Tapfer gekämpft: Franzi gab alles!

Platz 20 trotz hoher Startnummer 102 und noch eine Chance am Samstag

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Kämpf, Franzi, kämpf: Tobi Reiter, der Betreuer an der Strecke von Team Deutschland, feuerte sie an und das zahlreich jubelnde Publikum im italienischen Antholz mit – die schwarz-rot-goldenen Fahnen schwenkend (Fotos unten): Franzi Preuß aus Albaching hat sich am Nachmittag im Biathlon-Weltcup-Sprint einen 20. Platz erkämpft mit der hohen Startnummer 102! Eine gute Ausgangs-Situation für den Verfolger am Samstag, die Olympia-Quali mit dem noch fehlenden Platz unter den besten 15 ganz zum Schluss doch noch zu schaffen …

Stark, ganz stark – so freute sich der Reporter in der ARD nach dem ersten Liegendschießen, das Franzi perfekt mit null Fehlern meisterte. Und überhaupt wurde dem TV-Publikum beinahe eine komplette Franzi-Sendung gezeigt. Mit Leidenschaft wurde berichtet und man spürte, jeder würde es der jungen Sportlerin aus dem Altlandkreis gönnen, sich aus eigener Kraft zu qualifizieren. Sogar von Albaching und der Familie wurde berichtet.

Und auch eine Magdalena Neuner geht ohnehin davon aus, dass Franzi Preuß nach Südkorea zu den Olympischen Spielen mitfahren darf. Ihre Form sei absolut steigend und die Top-Rennen in der Staffel würden sie so oder so qualifizieren, das sagte der einstige Biathlon-Top-Star Magdalena Neuner heute nun auch im Fernsehen – wie schon der Bundestrainer vor ein paar Tagen (wir berichteten).

Leider passierten der 23-Jährigen dann beim Stehendschießen am Nachmittag in Antholz doch noch zwei Fehler samt zwei Strafrunden – aber läuferisch bot sie eine gute Leistung. Sie war nur 23,5 Sekunden langsamer trotz der Strafrunden als beispielsweise Team-Kollegin Franziska Hildebrand, die null Fehler geschossen hatte und Neunte wurde.

Franzi Preuß kämpfte sich so in der Schlussrunde noch einmal um ein paar Plätze nach vorne – als 20. kam sie völlig erschöpft ins Ziel. Am Samstagmittag nun um 13.15 Uhr ist der Verfolger …

 

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