Teure Fahrt mit Tränengas-Spray

Rumäne musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.200 Euro bezahlen - Bericht der Bundespolizei

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Wegen dieser Spraydose (Foto) musste ein Rumäne tief in die Tasche greifen: 1200 Euro hatte er gestern zu bezahlen. Die Bundespolizei hatte den Fahrer eines Autos mit rumänischem Kennzeichen am Sonntag im Landkreis kontrolliert, melden die Beamten am heutigen Montagnachmittag. Bei der Pkw-Durchsuchung fanden die Beamten eine Reizstoff-Spraydose ohne amtliches Prüfzeichen. Da der rumänische Staatsangehörige dieses nicht zugelassene Spray zugriffsbereit mitführte, wurde er beschuldigt, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben.

Beim Wirkstoff des Sprays handelt es sich um CS-Gas – auch bekannt als Tränengas. Das Reizstoffsprühgerät wurde sichergestellt. Im Hinblick auf das zu erwartende Strafverfahren ordnete die Staatsanwaltschaft Traunstein eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.200 Euro an. Um den vierstelligen Betrag erleichtert und mit einer Strafanzeige im Gepäck konnte der 23-Jährige seine Reise fortsetzen.

Auf der A93 nahe Kiefersfelden musste der Fahrer eines Kleintransporters mit deutscher Zulassung ebenfalls einen teuren Zwischenstopp einlegen. In der Grenzkontrollstelle überprüften die Bundespolizisten die Personalien des 36-Jährigen. Wie sich per Polizeicomputer herausstellte, wurde der Rumäne gleich mit zwei Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Freiburg gesucht. Wegen Diebstahls hatte der Mann noch Geldstrafen in Höhe von insgesamt rund 2.900 Euro zu zahlen. Nachdem der Gesuchte seine Justizschulden vor Ort begleichen konnte, durfte er weiter fahren.

Foto: Bundespolizei

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