„Soziale Einrichtungen eng vernetzt”

Wasserburger BürgerBahnhof: Ethel Kafka berichtete dem Stadtrat

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Seit knapp dreieinhalb Jahren gibt es in Wasserburg den BürgerBahnhof. Leiterin der sozialen Einrichtung ist Ethel Kafka. Sie berichtete dem Stadtrat gestern bei seiner Sitzung über ihre Tätigkeit und zeigte dabei auf, wie eng die sozialen Einrichtungen in der Stadt vernetzt sind.

„Die gewählte Steuerungsgruppe ist fachlicher Filter für alle sozialen Themen in der Stadt. Wir bearbeiten die sozialen Aufgaben oder leiten sie an andere, zuständige Stellen weiter”, so Kafka.

In ihrer Tätigkeit nehme sie an verschiedensten Arbeitskreisen teil. „Unter anderem am Arbeitskreis Wohnen, bei der Behindertenarbeit, am Sozialforum, bei der Steuerungsgruppe, an Vernetzungstreffen, am Arbeitskreis Soziale Beratung oder am runden Tisch für die Öffentlichkeitsarbeit.” Dazu  käme ihre normale Beratungsarbeit im Bürgerbahnhof. „Da gibt es rund 250 Fälle im Jahr. 67 Prozent davon sind Beratungsfälle mit persönlichem Kontakt, 25 Prozent telefonisch.”

Der Rest werde über Hausbesuche oder per Mail bearbeitet. „Wir legen dabei großen Wert auf ein anonymes und niedrigschwelliges Angebot.” Schwerpunktthemen bei der Beratung seien Termine und Veranstaltungen, Antragshilfen, Hilfe bei finanziellen Problemen, bei Wohnungsproblemen und bei zahlreichen anders gelagerten Problemfällen.

Rund 70 Prozent der Anfragen kämen aus der Stadt Wasserburg, der Rest aus dem direkten Umland. „Aber uns erreicht sogar auch die eine oder andere Anfrage von Hilfesuchenden aus München.”

Bürgermeister und Stadtrat dankten Ethel Kafka nach deren kurzweiligen Bericht für ihre engagierte Arbeit.

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