Streuen nur mit Sand oder Splitt

Stadt Wasserburg: Einsatz von Tausalz ist nur in Ausnahmefällen zulässig

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Ab morgen, Dienstag, rollt vom Westen her die nächste Winterwalze auf Deutschland zu. Die Wetterexperten sagen für den Westen neue Niederschläge voraus. Wie stark Bayern von Schnee und Eisregen betroffen sein wird, ist noch nicht ganz klar. Klar ist aber, wie man mit der weißen Pracht vor seinem Haus oder Geschäft umzugehen hat. Dies regelt die „Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung öffentlicher Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter“. Und die sagt folgendes aus …

„Die Vorder- und Hinterlieger haben die Sicherungsfläche an Werktagen ab 7 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ab 8 Uhr von Schnee zu räumen und bei Schnee-, Reif- oder Eisglätte mit geeigneten abstumpfenden Stoffen (zum Beispiel Sand, Splitt), nicht jedoch mit Tausalz oder ätzenden Mitteln zu bestreuen oder das Eis zu beseitigen.

Bei besonderer Glättegefahr (zum Beispiel an Treppen, starken Steigungen oder witterungsbedingt) ist das Streuen von Tausalz zulässig. Der Einsatz des Tausalzes ist jedoch aus Gründen der Umweltschonung auf ein Mindestmaß zu beschränken. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist. …“

Die Stadt ergänzend: „Das Streuen von Salz ist also grundsätzlich nicht zulässig. Eine besondere Glättegefahr wäre zum Beispiel bei Blitzeis oder Eisregen gegeben. Neben dem Umweltaspekt ist auch zu bedenken, dass das Streusalz nicht zuletzt der Bausubstanz schadet.“

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11 Gedanken zu „Streuen nur mit Sand oder Splitt

  1. Carola Sommer

    Warum wird dann auch auf Nebenstraßen von der Stadt unendlich viel Salz gestreut?
    Die Burgau, Süd und Nord, ist völlig versalzen

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    1. Frau Sommer, das kann ich nicht nach vollziehen die Bgm.-Neumeier-Str. ist nicht mal geräumt (wie übrigens jedes Jahr) geschweigenden gestreut, egal mit was.

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      1. Carola Sommer

        Einfach mal rauf kommen und anschauen Roland.
        Überall gesalzener Matsch

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        1. Frau Sommer ich brauche nur aus dem Fenster sehen und sehe dann eine Straße die nicht vom Schnee befreit ist und zwar o. g.!
          Den Weg kann ich mir sparen.

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          1. Hallo „Freunde des Winters“,
            ich finde es generell sehr schlecht wenn gesalzen wird. Denn wie die Stadt nun anordnet ist Sand oder Splitt gut geeignet um die Gehwege rutschfrei zu machen. Bei Salzgematsche ist es als Fußgänger viel schwieriger und ausserdem macht es jedes Schuhwerk kaputt. Hunde haben auch zu leiden. Was mir aber in der Burgau auffällt ist, das Hausmeistersevice es immer sehr eilig haben und es muss schnell gehen, die streuen deshalb meistens viel Salz. Evtl. deshalb weil sonst Hausverwaltungen oder Anwohner Beschwerden hageln.
            Die Hauptwege sind in der Nördlichen nicht gesalzen nur geräumt, das habe ich als Fußgänger festgestellt.
            Gruß Margit

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    2. Also in der südlichen Burgau wird nicht gesalzt!

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  2. Der Winterdienst ein echtes Problem, vor allem die Pflicht zur rechten Zeit zu Räumen, ein Beispiel ein Nachbar erleidet am Abend einen Schlaganfall, über Nacht schneit es wie wahnsinnig. Die täglich zu Besuch kommende Krankenpflegerin kommt mit viel Mühe zu Ihrem Patienten und entdeckt ihn zusammengebrochen am Küchentisch. Sie ruft sofort den Notarzt und der kann nichts weiter tun um den älteren Herrn ins Krankenhaus einzuweisen. Der Gehweg bleibt ungeräumt, hier kommt der erste Fehler der gesetzlichen Regelung. Niemand übernimmt in einem solchen Fall den Winterdienst. Aber dieses Beispiel ist ein wenig krass, denn der Nachbar hatte wenige Tage nach der Einweisung ins Krankenhaus sein Leben beendet und damit die Haftpflicht beendet. Gern berichte ich von der Situation bei einem benachbarten Reihenhaus. Hier leben 5 Mietparteien. Haus Nummer ein OG ein älteres Paar, beide sehr krank. im EG ein Ehepaar mittleren Alters, die Ehefrau ist schwanger und der Ehemann berufstätig Haus Nummer drei OG eine über 65 Jahre alte Dame mit angeschlagener Gesundheit, EG ein Ehepaar, sie querschnittgelähmte Rollstuhlfahrerin, er fast 74 Jahre alt und wegen seiner Gehbehinderung auf einen Gehstock angewiesen, das Haus Nummer 5 ist von nur einer Familie bewohnt er 85 Jahre alt und sie nicht wesentlich jünger. Ich möchte sagen allen Bewohnern dieses Reihenhauses ist der Winterdienst schlecht zuzumuten. Hier sollte der Gesetzgeber einmal überlegen wie man derartige Probleme löst. Der Herr aus der EG-Wohnung im Haus Nummer Drei hat bis zum Eintritt seiner Behinderung stets den Winterdienst für drei und fünf gemacht, doch nun ist er dazu nicht mehr in der Lage.

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    1. Ich habe mir gestern die Freiheit genommen, beim Bauamt, das für den Winterdienst zuständig ist, anzurufen und nach zu fragen, wie das mit dem Schneeräumen ist.

      Die Aussage bezog sich auf die Bgm.-Neumeier-Str., wo die Hauseigentümer bis einen Meter in die Straße den Weg begehbar zu machen haben, damit die Fußgänger sicher gehen können.

      Die haben doch einen Knall, der Schnee ist durch die Autos festgefahren und nicht mehr zu entfernen, darunter bilden sich wieder Eisplatten.
      Aber wie immer interessiert das die Stadtoberen nicht.

      Aber Hauptsache die Köbingerbergstraße ist gereinigt. Na ja eigentlich logisch, damit die Ambulanz schnell zu den Patienten kommt, die sich in den nicht geräumten Straßen die Knochen gebrochen haben.
      Herr Wecke, um Ihre Frage zu beantworten, wer die Reinigung des Gehweges zu machen hat, ist einfach. Der Eigentümer und wenn er es selber nicht machen kann, muss er dafür Sorge tragen, dass dies durch Dritte gemacht wird (lt. Gesetzgebung).

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  3. Hallo „Freunde des Winters“,
    ich finde es generell sehr schlecht wenn gesalzen wird. Denn wie die Stadt nun anordnet ist Sand oder Splitt gut geeignet um die Gehwege rutschfrei zu machen. Bei Salzgematsche ist es als Fußgänger viel schwieriger und ausserdem macht es jedes Schuhwerk kaputt. Hunde haben auch zu leiden. Was mir aber in der Burgau auffällt ist, das Hausmeistersevice es immer sehr eilig haben und es muss schnell gehen, die streuen deshalb meistens viel Salz. Evtl. deshalb weil sonst Hausverwaltungen oder Anwohner Beschwerden hageln.
    Die Hauptwege sind in der Nördlichen nicht gesalzen nur geräumt, das habe ich als Fußgänger festgestellt.
    Gruß Margit

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  4. Das Problem ist dass bestimmte Anlieger zum Bs. am Steinmühlweg unterhalb Opel Weber rein garnicht gestreut oder auch nur geräumt wird…dasselbe auch weiter hinten, wer weiß denn schon wer hier zuständig ist, für Alte Leute untragbar….wenn s in der Altstadt wäre hätten. Die Betreffenden sofort einen Brief von der Stadt aber auserhalb intresiert es kein Schw…..

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  5. Jetzt wurde a nirgends geräumt. Ist ja egal – ist ja jetzt durch die ganzen autos zum wässrigen schneematsch gefahren worden und da es ja warm ist, passiert dann ja auch nichts!!!!

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