Sprache, der Schlüssel zur Welt

Über eine Million Euro aus Bundesprogramm für elf Kitas der Region

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Elf Kitas in der Region Rosenheim werden mit über einer Million Euro aus dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ gefördert. Das teilt die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (unser Foto) am heutigen Mittwochnachmittag erfreut mit. Aus dem Altlandkreis ist keine Kindertagesstätte betroffen …

„Die hohe Fördersumme, die in die Region fließt, freut mich sehr, denn das Bundesprogramm Sprach-Kitas ist ein voller Erfolg. Es richtet sich an Einrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Von 2016 bis 2020 stellt der Bund bis zu 1 Milliarden Euro für die Umsetzung des Programms zur Verfügung. Davon, dass die Förderung in den Kitas für viele Verbesserungen sorgt, konnte ich mich bereits selbst vor Ort überzeugen“, so Ludwig.

Gefördert werden derzeit

die Kinderkrippe NANO GmbH in Bad Aibling, die Kita Katharinenheim in Bad Endorf, die Montessori-Kinderhaus Inntal gGmbH in Brannenburg, das AWO HfK Heufeld in Bruckmühl, das Kind- und Familienzentrum inklusiv-integrativ in Halfing, das Haus für Kinder St. Martin in Kiefersfelden, die AWO Kita Momo in Kolbermoor, sowie das AWO HfK Hotzenplotz in Stephanskirchen.

In Rosenheim profitieren die Krippe Frühlingsstraße, die Städtische Kita Löwenzahn sowie das Kinderhaus Stadtmäuse von der Förderung.

Die Unterstützung ist dabei zweigeteilt: Zum einen erhalten die Kitas einen Zuschuss zu den Personalausgaben für eine zusätzliche halbe Fachkraftstelle direkt in den Kitas. Zusätzlich finanziert das Programm eine zusätzliche Fachberatung, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas unterstützt. Sie qualifiziert die Fachkräfte innerhalb eines Verbundes von zehn bis 15 Sprach-Kitas.

„Ein gutes Sprachvermögen bildet die Grundlage für den weiteren Lebensweg. Deswegen ist es wichtig, mit der Sprachförderung bei Kindern, die in diesem Bereich noch Schwierigkeiten haben, möglichst früh zu beginnen. Ich freue mich, dass zahlreiche Kinder in der Region Rosenheim von dieser frühen Förderung profitieren können. Denn mit dem Geld aus dem Bundesprogramm kann noch besser auf die speziellen Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden“, so Daniela Ludwig.

 

 


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12 Gedanken zu „Sprache, der Schlüssel zur Welt

  1. Ach, die lieben Steuergelder …..

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    1. Kein Preis ist zu hoch um die Neubürger auf Kosten der schon lange hier das System Finanzierenden zu fördern.
      Hingegen gibt es für die schon länger hier Anwesenden – ja so bezeichnet Frau Merkel uns jetzt – nichts außer 2 EUR Kindergelderhöhung und ein paar EUR Hartz IV mehr.
      Haben Sie Frau Ludwig überhaupt keine Moral mehr, nur weil Sie aufgrund besonderer Taten in den Politikerhimmel gehoben wurden?

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      1. Ich finde Ihren Kommentar unglaublich einfältig.
        Sie scheinen nicht im Ansatz in der Lage zu sein die positiven Effekte aus diesen Maßnahmen auch nur zu erahnen: Das Beherrschen der Landessprache führt später zu besseren Jobmöglichkeiten, was wiederum dazu führt, dass am Ende Ihre und meine Rente finanziert werden kann (an dieser Stelle schon mal was vom sog. „Demografischen Wandel“ gehört, ja? – Deutschland benötigt Kinder, die gut Deutsch sprechen und später eine der vielen offenen Fachkräfte-Stellen besetzen können!). Ich bin zwar in keinster Weise ein Fan dieser Möchtegern-„Christ-SOZIALEN“ Partei, aber der Ansatz von Frau Ludwig macht auf jeden Fall Sinn.

        Natürlich spielt Ihr Kommentar implizit auf die Asylbewerber und Flüchtlinge an, die Ihnen scheinbar ein Dorn im Auge sind. Doch ich verstehe den Zusammenhang mit diesem Artikel nicht – hier steht kein Wort davon, dass die Fördersummen rein dieser Personengruppe zukommen?

        Was also wollen Sie uns genau sagen? Dass Sie mit Ihrem Leben unzufrieden sind, weil Sie selbst nicht in der Lage sind, sich eine sichere Existenz aufzubauen und die Schuld lieber auf andere, schwache Menschen schieben, anstatt über sich selbst zu reflektieren? Oder dachten Sie sich „Ach, ist mal wieder Zeit herumzujammern“ (das was wir Deutsche bekanntlich sehr gut drauf haben)…?

        Es ist so ermüdend derartige Kommentare von Leuten lesen zu müssen, die scheinbar nicht in der Lage sind über den Tellerrand hinauszusehen und zu Egoismus neigen.

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        1. Die gut deutsch sprechen und genau da hängt der wurm.
          Laut neuster meldungen fliegen 4von5 flüchtlingen beim deutsch test durch und das nach über 1300stunden unterricht.

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          1. Martin Wimmer

            Lernen Sie doch erst selbst einmal Rechtschreibung!

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      2. Muas der neid groß sein,
        wahrscheinlich zwei Häuser , 5 Autos und bei Aldi und co einkaufen!!!

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  2. Immer noch traurig, dass man seine Meinung nicht öffentlich schreiben darf, ohne dass sich unsere „Gut-menschen“ auf den Plan gerufen fühlen.

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    1. Komme gerne vorbei, um Ihnen ein Taschentuch zu überreichen.

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      1. Immer die übliche Masche, kaum gehen vernünftige Gegenargumente aus, wird man gleich persönlich und beleidigend…

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        1. Man braucht sich wirklich nicht zu wundern, wenn man auf eine Beleidigung (in diesem Fall als „Gutmensch“ bezeichnet zu werden) als Gegenreaktion einen sarkastischen Kommentar zu ernten.
          Wer es nicht schafft, eine bestimmte Thematik zu begreifen und über diese sachbezogen zu argumentieren bzw. an der Sache vollkommen vorbeiredet (> „Ferdi“), hat es meiner Meinung nicht anders verdient, in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen zu werden.

          – Auf welchen Sachverhalt sollte ich mit „vernünftigen Gegenargumenten“ reagieren?? Sehen Sie etwa durch meinen Kommentar die Meinungsfreiheit bedroht?
          Ich hoffe Sie fühlen sich dadurch nicht in Ihren Grundrechten eingeschränkt… Teilen Sie uns ruhig Ihre Meinug mit, wundern Sie sich jedoch nicht, wenn darauf reagiert wird (hier wird schließlich niemandem der Mund verboten)!

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          1. Oh doch, hier und anderswo wird vielen der Mund verboten.

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    2. Ja, in der Tat ganz schlimm, dass man sein Recht auf freie Meinungsäußerung nicht wahrnehmen kann, ohne dass andere ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ebenfalls wahrnehmen.

      Man sollte das Recht auf freie Meinungsäußerung endlich auf die Leute beschränken, die der gleichen Meinung sind wie der Maier Sepp.

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