SVA gibt das Ruder wieder aus der Hand

Soyen gewinnt Derby gegen Albaching nach 1:2-Rückstand noch mit 4:2

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Bereits zum sechsten Mal gibt der SV Albaching in dieser Saison eine Führung aus der Hand und kann den so wichtigen Sieg gegen den TSV Soyen nicht einfahren. In der 15. Minute holte Soyens Keeper Markus Stangl SVA-Kapitän Matthias Bareuther im Strafraum von den Füßen. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst souverän zur 1:0-Führung. Dieser Vorsprung hielt allerdings nicht lange.

Thomas Probst schickte Yannik Mayer auf die Reise, dieser entschied das Duell mit Daniel Halik (Foto oben) für sich und er verwandelte aus halb rechter Position zum 1:1-Ausgleich.

In der Folgezeit war das Spiel ausgeglichen und der erfahrene und gute Schiedsrichter Michael Hofbauer hatte mit der fairen Partie keine Mühe. Zum psychologisch idealen Zeitpunkt, nämlich in der 45. Minute, schlug die SVA-„Lebensversicherung“ Matthias Bareuther erneut zu. Er lupfte über Markus Stangl und es stand zum Pausentee 2:1 für die Heimelf.

Nach der Pause zogen die Gäste das Tempo an.

Vor allem mit Alexander Gröger und Thomas Probst kam der SVA nicht zu recht. So war es Gröger, der nach Kopfballverlängerung von Probst in der 52. Minute Keeper Heinz Schmeiser mit einem Schuss ins lange Eck aus halblinker Position zum 2:2 überwand.

Soyen hatte nun Oberwasser und der SVA lief hinterher. Nur sieben Minuten später schlug Thomas Probst selber zu, als sein Linksschuss zum 2:3 einschlug und bereits in der 65. Minute erhöhte Soyens Topstürmer mit einem sehenswerten Lupfer auf 4:2. Wahrlich eine schwarze Viertelstunde für die Albachinger!

Der SVA probierte zwar noch mal alles, Christian Bareuther hatte eine Riesenchance zum Anschlusstreffer, die Stangl stark parierte. Aber letztlich sahen die 80 Zuschauer einen verdienten Sieger TSV Soyen, der die drei Punkte ungefährdet mit an den Soyener See mitnahm. Matchwinner war sicher Thomas Probst, der an allen vier Soyener Tore beteiligt war.

Für den SVA kommt nun die Winterpause wie gerufen, denn die letzten drei Spiele wurden mehr oder weniger klar verloren und man kassierte dabei 15 Gegentreffer. Man kann aus SVA-Sicht nur hoffen, dass die Verletzten zurückkehren und im Frühjahr nochmal richtig angepackt wird. CF

 

Matthias Sanftl in einem seiner vielen Duelle.

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