Tödlicher Unfall bei Eiselfing

Radfahrerin von Pkw erfasst - Für 86-Jährige kommt jede Hilfe zu spät

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Tödlicher Fahrradunfall auf der Staatsstraße 2092 zwischen Wasserburg und Alteiselfing: Dort ist am Mittwoch gegen 19.30 Uhr eine Radlerin noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen erlegen, die sie beim Zusammenprall mit einem Pkw erlitten hatte. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Feuerwehr Bachmehring sicherte die Unfallstelle ab und leitete den Verkehr großräumig um. Mehrere Notfallseelsorger waren im Einsatz.  

Eine 86-Jährige befuhr mit ihrem E-Bike die Kreisstraße RO36 und wollte an der Kreuzung die Staatsstraße geradeaus überqueren. Hierbei wurde sie von einem vorfahrtsberechtigten Pkw, der von einem 30-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim gelenkt wurde, erfasst und zu Boden geschleudert.

Die Frau erlag ihren schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Pkw erlitt einen Schock.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft ein Gutachter eingesetzt.

Die Staatsstraße 2092 war für einige Stunden total gesperrt. Die Verkehrslenkungs- und Absperrmaßnahmen übernahm die Freiwillige Feuerwehr Bachmehring.

Fotos: WS/RG

 

Fotos: Georg Barth

 

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Ein Gedanke zu „Tödlicher Unfall bei Eiselfing

  1. Manfred Förtsch

    Als der Kreisverkehr auf der Staatsstraße in Eiselfing für den Verkehr freigegeben wurde hatte ich im Rahmen eines Kommentares die Maßnahme begrüßt und gleichzeitig die Straßenverkehrsbehörde aufgefordert, für die jetzt bei dem Unfall betroffene Kreuzung und auch der Kreuzung bei der Firma Gronbach eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzurichten. Es darf nämlich an beiden Kreuzungen mit einer Geschwindigkeit von 100 km gefahren werden, obwohl ein hohes Verkehrsaufkommen in diesen Bereichen vorhanden ist.
    Nachdem meine Mutter jetzt bei dem Unfall ums Leben kam fordere ich wiederholt den Freistaat Bayern als zuständigen Baulastträger auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, damit auch ein Radfahrer die Chance hat, die stark befahrene Priener Straße zu überqueren.
    Es ist unverständlich, dass das Straßenbauamt Rosenheim sowie das Landratsamt Rosenheim als zuständige Straßenverkehrsbehörde immer noch nicht Maßnahmen ergriffen haben, um auch Radfahrern die Chance zu geben, einigermaßen gefahrlos die Kreuzung zu passieren. Langfristig wäre an beiden Kreuzungen ein Kreisverkehr wünschenswert, aber auch ein Fahrbahnteiler als Querungshilfe wäre eine sinnvolle Maßnahme für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer.
    Für die tolle Unterstützung und Absicherung der Unfallstelle möchte ich mich bei allen Helfern wie Eiselfinger Feuerwehr, Polizei und Seelsorger Andreas Demmel bedanken, die durch ihren unermüdlichen Einsatz geholfen haben.
    Auch gilt der Dank den Ersthelfern, die unmittelbar auch an die Unfallstelle kamen.

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