Stille Nacht stiller als sonst

Aktuelle Umfrage: Was planen die Wasserburger an den Feiertagen unter Lockdown-Bedingungen?

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Weihnachten im harten Lockdown. Wie feiern die Wasserburger den Heiligabend und die Feiertage unter Corona-Beschränkungen? Das wollten wir bei unserer aktuellen Umfrage in der Altstadt wissen. Eine kleine Bestandsaufnahme zwei Tage vor Heiligabend: 

 

„Ich besuche meine Tochter und meine Enkelin, das darf ich auch trotz der neuen Regeln und da will ich auch nichts ändern. Am zweiten Feiertag fahre ich zu meiner anderen Enkelin. Dann sind wir nicht mehr als fünf Personen. Man muss es dieses Jahr viel mehr im Voraus planen als sonst”, erzählt Marianne Schreiner (83).

 

Tom Rietdorf (25) wird es Weihnachten eher ruhig angehen lassen. Allerdings läuft nicht alles so, wie in den vergangenen Jahren: „Mein Papa wohnt in Österreich, mit dem Stress an der Grenze und Quarantäne lohnt es sich nicht, dahin zu fahren. Einerseits bin ich froh, mir die Fahrerei zu ersparen, finde es aber auch sehr schade, dass ich meine Familie nicht besuchen kann.”

 

Minela Bajric (36) sagt: „Wir feiern kein Weihnachten, also ändert sich dieses Jahr nicht viel bei uns. Wir bleiben zuhause im engsten Familienkreis.”

So ähnlich geht es auch Doana Tabacchi-Brkic (39): „Wir bleiben auch zuhause. Dieses Jahr feiern wir im kleinen Rahmen, nur Oma und der Onkel kommen vorbei.”

Johannes Ott (55) ist sehr froh, dass er mit seiner kleinen Familie die Feiertage ganz normal verbringen kann, „wie jedes Jahr”.

Nicht so reibungslos wird es für Michael Lemberger (63) an Heiligabend. „Diese Weihnacht werde ich alleine feiern. Jeder von uns muss Prioritäten setzen und Besuche reduzieren. Meine Tochter kommt zwar am zweiten Feiertag, aber heuer freue ich mich nicht so auf die Feiertage wie die Jahre davor.”

SKV

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