Taschenlampe war Elektroschocker

Mehrere Strafanzeigen bei Grenzkontrollen der Rosenheimer Bundespolizei

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Wochenende bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn mehrere Personen wegen Verstöße gegen das Waffen- beziehungsweise das Straßenverkehrsgesetz vorläufig festgenommen. Sie müssen jeweils mit einem Strafverfahren rechnen.

Ein Deutscher führte in seinem Pkw ein Einhandmesser mit, dessen neun Zentimeter lange Klinge per Kopfdruck herausspringt. Das Messer wurde sichergestellt, der 25-Jährige angezeigt. Die Taschenlampe eines Ukrainers entpuppte sich bei genauerem Hinsehen der Bundespolizisten als Elektroschock-Gerät.

Die „getarnte Waffe“ befand sich zugriffsbereit in der Mittelkonsole des in Polen zugelassenen Kleintransporters.

Für das anstehende Strafverfahren musste der 30-Jährige vorab 150 Euro als Sicherheit hinterlegen.

Eine Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro war für einen 51-jährigen Lkw-Fahrer vorgesehen. Der ebenfalls aus der Ukraine stammende Mann hatte in seinem Führerhaus ein Springmesser mit einer etwa elf Zentimeter langen Klinge liegen.

Während diese drei Männer nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen ihre Fahrt wieder selbst fortsetzen konnten, mussten sich drei andere Fahrzeugführer im Anschluss an die Grenzkontrolle um eine andere Fahrgelegenheit bemühen.

Sowohl ein 42-jähriger Rumäne, als auch ein 43-jähriger Italiener saßen am Steuer, obwohl sie nicht über einen Führerschein verfügten. Ein 61-jähriger Deutscher hingegen hatte zwar eine Fahrerlaubnis, allerdings eine tschechische. Wie sich bei der weiteren Überprüfung herausstellte, war es dem Mann untersagt, in Deutschland ein Kraftfahrzeug mit einer ausländischen Fahrerlaubnis zu führen.

Alle drei wurden zuständigkeitshalber Beamten der bayerischen Landespolizei überstellt.

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