Sternenfair: Im Namen der Bienen

SPD-Bezirksrätin Jordan zu Besuch bei Milchvermarktungs-GmbH in Pfaffing

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Eine faire und bienenfreundliche Landwirtschaft – seit Jahren ist das selbstverständlich für die Sternenfair-MVS Milchvermarktungs-GmbH in Pfaffing. Elisabeth Jordan, SPD-Bezirksrätin und Berichterstatterin für Imkerei im Bezirkstag von Oberbayern, überzeugte sich jetzt in Begleitung von Arno Bruder, dem Fachberater für Imkerei im Bezirk Oberbayern, bei einem Besuch von der bienenfreundlichen Philosophie des Pfaffinger Betriebs.

„Die Produkte von sternenfair sind seit 2010 als Marke etabliert und das Unternehmen MVS ist den Interessen der einhundertsechs milchliefernden Landwirten verpflichtet.“, so der Geschäftsführer Jakob Niedermaier.

Ziel sei es, ein faires Produkt für Landwirte und Verbraucher anzubieten sowie Nachhaltigkeit und den Umweltschutzgedanken zu fördern, erläutert der Geschäftsführer weiter.

Besonders positiv hervorzuheben sei die bienenfreundliche Landwirtschaft bei der MVS, da die Milchlieferanten, schon seit 2010, also lange vor dem teilweisen Verbot der Neonicotinoide auf Ebene der Europäischen Union auf diese bienenschädlichen Pflanzenschutzmittel verzichten, zeigt sich Jordan erfreut.

Die Milchbauern verpflichten sich zudem, ein Umwelt- oder Tierschutzprojekt beispielsweise in Form einer Ackerweide oder einer Blühwiese zu betreuen. Glyphosat kommt ebenso wenig zum Einsatz wie Futtermittel aus Übersee. Zudem kann eine zertifiziert gentechnikfreie Wertschöpfungskette in der Region und ein hoher Anteil an Grünland nachgewiesen werden, betont Jakob Niedermaier.

Auch das Beachten der Bienenflugzeiten (zwischen 9 und 17 Uhr) und das langsame Fahren auf den Flächen (maximal 12 km/h) sei Kennzeichen bienenfreundlicher Landwirtschaft, lobt Elisabeth Jordan die Grundsätze des Betriebs.

Abschließend unterstreicht Bezirksrätin Jordan die Vorzüge der Firmengrundsätze für Menschen durch die garantierten fairen Milchpreise, für die Tiere durch eine verbesserte Tiergesundheit und für die Umwelt durch einen niedrigeren CO 2-Ausstoß und dem Erhalt der Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt.

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