Stockschützen ziehen Bilanz

SV Albaching: Berichte und Ausblick bei Jahreshauptversammlung der Abteilung

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Zur Jahresversammlung konnte Abteilungsleiter Helmut Maier kürzlich die Stockschützen des SV Albaching und den Vorstand des Hauptvereins, Günter Ganslmeier, begrüßen. Nach der obligatorischen Brotzeit begann Maier mit dem Sachbericht und ging dabei zunächst auf die Mitgliederentwicklung des vergangenen Jahres ein.

Diese sei praktisch bei einem Zugang stabil geblieben. Man zähle nun 74 Mitglieder, davon 70 Aktive und vier Passive. Im sportlichen Bericht musste Maier den Abstieg der Herrenmannschaft in die Kreisliga vermelden, der aber mehr als unglücklich war. Denn bei 25 Mannschaften erwischte es das Team noch als noch auf Platz 17. Insgesamt sei es aber ein sehr aktives und erfolgreiches Jahr mit 52 Turnierteilnahmen, bei 18 „Stockerlplätzen”,  gewesen.

Bei der Vereinsmeisterschaft habe er seinen Titel verteidigen können und bei den Damen wäre die Abonnementsiegerin Marianne Schatz von Anneliese Oberland abgelöst worden. Bandlkönig sei Gerhard Krahl geworden und bei der erstmals ausgetragenen Mannschaftsmeisterschaft habe das Team „Nerbl” die Nase vorne gehabt. Auch habe man wieder die WS-Senioren-Altlandkreisliga und den Gemeindepokal sowie etliche Brotzeitturniere organisiert.

Bezüglich der gesellschaftlichen Veranstaltungen erwähnte Maier die beiden Schafkopfturniere, das Brotzeitwattn gegen Hohenlinden, die Teilnahme an mehreren Gründungsfesten und an das Jubiläum des Hauptvereins zum 50-jährige Bestehen. Ebenso ging er auf den Südtirol-Ausflug, das Jahresessen und die gemeinsame Weihnachtsfeier mit dem Hauptverein ein.

Bezüglich geleisteter Investitionen und Arbeiten berichtete Maier vom Kauf einer Wasser-Saugwalze, Spielfeldzeichnungen sowie Sanierungsarbeiten an der Asphaltanlage.

Damenwart Wilhelm Oberland gab danach Bericht über die Aktivitäten im Mixed- und Damenbereich. Insgesamt habe man an elf Mixed- und sieben Damen-Turnieren teilgenommen, wobei man ebenfalls etliche “Stockerlplatzierungen” erreichte. Erfolgreich sei auch die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde in der Bezirksoberliga gewesen. Man habe mit den 3. Platz nur knapp den Aufstieg in die Landesliga verfehlt.
Für die Gruppe der Mittwochschützen  gab Herbert Binsteiner Bericht. Er sprach weiter von einem regen, ungebrochenen Trainingsbetrieb. Auch wäre wieder ein Ausflug in den Bayerischen Wald (Ayrhof) erfolgt.

Für die verhinderte Kassiererin Johanna Moser berichtete Roswitha Nerbl. Sie konnte trotz umfangreicher Investitionen und Sanierungen an der Sportanlage einem ausgeglichenen, weiterhin positiven Kassenstand darlegen.

Die beiden Revisoren, Siegi Weber und Gertraud Stöckl bestätigten der Abteilungsleitung und der Kassiererin eine ordnungsgemäße und saubere Vereinsarbeit. Im Kassenbereich seien alle Ausgaben und Einnahmen ausreichend belegt gewesen und die Abteilungsarbeit sei sehr aktiv und erfolgreich gewesen. Die vorgeschlagene Entlastung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig erteilt.

Bezüglich des Tagesordnungspunktes „Investitionsvorschläge” legte Maier seine Vision vom Bau einer Stockhalle dar. Ein solcher Bau wäre seiner Meinung nichts utopisches, sondern könnte bei entsprechender Energie und Zusammenhalt ohne weiteres Wirklichkeit werden. Und man sollte sich immer wieder neue Ziele setzen. Für eine Verwirklichung bis zum Jahre 2021, dem Jahr des 50. Abteilungsjubiläums, wäre so etwas gerade das Richtige. Einhergehen könnte damit eine Pflasterung der Asphaltbahnen, da eine Sanierung ohnehin in den nächsten Jahren anstehen würde.

 

Insgesamt war die Mitgliederversammlung von dieser Idee recht angetan, auch im Hinblick auf einen damit zu erreichenden Lärmschutz. Man verblieb dann so, dass man die Angelegenheit mit den gesamten Mitgliedern einschl. Mittwochschützen erörtern und gegebenenfalls einige Stockhallen in der näheren Umgebung besichtigen wolle. Danach könne über das weitere Vorgehen endgültig entschieden werden.

Zum Schluss ging es noch um die Abhaltung eines Ausfluges. Ein solcher soll nach Meinung der Mitglieder wieder durchgeführt werden. Diesmal möchte man aber einmal im Lande bleiben, eventuell nach Franken oder in das Allgäu fahren. Der Ausflug soll Mitte September, auch wieder über drei Tage, erfolgen.

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