Theatertage: Eröffnung mit Udo Samel

Zum 14. Mal treffen sich professionelle Privattheater aus ganz Bayern in Wasserburg

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Zum 14. Mal eröffnet Schauspieler Udo Samel die Theatertage in Wasserburg. In diesem Jahr ist er in Begleitung des Pianisten Daniel Fueter. „Wechsel der Dinge“ heißt ihr gemeinsamer Abend am Donnerstag, 26. April, 20 Uhr, in deren Mittelpunkt Balladen und Legenden von Bertolt Brecht stehen.
Udo Samel, geboren 1953 in Eitelsbach bei Trier, Absolvent der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main, ist seit 1978 als Schauspieler auf Bühnen im deutschsprachigen Raum zugange, darunter Berliner Schaubühne, Schauspiel Frankfurt, Wiener Burgtheater, Salzburger Festspiele und Schauspielhaus Graz. Seit ebenso langer Zeit ist er auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, unter anderem in „Mit meinen heißen Tränen“, „Alles auf Zucker“, „Die Klavierspielerin“ und „Mein bester Feind“.

Zu den Auszeichnungen, die Udo Samel erhielt, zählen der Deutsche Darstellerpreis, der Adolf-Grimme-Preis und der Nestroy-Theaterpreis.

Daniel Fueter, geboren 1949 in Zürich, hat in seiner Heimatstadt Klavier studiert. Er hat um die hundert Bühnenmusiken für Theater im deutschsprachigen Raum geschrieben; daneben hauptsächlich Chansons, Lieder, Chorwerke und musiktheatralische Stücke. Auch nach seiner Pensionierung als Hochschuldozent ist er immer noch tätig, unterrichtet, arbeitet als Liedbegleiter und Komponist. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Verheiratet ist er mit der Pianistin Eriko Kagawa.

Die Reihe „Wasserburger Theatertage“ gibt es seit der Spielzeit 2004/2005. Seither zeigen sich ausgewählte, professionelle Privattheater aus ganz Bayern im Theater Wasserburg, sodass das Publikum aus der Region an diesem fixen Standort in direkter Abfolge unterschiedlichste Einblicke in eine Auswahl aktueller Produktionen erhält. In diesem Jahr sind unter anderem das Spiel.Werk Ansbach, die Moreth Company Dießen, das Metropoltheater München und die Theaterwerkstatt Augsburg zu Gast.

Seit den 8. Wasserburger Theatertagen werden durch eine Jury zwei Preise vergeben: für die beste Inszenierung und den besten Darsteller / die beste Darstellerin. Auch das Publikum erhält eine Jury-Stimme. Den Preis für die beste Inszenierung, dotiert mit 4.000 Euro, vergibt der Verband Freie Darstellende Künste Bayern e.V., den Preis für die beste darstellerische Leistung, dotiert mit 1.500 Euro, der Landkreis Rosenheim. Die Eröffnungsveranstaltung sowie die Beiträge des Gastgebers laufen dabei außer Konkurrenz.

Die Schirmherrschaft für die 14. Wasserburger Theatertage hat Prof. Dr. Marion Kiechle übernommen. Die Bayerische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst verweist in ihrem Grußwort auf das „Verdienst einer lebendigen Privattheaterszene“, die die Kulturlandschaft im Freistaat bereichert.

Das Programm im Überblick:

Do, 26.04. – Eröffnung mit Udo Samel & Daniel Fueter

Fr, 27.04. – Theaterwerkstatt Augsburg: Hoppla, Wir leben! Ernst Toller – Ein bayerisches Revolutionsdrama!

Sa, 28.04. – Jugend!Theater Wasserburg: Robinson – Meine Insel gehört mir! von Raoul Biltgen

So, 29.04. – Teamtheater München: Paarungen von Eric Assous

Mo, 30.04. – Moreth Company Dießen: Am Rande der Welt von Arthur Schnitzler

Di, 01.05. – Zentraltheater  München: Wasserstoffbrennen von Leon Engler

Mi, 02.05. – Theater und so fort: Glück von Eric Assous

Do, 03.05. – Spiel.Werk Ansbach:  Der Fluss – Eine musikalische Performance von Daniela Aue

Fr, 04.05. – Theater Wasserburg: Der Kirschgarten von Anton Tschechow

Sa, 05.05. – Holzapfel und Rehling: Neues von Früher – Dorfgeschichten und widerspenstige Musik

So, 06.05. – Metropoltheater München: Die Opferung von Gorge Mastromas von Dennis Kelly
Weitere Informationen sowie Karten gibt es über www.theaterwasserburg.de. Karten im Vorverkauf sind bei der Buchhandlung Fabula und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg, beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Foto Udo Samel: Christian Flamm // Foto Daniel Fueter: privat

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