Thorsten Havener neuer „dsai“-Schirmherr

Zusätzlich zur Schauspielerin Michaela Schaffrath - Zu Besuch in Schnaitsee

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Thorsten Havener vermittelt seit über 30 Jahren sein Wissen als führender Experte für Körpersprache und Mentalstrategien. Seine Wurzeln liegen in der Zauberkunst. Damit hat er als Jugendlicher angefangen, ist dann aber sehr schnell auch in weiterführende Themen eingetaucht. Er verknüpft die Geheimnisse der Körpersprache, Wahrnehmung, Verhaltenspsychologie, Illusion und Gedächtniskunst. Er arbeitet als Coach und ist mehrfacher Bestsellerautor. Und dieser erfolgreiche Schriftsteller übernimmt ab sofort die Schirmherrschaft der Patientenorganisation „dsai“ mit Sitz in Schnaitsee.

Die „dsai” ist eine Selbsthilfegruppe für Betroffene mit angeborenen Immundefekten und hat ihre Bundesgeschäftsstelle in Hochschatzen in der Gemeinde Schnaitsee. Bei einem Arbeitsfrühstück in den Räumen der Organisation lernten sich der bekannte Schriftsteller und Mentalist und die Mitarbeiterinnen der „dsai“ gründlich kennen.

„Gemeinsam wollen wir das seltene Krankheitsbild der angeborenen Immundefekte stärker in die Öffentlichkeit rücken und Ärzte wie Patienten darauf sensibilisieren, bei immer wiederkehrenden Infekten an einen angeborenen Immundefekt zu denken. Bekannte Schirmherren öffnen Türen zu Medien und Politik, die wir nützen, um die Nöte und Bedürfnisse der Betroffenen anzubringen und zu verfolgen. Gemeinsame Veranstaltungen mit Thorsten Havener sind bereits in Planung“, erläuterte die Bundesvorsitzende Gabi Gründl zur Zusammenarbeit mit Havener und der Schauspielerin Michaela Schaffrath.

Beim Pressegespräch erläuterte Havener seine Motivation zur Übernahme der Schirmherrschaft: „Mein Bruder Christian starb, als ich 13 Jahre alt war. Er besiegte Leukämie, starb dann vier Jahre später beim Fallschirmspringen. Von ihm hab ich die Zauberkunst gelernt. Ein sehr enger Freund starb fast zeitgleich mit meinen Bruder an Krebs. Damals wollte ich mich für die Krebshilfe engagieren. Da laut den Ärzten hier genug Geld da ist, kam ich darauf, dass seltene Erkrankungen viel dringender Unterstützung brauchen.“ Da ihm das Erlebte zu Schaffen machte wollte er selbst lange keine eigenen Kinder. Nun hat er drei gesunde Kinder und ist sehr dankbar. Das ist seine Motivation.

Beim Treffen machte die „dsai“ und Havener eine große Schnittmenge zueinander aus: „Es gibt Dinge, die selbst Thorsten Havener, der „geniale Menschenbeobachter“ nicht sieht – den seltenen Gendefekt, den Immundefekt.“

Foto: Thorsten Havener stellt sich zusammen mit der „dsai“-Bundesvorsitzenden Gabi Gründl (links daneben) und dem gesamten Team der Geschäftsstelle zum Erinnerungsfoto an den Tag der Übernahme der Schirmherrschaft. 

 

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