Taferl stehen schon: Ab Montag Sperrung

Staatsstraße: Ausbau zwischen Penzing und Babensham geht weiter

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Die Taferl stehen schon: Ab Montag ist die Staatsstraße 2092 zwischen Penzing und Babensham komplett gesperrt. Dann geht der Ausbau wie geplant weiter. Der rund 1,7 Kilometer lange Bereich zwischen den beiden Orten wird neu trassiert und auf der gesamten Strecke um einen durchgehenden Geh- und Radweg erweitert. Gleichzeitig lässt das Staatliche Bauamt im Ortsbereich von Penzing eine neue Linksabbiegespur herstellen, um den Verkehrsfluss und die Verkehrssicherheit in diesem Bereich zu erhöhen. Die Staatsstraße ist dazu bei Penzing komplett gesperrt.

Der erste Bauabschnitt konnte vor der Winterpause erfolgreich abgeschlossen werden, so der zuständige Abteilungsleiter am Staatlichen Bauamt Rosenheim, Daniel Drachenberg: „Von Juni bis Dezember wurde im Bereich des Penzinger Sees eine neue Fahrbahn installiert. Diese Arbeiten konnten ohne weitere Verzögerungen abgeschlossen werden. Das war wichtig, um mit dem zweiten Bauabschnitt pünktlich zu beginnen und die Maßnahme zügig zum Abschluss zu bringen.“

Bis Ende Juli dieses Jahres soll die Fahrbahnerneuerung und der Ausbau der Staatsstraße abgeschlossen sein. Solange muss die Straße gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.

Diese Umleitung wurde vom Staatlichen Bauamt Rosenheim in enger Zusammenarbeit mit den Landkreisen Rosenheim und Mühldorf sowie der Polizei und weiteren gemeindlichen Behörden abgestimmt.

Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während dieser wichtigen Straßenbaumaßnahme.

 

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27 Kommentare zu “Taferl stehen schon: Ab Montag Sperrung

  1. Muss wirklich jede Strasse mit enormem Flächenverbrauch zu einer kurvenfreien Autobahn ausgebaut werden?
    Die alte Staatstrasse nach Babensham hättts doch auch getan, hätte man die Löcher in der Fahrbahn mal saniert.

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    1. Der Flächenverbrauch sollte natürlich möglichst gering gehalten werden, Richtig! nur hier kommt zum Glück auch ein Rad und Gehweg dazu, den bekommst Du nicht umsonst.
      So ein Rad und Radweg ist hier unbedingt erforderlich, wer hier schon mal mit dem Fahrrad gefahren ist das kennt das, das ist extrem gefährlich.
      Mit Löcher und Fahrbahn sanieren ist es hier nicht mehr getan.
      Die alte Strecke wird doch irgendwann mal zurück gebaut, hoffe ich zumindest.

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  2. Fährst DU jeden Tag auf dieser Straße? Ich schon…

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    1. Das beantwortet allerdings nicht die durchaus berechtigte Frage vom Raser200. Oder haben sie damals in der Fahrschule nicht gelernt, wie man Kurven fährt?

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      1. Die Löcher in der Fahrbahn werden/wurden regelmäßig saniert und eine Kurve bleibt ja für die Nostalgiker.

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    2. ICH fahre diese Strecke auch täglich – vorsichtig und bislang stets unfall- und schadensfrei!

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      1. Respekt, aber eigenes vorsichtiges Fahren reicht halt oft nicht aus. Ich hatte trotz vorsichtiger/angemessener Fahrweise dort einen Unfall, weil einer auf meiner Seite daherkam und zum Ausweichen kein bzw. zu wenig Platz war. Alles glimpflich, aber ärgerlich.

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        1. Schon klar, unfallfreier Straßenverkehr funktioniert eben nur dort, wo sich alle Teilnehmer an die Regeln halten und an die örtlichen Gegebenheiten anpassen!

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        2. Solche Unfälle wie von Ihnen beschrieben können aber auch auf einer kerzengeraden, gut ausgebauten “Rennstrecke” passieren – dann vermutlich mit schwerwiegenderen Folgen, aufgrund der höheren Geschwindigkeiten.

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  3. Könnte es sein das der Flächenverbrauch nicht ungewollt ist? Im Bereich des See´s tun sich jetzt ein paar schöne Grundstücke auf. Warten wir mal die nächsten Jahre ab was hier passiert.

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    1. Das Staatliche Bauamt ist nicht für die Erschließung von möglichem Bauland oder die Änderung des Flächennutzungsplans zuständig – das muss schon die jeweilige Kommune vor Ort übernehmen bzw. anstoßen!

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  4. @Raser200, Sie haben vollkommen recht, als würde die Umgehung nicht schon als Rennstrecke reichen!
    Aber den Plan dieser Straße gibt es ja schon eine Ewigkeit

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  5. Diese Straße ist eine Zumutung – vor allem weiter Richtung Unterreit, eine Erneuerung bzw. ein Ausbau daher dringend erforderlich. Wir leben nicht mehr in den 70er Jahren

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    1. Der simon hat recht wir leben auch nicht mehr in der ehemaligen DDR! Anschliessend als nächste Baumaßnahme könnte man gleich die Abfahrt von der 304 zuschütten und dafür eine Linksabbiegerspur auf der 304rer hinpinseln!

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      1. Hierzu kann ich nur anmerken, wer die Strecke schon mal als Fußgänger oder Radler benutzt hat, freut sich sehr auf den Ausbau. Das Verkehrsaufkommen hat sich ja auch ordentlich erhöht und die gefahrenen Geschwindigkeiten mancher Fahrer sind nicht gerade an die Verhältnisse angepasst.

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        1. Wer ist so lebensmüde und nutzt diese Straße als Fußgänger oder Radler?

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    2. Da bin ich ganz Deiner Meinung, die Straße im Wald zwischen Irlham und Oberreith, für einen PKW fast nicht mehr befahrbar.
      Wer dort fahren muss, sollte sich nach einen Unimog umschauen. Eine Landstraße wo Tempo 30 gilt (im Wald), das findet man auch nicht so leicht.
      Tempo 30 sollte auch eingehalten werden, um sich das Auto nicht zu beschädigen.

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  6. Besser kann man den Zustand in diesem Land nicht beschreiben.
    Ist da eine Straße mit Schlaglöchern und abschüssigen Kurven, schreien alle “das ist eine Zumutung und warum zahlen wir soviel Steuern, wenn nichts gemacht wird…”. Und wird sie dann auf den Stand des Jahres 2021 gebracht, schreien alle “das ist übertrieben, das kostet zu viel und die Regenwürmer auf der Strecke haben ein besseres Leben verdient”.

    Wenns nicht so traurig wär, wärs lustig.

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  7. @fluppe danke sehr schön auf den Punkt gebracht

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  8. Ich darf auch täglich die Straße benutzen.
    Diese 2092 ist wirklich eine der schlechtesten Fahrbahnbeläge in Bayern – oder gar Deutschlands.
    Danke an den Bürgermeister von Unterreit, dass auch das Teilstück von Babensham nach Unterreit 2022/23 saniert wird.
    Hätte mir sonst bald einen Geländewagen kaufen müssen.

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  9. @fluppe:
    Sie haben es auf den Punkt gebracht!

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  10. Es könnte ja auch die bestehende Strecke saniert werden. Die ST2359 nach Rosenheim wurde ja auch unter Beibehaltung des ursprünglichen Verlaufs saniert und kurz vor Ziellechen sogar mit beispielhaft ausgebauten (Fahrspass-) Kurven ausgestattet.
    Warum muss gleich eine Riesenschnaise in die Landschaft geschlagen werden, die ST 2092 verbindet doch nicht München mit Berlin?
    So kann ich den Betrachtungsansatz von Generation-Y durchaus nachvollziehen.

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  11. Altstadt-Bewohner

    Jetzt lassen wir doch mal die Kirche im Dorf. Es wird doch keine Riesenschnaise in den Wald geschlagen. Klar schaut es jetzt während der Bauphase krass aus aber das wird wieder Grüner nach Fertigstellung. Wenn man die Kommentare hier verfolgt meint man fast da wird ne Autobahn gebaut.

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    1. Es ist eben auch eine Grundsatzfrage. Es gab mal Zeiten, da hat man eine zu bauende Straße an die Landschaft angepasst und in der Folge haben die Autofahrer ihre Fahrweise an die Straße angepasst.
      Heute ist der ungebremste Fahrspaß, gerne auch als “die Leichtigkeit des Verkehrs” bezeichnet, die Grundlage der Planung, d.h. eine bestimmte zugrunde gelegte “Mindestgeschwindigkeit” sollte an keiner Stelle unterschritten werden müssen. Nach diesem Mantra planen die Straßenbauämter die Straßen und anschließend wird noch notdürftig die Landschaft an die Straße angepasst. Wer mit offenen Augen und etwas Sensibilität unsere Landschaft betrachtet, der sieht, welche Verwüstungen diese Vorgehensweise bereits vielerorts angerichtet hat.
      Zufällig bin ich die Strecke von Unterreit nach Wasserburg erst gestern wieder mit dem Auto gefahren (einem Kleinwagen, bestimmt kein SUV) und eigentlich ist das eine sehr schön befahrbare Strecke, kurvig, aber nicht unübersichtlich. Störend ist wirklich nur der Zustand der Fahrbahn.
      Übrigens: der Geh- und Radweg mag ja vielleicht nett gemeint sein – von Penzing nach Babensham gibt es aber kürzere und v.a. angenehmere Wege zu Fuß oder mit dem Rad.

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  12. Ja es ist immer wieder schön zu lesen, welche Meinungen zu einer längst überfälligen Strassenrenovierung geäußert werden. Vielleicht darf auch noch eingebracht werden, dass die Straße auch noch einen Tunnel bekommt, damit das Weidevieh ohne bislang 5 minütige Sperre auf die andere Seite der Straße und später wieder retour kommen kann.

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    1. Zur fälligen und notwendigen Straßensanierung habe ich hier auch noch keine zwei unterschiedlichen Meinungen gelesen.

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  13. Man kann es auch so kommentieren: Stillstand ist Rückschritt. Es wurden übrigens schon Gelder für weitaus unsinnigere Projekte ausgegeben.

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