Szenen wie aus einem Action-Film

Nach 300 Kilometern (!) Flucht durch mehrere Polizei-Barrieren hindurch ist der Landkreis die Endstation

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Szenen wie aus einem Action-Film: Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling haben jetzt den Fahrer eines hochmotorisierten Golf GTI gestoppt, der sich zuvor gleich mehreren Polizeikontrollen entzogen hatte. Nach 300 Kilometern (!) Flucht erging im Landkreis der Untersuchungs-Haftbefehl gegen den 35-jährigen Italiener. Der heutige Bericht der Polizei dazu …

In der Nacht zum Freitag sollte der VW Golf in Steinenbronn in Baden-Württemberg, schon einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer flüchtete mit ausgeschalteten Scheinwerfern und einer Geschwindigkeit von etwa 200 km/h und konnte zunächst entkommen. Ein ziviles Polizeifahrzeug sichtete den Golf, der über die BAB 81 und die BAB 8 mit hoher Geschwindigkeit fuhr. Auf der Autobahn wollte der Fahrer mit dem Golf einen Streifenwagen abdrängen und brachte die Beamten in große Gefahr.

Bei einer folgenden Polizeisperre versuchte er, ein Polizeifahrzeug zu rammen, was die Beamten gerade noch verhindern konnten.

Im weiteren Verlauf quetschte sich der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit zwischen linker Leitplanke und einem Streifenwagen hindurch, so dass das Polizeifahrzeug erheblich beschädigt wurde und abgeschleppt werden musste. In allen Fällen blieben die Polizisten aufgrund ihrer Reaktionsschnelligkeit und mit viel Glück unverletzt.

Erst den Raublinger Schleierfahndern gelang es schließlich mit drei Streifenwagen, den Golf an der Anschlussstelle Rosenheim zu stoppen. Dieser hatte zuvor auf über 220 km/h beschleunigt.

Wie sich herausstellte, war dem 35-jährigen Fahrer die Fahrerlaubnis versagt worden; er durfte also keinen Pkw lenken. Zudem bestand der Verdacht auf Kokain-Konsum, weswegen ein entsprechendes Verfahren eingeleitet wurde.

Die Fahrt wertete die Staatsanwaltschaft Stuttgart als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und wirft dem Mann außerdem ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis vor.

Nachdem gegen den in Baden-Württemberg wohnhaften Italiener Haftbefehl erging, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht.

Sein Fahrzeug wurde sichergestellt.

 

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