Spielend ins neue Jahr

Stadtkapelle: Turmblasen an Neujahr und Schafkopfturnier vor Heiligdreikönig

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Mit „spielenden“ Auftritten hat für die Wasserburger Stadtkapelle das neue Jahr begonnen. Zuerst spielte musikalisch die Turmbläserbesetzung am Neujahrstag von den beiden Brüstungen hoch oben vom Turm der Frauenkirche. Und dann trafen sich die Musiker und befreundete Gäste zum Schafkopfturnier in den Vereinsräumen der Wasserburger Blasmusiker.  

Wahrscheinlich hat das Blasen vom Turm der Frauenkirche schon eine über hundertjährige Tradition. Erich Baumgartner, ehemaliger aktiver Trompeter der Stadtkapelle, hat dann vor mehreren Jahren mit seinen damaligen Jugendmusikern, die jetzt fast alle in der Vorstandschaft sitzen, diesen alten und guten Brauch wiederbelebt. Für die jetzt jüngeren Musiker ist es fast schon eine interne Leistungsprüfung, mit dem Instrument die steilen und uralten Turmtreppen zu bezwingen und dann von oben gerade heraus noch Musik zu spielen. Schwindelfreiheit und sowohl warme Bekleidung und der Tracht der Stadtkapelle ist da eine Grundvoraussetzung.

Eine Leistungsprüfung anderer Art ist im Vereinsleben das Schafkopfturnier am Abend vor Heiligdreikönig. An sieben Tisch wurde vom frühen Abend bis fast um Mitternacht gespielt, gezockt und jeweils 64 Partien lang jedes Spiel aufgeschrieben. Ganz vorne auf der Siegerliste war Christian Holzeder vor Christian Huber und dem punktgleichen Georg Machl senior. Beste weibliche Spielerin war Elke Wolfsberger, der Stadtkapelle als Mitglied der Wasserburger Schäffler recht verbunden. Den Schneiderpreis erhielt der junge Klarinettist Martin Bock (rechts).

Außer dem Schneiderpreis ging keine weitere Platzierung an aktive Mitglieder der Stadtkapelle. Dafür kennen die sich mit Noten und Instrumenten besser aus. Nach der Siegerehrung und dem ebenfalls schon traditionellen Essigknödelessen wurden an einigen Tischen dann noch ein paar Runden weiter gespielt. BUA

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