Tests in der Stiftung Attl angelaufen

Service für Mitarbeitende und Angehörige - Zwei negative Test pro Woche erforderlich

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Zwei negative Corona-Tests pro Woche müssen Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen jeweils vorweisen können, so eine Anordnung der Bayerischen Staatsregierung. Für die rund 600 Beschäftigten, die im Unternehmensbereich Wohnen der Stiftung Attl tätig sind, stellt dies einen erheblichen Mehraufwand dar, zusätzlich zu den ohnehin schon erschwerten Bedingungen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Zudem fordert die Staatsregierung ebenfalls negative Coronatests von besuchenden Angehörigen, die ihre Verwandten in der Einrichtung besuchen möchten.

Seit Mitte der vergangenen Woche hat die Stiftung Attl für die Durchführung der erforderlichen Tests eine eigene Teststation in Betrieb genommen, die sie auch zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln finanziert. Durch diesen Service können sich Mitarbeitende kostenfrei regelmäßig direkt am Arbeitsplatz auf das Virus testen lassen. Gleiches gilt auch für die besuchenden Angehörigen.

„Wir benötigten dringend eine praktikable Lösung für alle, die in der Einrichtung zu tun haben“, erklärt Vorstand Franz Hartl. Selbstverständlich lässt er sich hier ebenfalls zweimal pro Woche testen. „Mit der Teststation können wir es unseren Mitarbeitenden nicht nur ersparen, ihre erforderlichen Tests selbst zu organisieren. Auch die Verwaltung und der erforderliche Nachweis wir durch die Einrichtung getragen.“

Zwanzig Minuten dauert es, bis ein Testergebnis vorliegt. Über 800 Tests wurden in den vergangenen Tagen bereits durchgeführt. Bis auf Weiteres steht dieser Service allen Mitarbeitenden sowie den Angehörigen an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. –

MJV

 

Foto: Vorstand Franz Hartl lässt sich selbst regelmäßig testen. © Stiftung Attl

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