THW übt auf dem Inn

Ölunfall simuliert: Rosenheimer Helfer trainieren für den Ernstfall

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Knapp 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks Rosenheim probten in Nußdorf am Inn den Ernstfall eines Ölschadens. Hintergrund der Übung ist die Transalpine Ölpipeline, die auf Ihrem Weg von Triest nach Ingolstadt in Österreich den Inn quert. Sollte es hier zu einer Leckage kommen, wären die Auswirkungen auf Natur und Umwelt enorm.

Um die Auswirkungen eines solchen Unglückes einzudämmen, testeten die Rosenheimer THW´ler wieder die Abläufe und die Ausstattung, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Insgesamt brachten die Helfer 45 Tauchwandsperren mit einer Gesamtlänge von 180 Metern in den Inn ein. Um die schwimmende Barriere zu befestigen wurde ein Stahlseil von einer zur anderen Uferseite des Inns gespannt.

Mit Hilfe dieser quer über den Inn eingebrachten Ölsperre können im Einsatzfall große Mengen Öl abgefangen und in den Hafen geleitet werden um dort mit speziellen Separationsgeräten das Öl aus dem Wasser zu filtrieren.

 

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