Tödlicher Unfall bei Unterreit

70-jährige Pkw-Fahrerin übersieht beim Einbiegen in Staatsstraße Motorradfahrer

image_pdfimage_print

Am gestrigen Samstag ereignete sich auf der Staatsstraße 2353 im Gemeindegebiet Unterreit gegen 16 Uhr ein tödlicher ein Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte eine 70-jährige Pkw-Fahrerin aus dem Landkreis Mühldorf aus einem Grundstück auf die Staatsstraße einbiegen. Zur gleichen Zeit befuhr ein 56-jähriger Motorradfahrer, ebenfalls aus dem Landkreis Mühldorf, aus Richtung Gars kommend die Staatsstraße in südliche Richtung.

Die Unfallörtlichkeit befindet sich außerhalb einer geschlossenen Ortschaft,- eine Geschwindigkeitsbeschränkung anhand Beschilderung gibt es nicht.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand übersah die Fahrerin des Pkw den Krad-Fahrer, woraufhin es zum Zusammenstoß des Pkw mit dem Motorrad kam.

Der Mann erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb.

Die Frau blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich aufgrund ihres erlittenen Schockes in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Es wurde ein Gutachter zur abschließenden Klärung des Sachverhaltes hinzugezogen.

Die Staatsstraße musste auf dem Streckenabschnitt für die Dauer von zirka dreieinhalb Stunden komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Feuerwehr abgeleitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

10 Kommentare zu “Tödlicher Unfall bei Unterreit

  1. Mein Beileid!
    Diese Stelle gehört entschärft, denn als Ausfahrender aus diesem Grundstück kann man in die Kurve nicht einsehen. Da gehört eine 70er Beschränkung hin.

    Antworten
    1. Wann hört dieser Wahnsinn auf? Jeden Tag Woche für Woche kaputte Motorräder neben der Fahrbahn.Verletzte, Tote,schuldige und unschuldige Beteiligte.Warum? Die Mehrheit aller Motorradfahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeit ,überholen auf Teufel komm raus wie die wahnsinnigen und du hast bei abbiegen keine Chance.Im Unfallbericht steht lapidar ,er hatte wohl den Motorradfahrer übersehen.Die Ausgangsbeschränkungen haben vermutlich viel Leben gerettet.Darf es wirklich so weitergehen?

      Antworten
      1. Versteh einer den Kernzlsepp. Pauschale Kritik an Bauern sind ihm ein Dorn im Auge, aber pauschale Kritik an Motorradfahrern ist schon möglich? Im Text seht nichts geschrieben, dass der Motorradfahrer zu schnell war oder überholt hat, aber Kernzlsepp holt einfach mal aus.
        Dann sag ich: Schuld sind die Bauern, die solche Überholmanöver provozieren, die der Kernzlsepp immer beobachtet.

        Antworten
        1. Klingt jetzt zwar sehr provokant, was du da schreibst, aber so unrecht hast du da gar nicht. Ich hab schon so viele extrem waghalsige Überholmanöver gesehen, die in der Kolonne hinter dem Buldog abgelaufen sind, die zwar zum Einen auf den durchgeknallten Überholer zurückzuführen sind, aber zum anderen ganz klar auf den Buldogfahrer der über zig Kilometer niemanden eine Chance zu Überholen gibt und ganz stur auf seine Systemrelevanz besteht (die Systemrelevanz der nachschleichenden LKWs kann er wohl ausblenden). Diese Provokationen unserer Ernährer lassen den Ein oder Anderen durchdrehen.

          Antworten
          1. Sorry, Gabelstabler hast du/sie gerade Ernährer geschrieben?
            Mit was, Mais für die Biogasanlage oder Güle von den Schweinen die nach China oder Südkorea verkauft werden?
            Aber die Buldog sind nicht ohne, gibt auch noch viele alte die schlecht beleuchtet sind. Wäre so einem auf der B15 bei der Dämmerung fast aufgefahren. Eine alte Rückleuchte vom Rad hätte besser gestrahlt.
            Muss aber hier den Schreibern recht geben das die “Ernährer” gerne die Bundesstraßen nehmen und dann nicht nur ein kurzes Stück sondern auch mal von Obing nach Wasserburg. Naja ist halt günstiger als ein PKW für den müsste Bauer Steuern zahlen (grünes Nummernschild).

          2. Hallo Gabelstapler,
            weshalb sprichst du hier wo es um einen toten Motorradfahrer geht, von Traktoren und LKWs.
            Ich persönlich finde dies absolut unangemessen, hier schon wieder ein “Bauernthema” draus zu machen.
            Mein Beileid an die Familie des Mopedfahrers,

          3. @ Besucher: Schau doch mal genau, mein Kommentar war eine Antwort auf den Kommentar vom Kernzlsepp (eingerückt), der hier schreibt “Die Mehrheit aller Motorradfahrer halten sich nicht an die Geschwindigkeit ,überholen auf Teufel komm raus wie die wahnsinnigen und du hast bei abbiegen keine Chance”. Er behauptet hier, dass jeder Motorradfahrer inklusive der hier tödlich verunglückte, selber schuld ist. Und schon im nächste Artikel werden wir vom Kernzlsepp wieder das Gejammer lesen müssen, dass wir nicht immer pauschal über alle Bauern schimpfen sollen, weil wir ohne sie nicht leben könnten. Also pauschal behaupten, dass jeder tote Motorradfahrer selber Schuld ist und niemals ein anderer, ist für ihn ok, pauschal über Fehlverhalten von Landwirten schimpfen ist dagegen aber böse. Und das geht halt nicht.

      2. (…) Auch bei vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit wird von Euch Landwirten den Motorradfahrern ständig die Vorfahrt genommen. Frei nach dem Motto: Ich hab den Größeren!

        Antworten
  2. Ihr solltet Euch den Unfallort ansehen, da braucht keiner zu schnell gefahren sein, wenn du da mit den erlaubten 100 km/h daherkommst und im gleichen Moment fährt jemand aus dem Anwesen auf die St 2353, dann kracht es. Dort gehört unbedingt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h hin!

    Antworten
  3. Schönen guten Tag,
    jetzt muss ich auch meinen Senf dazu geben, es ist doch egal, wie und was zu schnell war oder wer was übersehen hat. Fakt ist, er ist tot. Das ist schlimm genug für alle Angehörigen. Also hört auf hier zu schreiben und überlegt, es könnte auch eurer Vater, Sohn, Bruder Onkel gewesen sein, es wird für beide Parteien sehr schwer werden.
    Einen schönen Tag, bleibt gesund, und passt auf euch auf 🙂

    Antworten