Streik im Krankenhaus Rosenheim

Mit Ver.di: Von Dienstag, 6 Uhr, bis Mittwoch, 6.30 Uhr Notdienst vereinbart

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Im RoMed Klinikum Rosenheim wird in der kommenden Woche gestreikt – und zwar von Dienstag, 10. April, 6 Uhr bis Mittwoch, 11. April, 6.30 Uhr – das meldet das Krankenhaus am heutigen Sonntag in einer Presseerklärung. „Planbare Eingriffe und diagnostische Maßnahmen müssen verschoben werden, soweit keine Gefährdung der Patienten vorliegt. Ebenso kann es vorkommen, dass Patienten innerhalb der Klinik auf andere Stationen verlegt werden“, bedauert Priv.-Doz. Dr. Christoph Knothe, Medizinischer Direktor der RoMed Kliniken.

Die Zentrale Notaufnahme sowie die Bereiche Kinderklinik, Kreißsaal und Geburtshilfe, ambulante und stationäre Onkologie, sämtliche Intensivstationen einschließlich der Chest-Pain-Unit (Herzinfarkt-Einheit) und Stroke-Unit (Schlaganfall-Station) sowie die Palliativstation und die Radiologie stehen in vollem Umfang für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung, heißt es in der aktuellen Presseerklärung.

Aus Anlass des bevorstehenden 24-stündigen Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen für den kommunalen öffentlichen Dienst ist zwischen dem RoMed Klinikum Rosenheim und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen worden.

Ziel ist dabei, eine Gefährdung des Lebens und der Gesundheit der Patientinnen und Patienten des Klinikums auszuschließen, dabei wird insbesondere sichergestellt, dass sämtliche Notfälle ohne Einschränkung versorgt werden.

„Wir hoffen, alle Eingriffe bald nachholen zu können. Letztlich hängt dies aber vom weiteren Verlauf der Tarifverhandlungen ab. Insofern ist eine konkrete Aussage derzeit nicht möglich. Wir unterstützen voll die Forderung nach einer gerechten Bezahlung unserer Mitarbeiter. Allerdings hoffen wir, dass die Verhandlungsparteien bald einen vernünftigen Kompromiss finden und weitere Streikmaßnahmen zum Nachteil der Rosenheimer Bevölkerung vermieden werden können“, sagte Dr. Knothe.

Foto: Presseerklärung Klinikum Rosenheim / Alfred Schellmoser

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