Staffel-Fiasko: Franzi alleine gut

Hammerschmidt, Hinz und Hettich verlieren zu viel Zeit - Kleine Kristallkugel für Deutschland aus der Hand gegeben

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Oh mei, so oft, wie die Reporter heute im ZDF betont haben, dass da der Wurm drin war – so immens war der Rückstand heute auf die Staffel-Weltspitze beim Biathlon-Weltcup. Quasi eine Katastrophe auf verlorenem Posten musste die Franzi am heutigen Spätnachmittag in der Staffel beim Wechsel übernehmen. Am Ende rettete die 26-Jährige aus Albaching im tschechischen Nove Mesto zwar noch einen elften Platz als Schadensbegrenzung über die Ziellinie, es blieb trotzdem die schlechteste Platzierung überhaupt. Dabei hatte es vor dem Beginn des Rennens so gut ausgesehen, die Kristallkugel im Staffel-Wettbewerb der Saison für Deutschland zu gewinnen. Diese schnappte sich nun dafür Schweden, das heute gewann.

Vor allem läuferisch waren heute Welten zwischen den drei deutschen Athletinnen Maren Hammerschmidt (sie war für Denise Herrmann ins Team gerutscht), Vanessa Hinz und Janina Hettich und zu vielen anderen Starterinnen der über 20 Länder-Teams.

Einzig die Franzi machte mit zwei schnellen Schießserien und nur einem Nachlader noch einmal ein wenig Boden gut. Ihr Rückstand war da aber natürlich schon viel zu groß, um noch eine Topplatzierung herauslaufen zu können.

Franzi Preuß war mit ihrem eigenen Rennen zufrieden, wie sie im Interview sagte und sie freue sich nun auf den Sprint am kommenden Samstag.

Foto: NordicFocus

 

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