Teurer Einreiseversuch

Bundespolizei stoppt Nigerianerin an der Grenze

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat am gestrigen Montag  auf der Inntalautobahn einer Nigerianerin die Einreise verweigert und die Frau nach Österreich zurückgewiesen. Bevor die 34-Jährige aber den österreichischen Behörden überstellt wurde, musste sie erst noch 400 Euro hinterlegen.

Im Rahmen der Grenzkontrollen stoppten die Bundespolizisten auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden einen Reisebus aus Italien. Unter den Insassen befand sich eine nigerianische Staatsangehörige, die sich mit einem Reisepass und einer italienischen Aufenthaltserlaubnis auswies. Da den Kontrollbeamten auf der Lichtbildseite des Passes Unregelmäßigkeiten auffielen, nahmen sie diesen genauer unter die Lupe.

Rasch stellte sich heraus, dass es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handelt. Die in Italien gemeldete Afrikanerin musste aus dem Bus aussteigen und ihre Reise beenden. Sie räumte ein, gewusst zu haben, dass mit dem Pass, den sie sich per Post habe zuschicken lassen, etwas nicht in Ordnung sei.

Wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise wurde die Frau von der Bundespolizei angezeigt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hin hatte sie 400 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren zu hinterlegen. Anschließend musste sie das Land in Richtung Österreich verlassen.

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