Stuhl auf Polizisten geworfen

Beamte zudem bespuckt und beleidigt: Tunesier rastet bei Kontrolle aus

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Die Bundespolizei hat am gestrigen Dienstag auf der Inntalautobahn im Landkreis Rosenheim die Insassen eines Reisebusses überprüft. Ein Tunesier, der nicht über die erforderlichen Papiere für die Einreise verfügte, musste den Bus direkt an der Grenzkontrollstelle verlassen. In seinem Gepäck fanden die Beamten einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen sei der 22-Jährige zunehmend aggressiv geworden, so die Beamten. Er habe mit seinem Kopf gegen eine Scheibe geschlagen, habe mit einem Stuhl nach den Bundespolizisten geworfen, habe sie zudem bespuckt und beleidigt …

Wie sich bei der Überprüfung der Personalien des Mannes zudem herausstellte, war er trotz gültiger italienischer Aufenthaltserlaubnis gleichzeitig in Deutschland registriert worden. Neben der versuchten illegalen Einreise sowie dem Verstoß gegen das Waffengesetz ergab sich damit der Verdacht, dass der Nordafrikaner in beiden Ländern Sozialleistungen bezieht.

Die zuständige Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft. Über den weiteren Verbleib des Tunesiers im Land wird voraussichtlich die zuständige Ausländerbehörde entscheiden.

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