Spielend durch die Jahrhunderte

Museum Wasserburg sucht für Sonderausstellung ab September noch Spiele

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Vom 18. September bis zum 6. Januar 2020 geht es im Museum Wasserburg ganz verspielt zu. Die neue Sonderausstellung greift die Kulturgeschichte des Spiels auf. Nervenaufreibende Kartenpartien, ein glückliches Händchen beim Würfeln oder ein unterhaltsamer Spieleabend mit Freunden – gespielt wird gerne, egal ob jung oder alt. Schon als Kind unternimmt man die ersten zögerlichen Züge auf den bunten Spielbrettern und lernt, dass das Schicksal manchmal, ganz wie im richtigen Leben, Glück oder Unglück bereithält.

Aber wo kommen die allseits bekannten Spiele wie Kniffeln oder Schafkopfen eigentlich her? Welche Spiele waren früher in Wasserburg verbreitet – oder auch verboten? Seit wann gibt es Mensch-ärgere-dich-nicht? Viele Fragen, denen bald spielend nachgespürt werden kann.

Um die Ausstellung zu vervollständigen ist das Museum aber noch auf die ein oder andere Leihgabe angewiesen. Während die hauseigene Sammlung Spiele aus der Frühen Neuzeit aufweist, fehlen noch bekannte Spiele, die vor allem in den 1950-er und 60-er Jahren gespielt wurden: Monopoly, das Gänsespiel, das Leiterspiel oder Memory. Wer also noch so einen Schatz bei sich zu Hause hat, wird gebeten, sich beim Museum Wasserburg zu melden: Telefon 08071 92 52 90 oder heimatmuseum@wasserburg.de.

 

Foto: Spielbrett aus dem Nachlass der Familei Kosak, 19. Jahundert, Museum Wasserburg, Inv.-Nr. 3600.

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