Tobias Langer gibt Mandat zurück

Nach fehlender Unterstützung bei Wahl zum Zweiten Bürgermeister: „Keine Basis mehr vorhanden"

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18 Jahre lang war er Gemeinderat in Albaching, zuletzt auch stellvertretender Bürgermeister. Und auch für den aktuellen Gemeinderat wurde er bei der Kommunalwahl im März mit den zweit meisten Stimmen wiedergewählt. Gestern gab Tobias Langer (43) sein Mandat zurück. Er teilte Bürgermeister Rudi Schreyer seinen Entschluss schriftlich mit.

„Das Wahlergebnis zum Amt des Zweiten Bürgermeisters Anfang der Woche habe ihn nachdenklich gestimmt.” Nur zwei von 13 Stimmen hatte er im Rennen gegen seinen Gegenkandidaten, Bezirksrat Sebastian Friesinger, erhalten. „Dieses Ergebnis ist echt bitter und entzieht mir jegliche Basis für eine gedeihliche Zusammenarbeit. Es fehlt mir jegliche Unterstützung im Gemeinderat. Mein Entschluss steht fest: Ich lege mein Mandat ab sofort nieder.”

Langer war bei der Wahl im März zum Ersten Bürgermeister Rudi Schreyer unterlegen. Er ist seit Jahrzehnten für seine Heimatgemeinde in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig. „Das kann ich mir gerade gar nicht mehr vorstellen”, so Langer enttäuscht.

 

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5 Kommentare zu “Tobias Langer gibt Mandat zurück

  1. Göschl Winfried

    Hut ab Tobi vor deiner Entscheidung! Ich hätte genauso gehandelt.

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  2. Sehr schade, aber natürlich nachvollziehbar.
    Vielen Dank für Dein Engagement.

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  3. Sehr schade, dass Tobias Langer so wenig Unterstützung im GR gefunden hat. Ich habe ihn in all den Jahren durchwegs als sehr kompetenten, extrem engagierten und weit über den Tellerrand hinausblickenden Vertreter in unserem Gemeindeparlament erlebt. Der jetzt gewählte 2. BM kann da nach meiner Ansicht in keiner Weise mithalten. Tobis Entscheidung kann ich verstehen. Es gibt ja aber auch die Möglichkeit des außerparlamentarischen Mitwirkens und ggf. Opponierens. Seine Entscheidung ist aber ein großer Verlust für die Gemeinde Albaching.
    Isidor Hagl

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  4. Brigitte Cosentino

    Recht host Tobi !!!

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  5. Schade. Ich hatte gehofft, dass Tobias trotz des überraschenden Wahlergebnisses mit “Jetzt erst recht” in der neuen Wahlperiode sich wie bisher engagiert. Ob der Wast mit der Kandidatur und der Wahl zum 2. BGM sich und dem Gemeinderat einen Gefallen erwiesen hat, wird sich zeigen. Wast war ja schon in der Vergangenheit ein vielbeschäftigter ehrenamtlicher Mandatsträger und Funktionär mit übervollem Terminkalender. Ich wünsche ihm, dass er sich nicht übernimmt und gesund bleibt.
    Helmut Maier

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