Steuern sparen beim Auslandsstudium

Wasserburger Steuerexperte Martin Reiss gibt wichtige Tipps - Teil 1

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PR – Die Steuererklärung – für viele Menschen ist sie ein Buch mit sieben Siegeln. Viele legen deshalb ihre Erklärung in die Hände von Experten. Wie zum Beispiel in die unserer Wasserburger Steuerberatungskanzlei Reiss in der Neustraße. Martin Reiss hat nicht nur zu den typischen Steuerfragen immer die richtige Antwort, sondern auch zu Spezialfällen, wie zum Beispiel dem Studium im Ausland.

Dazu unser Experte: „ Aufwendungen für ein Studium können als vorweggenommene Werbungskosten für eine spätere Beschäftigung steuerlich geltend gemacht werden. Dies gilt allerdings nur, wenn das Studium die Zweitausbildung darstellt. Die Aufwendungen werden dann als negative Einkünfte durch einen Verlustfeststellungsbescheid festgestellt und jährlich fortgeschrieben.“

Reiss weiter: „Die Verrechnung dieser negativen Einkünfte erfolgt dann im Jahr, in welchem erstmalig positive Einkünfte vorliegen und führen zu einer geringeren Steuerbelastung. Das Finanzgericht Münster hat Anfang dieses Jahres diesbezüglich entschieden, das für in Deutschland eingeschriebene Studenten für die im Ausland anfallenden Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung kein Werbungskostenansatz möglich ist. Das gilt sowohl für ein Auslandsstudium als auch für einzelne Auslandssemester.“

Der Experte: „Der Ausschluss dieser Werbungskosten bezieht sich zumindest auf solche Fälle, bei denen die Studenten in Deutschland keinen eigenen Hausstand innehaben. Auch eine elterliche Wohnung stellt keinen eigenen Hausstand dar. Damit greift die gesetzliche Regelung der ersten Tätigkeitsstätte, welche sich somit im Ausland befindet. Verpflegungsmehraufwendungen und Kosten für die Unterkunft können dadurch nicht im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung angerechnet werden.“

 

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de

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