„Sperrung wäre eine Katastrophe“

Offener Brief des WFV an Wasserburgs Bürgermeister und den Stadtrat

image_pdfimage_print

Mit einer plakativen Aktion haben sich die Verfechter einer Sperrung der Altstadt für den Verkehr bei der Bürgerfragestunde im Rathaus zu Wort gemeldet. Die „vielen in der Hofstatt parkenden und zu schnell durchfahrenden Autos“ sind einer Gruppe von Altstadtbewohnern um Bettina Knopp und Stefanie Kronseder ein Dorn im Auge. Sie wollen die Autos aus der Altstadt verbannen. „Das wäre für unsere Geschäfte eine Katastrophe“, schreibt die Vorstandschaft des Wirtschafts-Förderungs-Verbandes (WFV) heute in einem offenen Brief an Bürgermeister und Stadtrat.

Dazu WFV-Vorsitzender Moritz Hasselt: „Viele unserer kleinen Geschäfte brauchen die Fluktuation in der Altstadt. Da muss sich was bewegen. Sonst ist die Wasserburger Innenstadt tot. Die Sperrung der Hofstatt kommt einer Sperrung der gesamten Altstadt gleich. Wenn man durch die Färbergasse nicht mehr durchfahren kann, kann man sie auch gleich wie im Mittelalter vorne und hinten zumauern. Für eine Fußgängerzone ist unsere Stadt viel zu klein. Das wird auch durch die professionellen Berater der ISEK-Gruppe bestätigt und es wird sogar davor gewarnt.“

Die Stärke Wasserburgs beruhe genau auf der Tatsache, dass das Umland schnell und unkompliziert Einkäufe in der Altstadt tätigen könne. „Wenn wir diesen Vorteil auch noch verspielen, ist der Ofen aus.“ Der WFV halte die kürzlich beschlossene Gebührenpflicht für die Parkhäuser schon für äußerst gefährlich. „Eine Sperrung der Altstadt käme der Schließung zahlreicher Geschäfte gleich. Uns würde interessieren, ob dann die Mütter, die wegen des Verkehrs Angst um ihre Kinder haben, überhaupt noch in die Stadt kommen, wenn dort nichts mehr los ist.“

Für „äußerst befremdlich“ hält der WFV die Aussage von Bürgermeister Michael Kölbl während der Bürgerfragestunde, die ISEK-Lenkungsgruppe wolle einen Versuch starten und für Samstag ab 14 Uhr und Sonntag eine Testphase anordnen. „Da wird über die Köpfe des Einzelhandels entschieden und beraten. Der WFV, der mit den musikalischen Samstagen, der Weihnachtsbeleuchtung und dem Christkindlmarkt dafür sorgt, dass überhaupt in der Stadt etwas los ist“, so Hasselt.

Rückenwind bekommt der WFV unter anderem vom Wasserburger Familienbetrieb „Betten Klobeck“. Christoph Klobeck zur Sperrung der Altstadt: „Eine Sperrung der Altstadt am Samstag ab 9 Uhr wäre für mein Geschäft eine Katastrophe. Bei der Bettenreinigung sind unsere Kunden auf eine Erreichbarkeit mit Autos angewiesen. Zudem haben wir mit unseren gesundheitsorientierten Betten oftmals Kunden, die nicht so mobil sind, um zum Beispiel vom Gries zu unserem Geschäft zu laufen. Es gibt aber noch jede Menge anderer Geschäftskollegen in Wasserburg, die auf die Pkw-Erreichbarkeit angewiesen sind. Zum Beispiel Reinigungen, Skiservice-Betriebe und viele mehr.“

Die Aussage „Weil wir Angst um unsere Kinder haben“ hält Klobeck für ein reißerisches Argument. „Ich habe selbst zwei Kinder, hatte aber in Wasserburg wegen des Durchgangsverkehr noch nie Angst um sie – vermutlich, weil ich stets ein Auge auf sie hatte, wenn wir auf der Straße gingen. Zum Spielen gingen wir zum wenige Meter entfernten Spielplatz an der Palmanoanlage oder zu einem Biergarten mit Spielplatz.“

Klobeck weiter: „Offen bleiben ja auch die Fragen, was mit den Anwohnern, Paketdienste, behinderten Menschen und so weiter passiert, die in dieser Zeit in die Innenstadt müssen.“

Klobeck abschließend: „Sollte eine solche Sperrung tatsächlich kommen, wäre eine Standortverlagerung in eine andere Stadt im Landkreis für meinen Betrieb mehr als wahrscheinlich.“ Was ihn besonders ärgert: „Mit uns hat bisher niemand gesprochen.“

Foto: Magdalena Pfitzmaier

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

48 Gedanken zu „„Sperrung wäre eine Katastrophe“

  1. Manfred Braun

    Der WFV sollte endlich im 21. Jh. ankommen: In Zeiten, in denen offensichtlich schon einige Metropolen erkannt haben, dass der Autoverkehr zugunsten von anderen Verkehrsmöglichkeiten keinen Vorrang mehr haben kann, ist es anachronistisch, nicht über eine Verkehrsberuhigung solch neuralgischer Zonen wie einer mittelalterlischen Altstadt zumindest nachzudenken. Es ist m. E. ein Irrglaube, wenn man glaubt, ein Leben in der Altstadt sei ohne Autoverkehr schlicht nicht möglich. Für Sonderfälle wird man sich Lösungen einfallen lassen können und müssen. Auch da könnte sich ja der WFV sinnvoll einbringen. Zur Hofstatt: Hier ist jetzt schon das Parken verboten. Aber es schert halt niemanden.

    59

    158
    Antworten
    1. Willi Winzig

      Also, dieser Antrag ist ja mehr als lächerlich! Ich bin hier aufgewachsen als noch die alte B304
      durch die Stadt ging. Stellt euch vor, ich lebe noch!! Vielleicht sollten die vermutlich „zuagroasten“ Antragsteller während
      sie flanieren, einkaufen oder Kaffee trinken mal besser ihre Kinder im Auge behalten. Wäre das ein Vorschlag??

      173

      38
      Antworten
    2. Auswerige die gern in Wasserburg ist.

      In anderen Städte funktioniert es ohne Autoverkehr doch auch, warum soll es in Wasserburg nicht gehen. Die Parkhäuser und Parkmöglichkeiten sind doch gut zur Innenstadt zu erreichen, so groß ist Wasserburg nicht. reicht doch wenn man mit dem Auto von der Innbrücke über die Landwehrstrasse, Rampe wieder zur Brücke, Wasserburg umfahren kann. Ein autofreier Altstadtkern kann auch den Besuch in Wasserburg zum Einkaufen und an den schönen Cafe-Häusern sitzen, bereichern. Eines wäre dann sicher, das Autofahrer die fünfmal in einer Stunde durch die Färbergasse, Herrengasse mit lauter Musikf fahren keinen Spass mehr haben.
      Anmerkung, in Rosenheim kann man schon aus Parkplatzmangel nicht an jedes Geschäft. Eingekauft wird trotzdem. Seid doch nicht so steif und versucht es für einige Wochen.

      45

      100
      Antworten
  2. Auch in Rosenheim hat man vor 40 Jahren so gedacht. Mittlerweile ist der Max-Josefs-Platz und auch der Ludwigsplatz ein herrlicher Ort zum Flanieren und Shoppen und Verweilen.
    Die Städte mit „slow-city-flair“ boomen erwiesenermaßen wirtschaftlich.
    Vielleicht hilft z.B. Herrn Klobeck eine Ausnahmeregelung für Lieferservice?
    In Rosenheim finden Lieferungen ja auch irgendwie ihre Wege – für Händler als auch für Verbraucher.

    50

    94
    Antworten
  3. Verkehrsberuhigt

    Was mich irritiert: Die Beschwerden richten sich vor allem gegen Behinderungen durch parkende Autos und Gefährdung durch zu schnell fahrende Autos. Beides ist im verkehrsberuhigten Bereich – wie in der Hofstatt ausgeschildert – nicht gestattet. Also sollte man vielleicht erst mal anfangen, die Verkehrsregeln durchzusetzen? Ich weiß, das geht nur mit Personaleinsatz, und das ist teuer, aber vielleicht billiger als die Gutachter- und Planungskosten, die ein neues Verkehrskonzept mit Sperrungen bräuchte.

    150

    5
    Antworten
  4. Dass ein autofreiet Bereich in einer Konstellation wie in der Altstadt sich langfristig bewährt haben bereits viele Städte erkannt – mit Ausnahme von Wasserburg. Das wird sich irgendwann rächen. Dann ist es aber zu spät.

    36

    96
    Antworten
  5. Haubelinchen

    Wie weit muss man in Rosenheimer Ebersberg München etc. gehen da sagt kein er was?
    Ich Denke die Entfernungen in Wasserurg sind machbar. Für Geschäfte wie z. B. Klobeck Kurzzeiparkplatz zum Be und entladen wäre eine Möglichkeit. Bessere Überwachung würde Sinn machen!

    41

    61
    Antworten
  6. Ist schon irgendwie seltsam, in eine Innenstadt zu ziehen und sich über Autofahrer die angeblich zu schnell fahren, beschweren.
    Das Paradoxe daran ist,es ist in einer Zone in der noch nie ein Autofahrer wegen zu schnellem fahren trotz häufiger Geschwindigkeitskontrollen geblitzt worden ist.

    95

    19
    Antworten
  7. Wenn es so etwas wie ein kollektives Bewusstsein gepaart mit Rücksichtnahme und Verantwortungsbewusstsein gäbe, dann würden tatsächlich nur diejenigen durch den inneren Altstadtkern fahren bzw. zum kurzfristigen Be- und Entladen das Fahrzeug abstellen, die unbedingt darauf angewiesen sind. Das wären dann so wenige, dass sich niemand daran stören würde. Tatsächlich ist aber ein Großteil des vorhandenen Verkehrs auf schlichte Faulheit – und im Falle der zahlreichen Autoposer auch auf Rücksichtslosigkeit – zurückzuführen. So lange die überwiegende Mehrheit der Autofahrer nicht bereit oder fähig ist, sich selbst zu disziplinieren, wird auch immer wieder die jahrzehntelange Diskussion über Sperrungen und Fußgängerzonen aufflammen. Was die Vernunft nicht geregelt kriegt, regelt eben immer irgendwann eine Verordnung oder ein Gesetz.

    82

    6
    Antworten
  8. Christoph Klobeck

    Wasserburg = Metropole ? Na ja U-Bahn fällt als Alternative wahrscheinlich aus. Mehrer Städte in vergleichbarer Größe haben es mit einer Fußgängerzone versucht und sind ordentlich auf die Nase gefallen. Roth bei Nürnberg und Cham in der Oberpfalz z.B. versuchen mit allen Mitteln die Leerstände in der Innenstadt zu beseitigen, die seit der Einführung entstanden sind. Die Studien des bayerischen Einzelhandelsverbandes, IHK usw. sagen eindeutig das eine Fussgängerzone erst ab einer Einwohnerzahl von mindestens 40.000 Menschen sinnvoll sind. Eine Ausnahmeregelung für Anwohner, Paketdienste, nicht mobile Menschen usw. ist in der Praxis einfach nicht umsetzbar und würde letztendlich den Durchgangsverkehr nicht entscheidend verringern und die Sicherheit der Kinder sicherlich nicht erhöhen – eher im Gegenteil.

    146

    32
    Antworten
    1. Watercastle

      Die Ausnahmeregelung für Anwohner und Paketdienste funktioniert nicht nur in anderen Städten hervorragend, sondern sogar auch in den bestehenden Kleinst-Fußgängerzonen in Wasserburg. Jedenfalls ist mir nichts bekannt, dass in diesen Bereichen Anwohner und Lieferanten nicht zu ihren Wohnungen oder Geschäften kämen. Trotzdem sind Kinder dort deutlich sicherer unterwegs und der Durchgangsverkehr erheblich verringert – wobei es freilich bezüglich der Durchfahrer auch in den bestehenden Fußgängerzonen mehr Kontrollen geben sollte.

      21

      38
      Antworten
    2. Manfred Braun

      Ich habe nicht behauptet, dass Wasserburg eine Metropole ist. Aber dass selbst Metropolen, die vermutlich weitaus größere Probleme zu bewältigen haben als das kleine Wasserburg, autofreie Lösungen suchen und durchziehen, sollte einem zumindest zu denken geben. In Wasserburg ist keine Einkaufsmöglichkeit weiter als knapp 700 Meter oder 5 bis 10 Minuten von den Parkhäusern / vom Gries entfernt. In den meisten Fällen wird der nach längerer Suchfahrt gefundene Parkplatz wohl genauso weit entfernt sein wie das Parkhaus. Die Firma Klobeck bietet m. W. einen Lieferservice an, ebenso wie auch andere Gewerbebetriebe in der Altstadt. Worin sollte also der tiefere Sinn bestehen, mit dem Auto durch die Stadt zu kurven? Außer wir reden über verbotenes Parken im bereits jetzt verkehrsberuhigten Bereich; aber das ist halt nun mal verboten. Vergleichsbeispiele von Orten in strukturschwachen Gegenden (Cham) oder unmittelbarer Großstadtnähe (Roth) taugen nur bedingt: Bei denen ist die Fußgängerzone wohl noch das geringste Problem. Und Ausnahmeregelungen sind in allen Städten mit Fußgängerzone, die ich kenne, Standard und funktionieren tadellos.

      27

      24
      Antworten
  9. Eine Sperrung wäre für ältere, oder auch kranke Menschen, die z.B. zu einem Arztbesuch in die Stadt müssen und nur wenige Schritte zu Fuß schaffen wirklich von großem Nachteil. Auch ein Besuch eines Restaurants oder Cafes oder des Bürgerbüros in der Innenstadt wird dann fast unmöglich. Auch alte und kranke Personen können nicht immer mit Rollator oder Rollstuhl voran kommen, zumal unsere Stadt viel Kopfsteinpflaster aufweist. Außerdem bin ich der Meinung, dass der Einzelhandel in Wasserburg nicht als Buhmann hingestellt werden darf, wir brauchen die Geschäfte und sie sollen für diejenigen, die nicht anders können oder größere Gegenstände holen oder bringen müssen auch mit dem Auto erreichbar sein. Ich denke wer nicht unbedingt muss, vermeidet es ohnehin diese Strecke mitten durch die Innenstadt zu fahren.

    112

    20
    Antworten
    1. Watercastle

      Zitat: „Ich denke wer nicht unbedingt muss, vermeidet es ohnehin diese Strecke mitten durch die Innenstadt zu fahren.“ – Die tägliche Erfahrung zeigt leider das genaue Gegenteil. In den Autos, die sich ohne Unterbrechung durch die Schleife von der Hofstatt zur Herrengasse ziehen, die „schnell mal zum mehrstündigen Brunchen“ widerrechtlich in der Hofstatt parken oder ohne erkennbaren Zweck zigmal in Dauerschleife durchcruisen, sitzen überwiegend junge Menschen, die eigentlich ganz gut zu Fuß wären.

      49

      11
      Antworten
    2. Ich kann beide Seiten irgendwie gut nachvollziehen. Vielleicht wäre fürs erste schon etwas gewonnen, wenn man den Verkehr besser kontrolliert (Parken, Geschwindigkeit, unnötiges Hin- udn Herfahren). Zu manchen Zeiten hat die Altstadt dank diverser Auto-Poster was von Rennwochenende in Monte Carlo. War extrem angenehm, wo das Brucktor gesperrt war und plötzlich eine himmlische Ruhe war…

      53

      4
      Antworten
    3. Wie schon einige Kommentatoren gesagt haben, gibt es in Wasserburg zwei Parkhäuser und die Parkplätze am Gries und an der Rampe. Für einen gesunden Menschen ist es kein Problem, sein Auto dort abzustellen und zu Fuß die Einkäufe in der Altstadt zu tätigen. Für alte und/oder behinderte Mitbürger muss man natürlich Sonderregelungen schaffen, ebenso für Be- und Entladen und Lieferverkehr. Aber für diejenigen, die zum Spaß oder weil sie sich die kurzen Wegstrecken sparen wollen, muss die Durchfahrt durch die Hofstatt gesperrt werden. Leben in der Altstadt entsteht nicht dadurch, dass Autos freie Bahn haben, sondern dass die Menschen sich ungestört dort aufhalten – und, ja – in Ruhe einkaufen und Kaffeetrinken können.

      31

      33
      Antworten
  10. Komisch ist dass viele Bekannte Gesichter im Kaffee sitzen sich über denVerkehr erregen und selbst wenige Meter entfernt parken….
    Oder Sonntag morgen schnell Ihre Semmeln dort holen, wo parken die Wohl.
    Wenn es um ruhenden Verkehr geht hat die Kommunale Parküberwacchung versagt, wie üblich in Wasserburg wird ja nur in den Parkzonen überwacht, im Verkehrsberuhigten Bereich interessiert es doch keinen Menschen ob Stadt oder polizei wer da wie lange parkt, siehe Marienplatz, dass am Sonntag dort kein Durchkommen mehr ist wegen illegal parkender Motorradfahrer interessiert auch keinen.
    Genauso wird sich bei Durchfahrtsbeschränkung in der Hofstatt nichts ändern, Anwohner, Anliegerfrei,Lieferverkehr, gibt doch immer Gründe, Sonderregelungen, aber kontrolliert und abgezockt werden die die in der Parkzone Ihr Tickst Zweiminuten ablaufen lassen haben. Marienplatz -Rechtfreiezone
    Ein Wasserburger der nicht zuagroast is und alles hier kauft was es hier gibt.. ..

    49

    8
    Antworten
  11. Christoph Klobeck

    Nochmal – eine Fußgängerzone für Städte in der Größe von Wasserburg haben bisher noch nirgendwo funktioniert

    58

    27
    Antworten
    1. Watercastle

      Und wo genau soll das gewesen sein? Nur damit man sich von den exakten Umständen dort eine Vorstellung machen kann. Schließlich gibt es in der Region auch genügend Beispiele von Städten, in denen der Autoverkehr keinerlei nennenswerter Beschränkungen unterliegt und die trotzdem mausetot sind. Für die einen wie für die anderen Beispiele spielen eben immer auch noch jede Menge anderer Faktoren mit rein.

      25

      11
      Antworten
    2. Das entspricht aber so gar nicht der Realität. In Lienz. Osttirol und v.a. Bruneck, Südtirol schaut es z.B. ganz anders aus. Beide Städte sind ähnlich groß wie Wasserburg und dort gibt es florierende autofreie Bereiche in der Innenstadt. Der einzige Unterschied zu Bayern ist, dass es dort keine Autoindustrie gibt.

      23

      19
      Antworten
  12. Also ich muss mich wirklich fragen ob unsere Stadt Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen und Mitbürger mit Handicap aus der Stadt haben und in dem Zug auch gleich noch den Geschäften den Gar ausmachen will. Ich parke grundsätzlich am Gries und erledige gern alles zu Fuß, wenn ich jedoch größere bzw schwere Dinge (z.B. zur Reinigung) zu transportieren habe bin ich froh direkt vor der Tür parken zu können und nicht zwei Kleinkidern und das schwere Zeug durch die ganze Stadt schleppen zu müssen.
    Die Stadt sollte lieber zu sehen, dass ein Barrierefreies durchkommen vom Gries bis zum Brucktor bzw von der Innbrücke auf den Inndamm mödlich ist. Es kann doch nicht do schwer sein eine Rampe bei den Treppen unter den Arcarden in Höhe vom Schuhgeschäft Sax bzw. am Innweg anzubringen. Das wären wirklich mal wichtige Themen um die sich die Herrschaften kümmern sollten

    54

    9
    Antworten
  13. Unsere Altstadt „InNsel“ ist einzigartig und kann man nicht mit anderen Altstädten oder gar Metropolen vergleichen!

    Wir sind ringsum von Wasser umgeben und haben keine 27 Strassen dahinter wie in anderen Altstädten.

    Wie wäre es mit Blockabfertigung vor der Altstadt bzw. Hofstatt😉

    Das Problem heutzutage ist, das immer weniger Respekt dem anderen gegenüber vorhanden ist.
    Egoistisch und Agressiv fahren immer mehr Leute durch die Gegend.

    Wie schon angesprochen, muss das geltende Recht für die Verkehrsberuhigten Bereiche besser kontrolliert und geahndet werden.

    Ich will Mir garnicht vorstellen, was da jeden Tag in der Hofstatt und am Rathaus an Strafe zusammen kommen würde, wenn man hier rigoros kontrollieren würde¡

    Das Anwohner dort mal Parken um zu Be. oder Entladen, damit habe ich und wahrscheinlich die meisten anderen kein Problem, solange Sie das nicht Stundenlang machen.

    71

    1
    Antworten
    1. Innbewohnerin

      Hallo Herr Klobeck,
      Können Sie aufzählen in welchen Kleinstädten das nicht funktioniert. Wenn dann hat es bestimmt noch andere Ursachen. Dann könnte man Erfahrungsberichte von div. Städten austauschen. Der kleine Bereich Schustergasse als Fußgängerzohne ist lächerlich und sogar da haben sich früher der Einzelhandel gewehrt, voran auch Klobeck.
      Hallo ihr Gestrigen, hauptsache ist das Paketfahrer mit Internetware überall in der Altstadt durchrasen können, das könnte auch ein Grund sein wenn es dem Einzelhandel immer schlechter geht. Also gestaltet die Innenstadt zum einkaufen und flanieren mit mehr Autofreien Bereichen dann werden auch die Geschäfte gewinnen.

      24

      46
      Antworten
      1. Also wenn die Altstadt für den Verkehr gespert werden soll, dann auch für alle die da Wohnen. Und nach dem die Mütter/Väter ja für die Sicherheit hier am lautesten schreien dürfen die Ihre Einkäufe auch schon Brav vom Parkahaus zu Ihrer Wohnung tragen. Macht das Wohnen doch gleich viel atraktiver!
        Wasserburg mit München zu vergleichen ist ein Witz, wer die Stadt kennt weis das hinter der Kaufingerstraße alle Geschäfte mit dem Auto/LKW anfahrbar sind. Ausnahme bei der Frauenkirche. Übrigens auch in Rosenheim ist das so.
        Täte sich jetz eine Firma Klobeck etwas schwer wenn alles runderhum eine Fußgängerzone ist.
        Bin dann auch dafür das die Müllwagen nicht mehr in die Straßen fahen dürfen und alle ihre Müllbehälter an einen bestimmten Standort bringen müssen. Wenn schon dann richtig.
        Und die Mütter die hier so laut schreien, das sind doch oft die, die einen riesiegen SUV fahren ihre Kinder am besten dierekt vor die Schultür oder den Bus fahren. Das sind auch die, oft genug am Gries oder in den Parkhäusern nicht einen Parkplatz brauchen sondern zwei. Das sind die, die vor ihrer Haustür am liebsten eine Spielstraße haben wollen aber wo anders diese ignoriern. Alles selbst schon erlebt.
        Das ein Kind zuschaden gekommen ist, ist tragisch. Aber leider muss auch dazugesagt werden, das die Kinder bzw. die Eltern auf ihre Kinder oft nicht wirklich aufpassen. Ich hätte im Will-Ernst-Ring diese Woche fast einen Jungen auf der Motorhaube gehabt der mit seinem Fahrad ohne links und rechts zu schauen aus dem Wohnblock geschossen ist. Nach dem ich dort immer nur Schrittfahre ist zum Glück nichts passiert.
        Die Innenstadt Autofrei zu machen halte ich nicht für sehr originel. Und das ich oft von der Burgau in die Stadt zu Fuß gehe um kleinichkeiten zu ereldigen spielt hier keine Rolle.
        Liebe Eltern nicht alle müßen auf EURE Kinder aufpassen, sonder ihr. Ich bin in einer Großstadt aufgewachsen und da war der verkehr schon vor 40 Jahren alles andere als ungefählich und siehe da ich lebe noch und viele andere auch. Was haben mir meine Eltern immer eingebläut wenn ich die Straße überquere erst links, dann recht und noch mal links schauen und sich nicht hinter großen Autos verstecken.

        51

        14
        Antworten
      2. Hermann Klobeck

        Liebe Innbewohnerin,
        Mit der Sperrung der unteren Schustergasse vor ca.25 Jahren, wurde den Autofahrern, um von der Lederzeile in die Herrengasse zu kommen, der jetzige Weg über Teile der Ledererzeile, Hofstatt, Teil der Salzsenderzeile ,Färbergasse und mittlere Schustergasse aufgezwungen. Personen die gegen diese Maßnahme waren hatten vorgerechnet wieviele tausende von zusätzlichen Kilometern jährlich in der Altstadt dadurch gefahren werden müssen. Es war damals schon verwunderlich daß ökologisch orientierte Personen dieser 3 – 4 mal längeren Streckenführung zugestimmt haben.
        Jetzt will man auch noch die Hofstatt sperren !! Widmet man dann die Schustergasse wieder um ??
        geht’s noch !!!

        37

        10
        Antworten
  14. Warum tut die Stadt Wasserburg nichts gegen die falsch parkenden Autos.
    Es muss doch bei der Stadt einen Verantwortlichen geben,der regelmäßig sein Gehalt bekommt.
    Die Nagelschmidgasse ist stundenlang zugeparkt.
    Es ist keine Zufahrt für Anlieger . Aber viel schlimmer keine Feuerwehr und Rettungswagen zufahrt mehr möglich !
    Dachte Behörden u.Polizei müsste wissen das Feuerwehr und Rettungswagen zufahrt sein muss.
    Waram tun die nix ! aber schon gar nix !

    60

    5
    Antworten
  15. Sperrt die Hofstatt doch einfach. Es juckt in ein paar Jahren ohnehin keinen mehr, weil Leute von ausserhalb dann nicht mehr nach Wasserburg kommen werden und die, die dann noch in der Stadt wohnen, haben dann das geschafft, wofür sie schon lange kämpfen und zwar dafür, Wasserburg in eine tote Stadt zu verwandeln.

    37

    30
    Antworten
  16. In der Salzsenderzeile hat es leider bereits einen schweren Unfall mit einem Kind gegeben. Es ist also allerhöchste Zeit zu handeln.
    Hofstatt und Salzsenderzeile wurden ja schon vor Jahrzehnten aufgrund eines Stadtratsbeschlusses aufwändig zur verkehrsberuhigten Zone umgebaut. Ziel einer solchen Zone ist es, dass dort nur sehr wenige Autos sehr langsam fahren und Kinder auf der gesamten Fläche jederzeit spielen können. Konsequenterweise gibt es in der Hofstatt und der Salzsenderzeile seit 1986 auch keine Trennung mehr zwischen den Verkehrsflächen für Fußgänger und Autos.
    Leider ist die derzeitige Situation aber eine ganz andere. Die innere Altstadt wird mit Verkehr förmlich geflutet, gleichzeitig werden weder der fließende noch der ruhende Verkehr vernünftig überwacht.
    Bürgermeister Kölbl lässt dies zu.
    Für Kinder ist es in Hofstatt und Salzsenderzeile heute leider ausgesprochen gefährlich geworden. Sie können ja noch nicht einmal erkennen, wo sie vor dem häufig viel zu schnellen Verkehr sicher sind und wo nicht.

    25

    36
    Antworten
  17. Liebe Leser,
    wenn ich dies so lese wundert mich nichts mehr…..
    Es wir diskutiert dass Kinder im verkehrsberuhigten Bereich gefährlich leben???
    Ich bin beruflich jeden Tag in Wasserburg, grad jene Kinder die gefährlich leben sollten von ihren Eltern gelernt bekommen dass man im verkehrsberuhigten Bereichen sich auch an Regeln halten muss. Erwachsene sind mit dem Fahrrad auch keine Vorbilder. Man sollte den Schwerpunkt mal darauf setzen dass Personen die sich nicht verhalten wie es geschrieben ist mit Konsequenzen rechnen müssen, bei Kindern die Eltern-beim Kfz der Fahrer. Bei Parkuhren is nach 5 Minuten schon a Zettel dran, Verkehrsgefährdung sehe ich hier weniger.
    So wird jeder merken dass es ruhiger wird in der Altstadt auch ohne Fahrverbote, der eine braucht halt etwas länger um es zu kapieren 😉

    54

    7
    Antworten
  18. Wo bleibt die Sachlichkeit?

    Was soll diese öffentliche Panikmache. Nur weil ich Teile einer Altstadt für den Verkehr sperre (Ausnahmen für Liefer- und Abholverkehr gibt es dabei immer), stirbt keine Stadt und immer mehr Orte in Deutschland setzen verkehrsfreie Zonen mit großem Erfolg – auch für die Gewerbetreibenden – um.

    28

    35
    Antworten
  19. Also ich wohne seit 50 Jahren in der Wasserburger Altstadt und finde es schade, wenn uns Auswärtige vorschreiben wollen, was in unserer Stadt geschieht. Ich kenne niemanden auf dem Foto, was für mich klar dafür spricht, dass diese Leute erst seit kurzem (einigen Jahren) in Wasserburg leben. Offensichtlich haben Sie aber eine Menge Zeit sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Evtl. sollten Sie die Zeit nutzen, um die Aufsichtspflicht für Ihre Kinder wahrzunehmen. Ich kann mich an keinen Zwischenfall mit einem Kind im Straßenverkehr erinnern….. Außerdem sollte die Unterschriftenliste genau kontrolliert werden, gezählt werden sollten nur Unterschriften von betroffenen Altstadt Bewohnern. Es kann ja nicht angehen, dass jemand aus der Burgau oder dem Burgerfeld darüber entscheidet, ob Teile der Altstadt für den Verkehr gesperrt werden sollen! Ebenso wenig Leute aus benachbarten Gemeinden…….

    60

    17
    Antworten
    1. Der Dieter kennt nach 50 Jahren in Wasserburg also weder eine langjährige SPD-Stadträtin, noch den ehemaligen Chef-Anästhesisten im Kreiskrankenhaus, die ehemalige SPD-Vorsitzende, den langjährigen Leiter der Stiftung Attel und schon gleich gar nicht den Feuerwehrkommandanten von Reitmehring, den Stadtkämmerer und schon gleich gar nicht den 3. Bürgermeister? Da scheint es ja ganz weit her zu sein (auch wenn die Genannten sicher teilweise rein beruflich oder aus anderen Gründen anwesend waren). Und selbst wenn das alles Zuagroaste wären: es gibt keine Bürger erster und zweiter Klasse, jeder hat das gleiche Recht, seine Meinung kundzutun.
      Dass aber rein die Altstadtbewohner entscheiden sollen, finde ich schon mal einen interessanten Ansatz. Dann müssen sich aber auch die in Reitmehring wohnenden Einzelhändler und deren auswärtigen Kunden raushalten. Und im Stadtrat sind dann auch nur die in der Altstadt wohnenden Stadträte stimmberechtigt. Könnte lustig werden…

      28

      20
      Antworten
      1. Ich meine mit „auf dem Bild“ die Initiatoren dieser grandiosen Aktion, die Statisten interessieren mich in dem Fall nicht….. Stimmt es gibt keine Bürger erster und zweiter Klasse, aber eben solche, die etwas mehr zu sagen haben und andere die profitieren. Man sollten sich immer bewusst sein, wer die ganzen Aktionen in Wasserburg finanziert, sei es der musikalische Samstag, der Christkindlmarkt oder was auch immer. Selbstverständlich sollen das die Altstadtbewohner entscheiden, wer denn sonst? Und ich bin mir sicher, dass mindestens 2/3 dagegen wären.

        22

        12
        Antworten
      2. Was ich eben noch vergessen hatte zu erwähnen, „der Einzelhändler aus Reitmehring“ finanziert den ganzen Laden durch die Gewerbesteuer (verkehrsberuhigter Bereich, WFV-Events usw.)……

        14

        12
        Antworten
        1. Manfred Braun

          Mir ist nicht ganz klar, was es bei einem verkehrsberuhigten Bereich zu finanzieren gibt. Und WFV-Events finanziert nach wie vor der WFV, nicht die Gewerbesteuer.

          11

          3
          Antworten
        2. Also der mit der vielen Gewerbesteuer kommt zwar auch aus Reitmehring, ist aber kein Einzelhändler.
          Also gibt es ihrer Meinung nach keine Bürger erster und zweiter Klasse, sondern nur welche, die aufgrund Gewerbesteuerzahlungen mehr zu sagen haben sollen, während der einkommenssteuerzahlende Pöbel nur staunend daneben stehen darf? Was ist dies dann anderes als „Bürger erster und zweiter Klasse“, wo sich doch Bürgertum im Wesentlichen durch ein gewisses Mitspracherecht gefiniert? Woher nimmt denn der Einzelhändler das Geld für seine Gewerbesteuerzahlungen? Doch wohl vom Kunden, egal, ob dieser Altstadtbewohner, im sonstigen Stadtgebiet oder dem näheren Umland Wohnender oder gar Gelegenheitsbesucher von weiter weg und am End´gar Tourist ist. Und der soll Ihrer Meinung nach nicht mitreden dürfen?
          Was mich noch interessieren würde: wie unterscheiden Sie auf dem Bild oben Statisten und Initiatoren (abgesehen vom Kämmerer und dem 3. Bgm)? Wie schließen Sie von ein oder zwei Ihnen unbekannten Gesichtern auf den Wohnort und das Zuzugsdatum der Hunderten von Unterstützern der Petition?

          14

          6
          Antworten
  20. Georg Machl

    Viele Kommentare haben das Hauptproblem bereits angesprochen – die Regeln der „Spielstraße“ werden nicht eingehalten. Zu diesen Regeln gehören u.a. Parkverbote und Fahren in Schrittgeschwindigkeit. Eine Fußgängerzone in der Hofstatt macht keinen Sinn – warum auch? Durch die verkehrsberuhigte Zone wären eigentlich alle Wünsche erfüllt. Es kann nicht sein, dass der Einzelhandel noch weiter geschwächt wird nur weil die Verkehrsüberwachung nicht funktioniert bzw. unbelehrbare Autofahrer gegen die Regeln einer „Spielstraße“ verstoßen.

    64

    10
    Antworten
    1. Herr Machl …. ein Spielstraße gibt es nicht! Hier handelt es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich. Die Hofstatt ist kein Spielplatz! Der ist fußläufig 1 Minute (ca. 50 m) davon entfernt.
      Dort können die Mütter allerdings keinen Prosecco trinken, während die Kinder unbeaufsichtigt „freilaufen“!

      54

      10
      Antworten
    2. Wasserburger Grantler

      Du sitzt ja jetzt im Stadtrat und kritisierst (auch mit Recht) unsere Verkehrsüberwachung. Tritt denen mal kräftig in den A…., damit das endlich mal vernünftig funktioniert.

      31

      7
      Antworten
  21. Wenn man überhaupt von ‚Gefahr‘ sprechen kann, dann geht die meiste Gefahr von den Pakerlfahrer aus, die immer im Zeitdruck sind um von A nach B zu hetzen und dabei auch gerne mal über den Bürgersteig fahren bzw. dort mit einer Geschwindgkeit drauffahren und parken um zu liefern. Nachdem wir im Zeitalter des Bestellkonsums leben werden die nicht weniger und die Fahrer nicht langsamer….

    34

    1
    Antworten
    1. Ralph Hölting

      In Mitteleuropa ist der Homo Automobilensis die dominierende Art ….

      18

      22
      Antworten
  22. Es hilft nix. Wir brauchen eine Seilbahn von Reitmehring-Bhf bis zur Hofstatt

    32

    3
    Antworten
  23. Wieso ist die sperrung während des christkindlmarktes in hofstatt und salzsenderzeile zur hoffentlich umsatzstarken advenzszeit kein problem? Oder wird da jetzt konsequenterweise auch nicht mehr gesperrt oder hab ich jetzt was komplett falsch verstanden? Wie wärs mit einer sonn/ feiertagssperre ? Kompromiss für alle 🙂

    25

    23
    Antworten
  24. Edeltraud Wehnl

    Also ich hätte da noch einen etwas ironischen Vorschlag:
    warum macht der WFV nicht eine Drive-In Hofstatt ???
    Das wäre doch bestimmt geschäftsbelebend?

    16

    10
    Antworten
  25. Dann sperrt doch die Altstadt zu. Ich fahre schon lange nicht mehr zum einkaufen nach Wasserburg,

    9

    13
    Antworten
  26. A Wasserburgerin

    Es ist echt kaum zum Aushalten – was muss denn noch alles reguliert werden?
    Kirchenglocken – sind zu laut
    Kühe auf der Weide – da gibt’s Fliegen und außerdem läuten die zu laut!
    A paar Motorräder auf dem Marienplatz – da stehen die schon immer!! und zeigen an: Der Sommer ist da!
    Und jetzt noch eine komplett autofreie Hofstatt/Altstadt … ja wenn’s Euch in Wasserburg so wie es ist nicht gefällt, dann geht’s doch nach
    Rosenheim, München oder sonst wo hin wo keine Autos sind!
    Ich steh‘ dazu: Ich hol mir mittags gerne mal was von Thai in der Färbergasse, oder morgens vor der Arbeit ein paar Semmeln in der Backstube und bleibe da auch ganz frech direkt vor der Tür ein paar Minuten stehen.
    Wenn ich Zeit hab, dann park ich im Parkhaus oder am Grieß – aber wenn’s pressiert, dann eben auch mal nicht.
    Passt doch auf Eure Kinder auf – der Spielplatz ist nicht überall, dass müssen Kinder auch mal lernen. Und ernsthaft – wann ist denn wirklich schon mal was
    passiert, an den genannten Ecken? Und selbst wenn, dann muss man halt auch mal aufpassen und nicht wie ein Swombi (Smartphone-Zombi) durch die Straßen tapern.

    23

    20
    Antworten
    1. Manfred Braun

      Mir ist es einigermaßen rätselhaft, was Kirchenglocken, Kühe und Mobiltelefone mit Verkehrsberuhigung zu tun haben, aber sei´s drum. Ich weiß auch nicht, warum Sie Altstadtbewohnern (solch einer bin ich nämlich) das Recht absprechen, bei der Gestaltung Ihres unmittelbaren Lebensraums mitzureden. Genau das würde nämlich das Totschlagargument „Geht´s doch woanders hin, wenn´s eich hier ned gfoid“ bedeuten. Offensichtlich sind Sie keine Altstadtbewohnerin; denn sonst würden Sie ja zum Thai und zur Backstube zu Fuß gehen, wie man das üblicherweise als Altstadtbewohner auch macht. Und da sei mir dann doch der Hinweis erlaubt, dass Sie mit Ihrem Komfortverhalten, nach Gutdünken und persönlichem Zeitplan dort zu parken, wo es Ihnen passt, den Lebensraum von Altstadtbewohnern ganz erheblich beeinträchtigen. Gehwege und -flächen sind für Fußgänger da; Autofahrer sind da nur geduldet. Und das bedeutet dann auch, dass Sie im verkehrsberuhigten Bereich als Autofahrer auf die Kinder und anderen Fußgänger aufzupassen haben, und nicht umgekehrt. Möglicherweise ist Ihnen ja bisher entgangen, dass Hofstatt und Färbergasse bereits verkehrberuhigt sind? Und das seit Jahren…

      21

      10
      Antworten
  27. Verkehrsberuhigung gleichberechtigte Partner und Rücksichtnahme…..

    5

    0
    Antworten