Tötungsdelikt im Gefängnis

27-Jähriger aus Mali ist dringend tatverdächtig - Tat geschah bereits vor drei Wochen

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Am 8. Oktober fanden Justizvollzugsbeamte in der JVA Bernau einen Mann in seiner Gefängniszelle bewusstlos auf. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort verstarb der 30-Jährige einen Tag später. Die von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei eingeleiteten Untersuchungen ergaben den dringenden Verdacht, dass für den gewaltsamen Tod des 30-Jährigen dessen 27-jähriger Zellengenosse verantwortlich ist, das meldete heute das Polizeipräsidium in Rosenheim.  

Am Nachmittag des 8. Oktober meldete ein Häftling, dass sein Zellengenosse, ein 30-jähriger Eritreer, bewusstlos in der gemeinsamen Zelle läge. Der Verletzte kam daraufhin unverzüglich in ein Klinikum im Landkreis, wo er tags darauf verstarb.

Im Rahmen der von der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein – Zweigstelle Rosenheim – angeordneteten Obduktion und bei weitergehenden Untersuchungen wurde von den Rechtsmedizinern festgestellt, dass der Tod durch äußere Gewalteinwirkung verursacht worden sein muss.

Somit ermitteln seitdem die Staatsanwaltschaft und das Fachkommissariat K1 der Kripo Rosenheim wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Als dringend tatverdächtig gilt der Zellengenosse des Opfers, ein 27-jähriger Häftling mit malischer Staatsangehörigkeit.

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