Start in sechswöchige Vorbereitung

Trainingsauftakt beim TSV Wasserburg – Krasniqi wechselt zum Sportbund Rosenheim

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Das Trainerduo Niki Wiedmann und Michael Kokocinski begrüßte am Montagabend erstmals seit dem 12. März nahezu den gesamten Kader zu einer regulären Trainingseinheit. Mit dem Trainingsauftakt des TSV Wasserburg in der Altstadt starteten die Löwen in eine sechswöchige Vorbereitungsphase auf die spannenden Entscheidungen in Liga und Pokal.
Unmittelbar nach der Aussetzung der Punktspiele hatten die Trainer die Mannschaft noch mit Laufplänen versorgt, ehe das Fithalten im Mai und Juni komplett in der Eigenverantwortung der Spieler lag. Seitdem Training in Kleingruppen wieder erlaubt ist, absolvierten die Löwen eine freiwillige wöchentliche Einheit, die immer gut besucht war. Während dieser trainingsfreien Phase engagierten sich die Löwen vor allem gesellschaftlich, indem sie einen Lieferservice gründeten und bedürftige Menschen während des Lockdowns im Altlandkreis Wasserburg versorgten.

Bei Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs war Adrian Krasniqi bereits nicht mehr dabei. Der Linksaußen wechselt zum Sportbund Rosenheim, um in der Landesliga mehr Spielzeit zu sammeln. Abteilungsleiter Kevin Klammer betont dabei den guten Austausch mit den Verantwortlichen des SB Rosenheim, sodass der Transfer von Krasniqi sehr unkompliziert verlaufen ist. Krasniqi kam vor einem Jahr nach Wasserburg und absolvierte sechs Bayernligaspiele. In einer emotionalen Ansprache verabschiedete sich der 19-jährige Modelathlet bei der Mannschaft und bedankte sich ganz besonders beim Trainerteam sowie Jean-Philippe Stephan und Hannes Hain, die ihm als ältere Spieler ganz besonders beim Einstieg in den Herrenbereich geholfen hatten.


Dafür steht mit Daniel Vorderwestner ein neues Talent im Löwenkader. Der 19-Jährige kommt aus der A-Jugend von Wacker Burghausen und spielt seine erste Saison im Herrenfußball. Vorderwestner stammt aus dem Wasserburger Umland und ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar. Aufgrund seiner Schnelligkeit agierte er bevorzugt auf den Außenbahnen. Damit verfügen die Innstädter über eine weitere Option beim Neustart.

JAH

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