Soyen gemeinsam gestalten

Liste „Ideen für Soyen" (ifs) nominiert Martin Krieg als Bürgermeisterkandidaten

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Mit großer Mehrheit wurde Martin Krieg bei der Aufstellungsversammlung der Liste „Ideen für Soyen” mit 76 zu vier Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Die Veranstaltung war bei voll besetztem Saal im Dorfwirt sehr gut besucht – ein klarer Beleg für das überdurchschnittliche Interesse an der Gemeindepolitik und für das Vertrauen, das Martin Krieg von seinen Mitbürgern entgegengebracht wird.


In einer engagierten Rede legte Martin Krieg seine Vorstellungen von einer
nachhaltigen, modernen Gemeindepolitik dar – und von einem offenen und ehrlichen
Dialog, der die Bürger bei sämtlichen Belangen des Gemeinwesens mit einbezieht.
Zu den zentralen Anliegen von Krieg zählen der Ausbau der Kinderbetreuung, der
Jugend- und Seniorenarbeit sowie die Unterstützung der Vereine, indem
beispielsweise geeignete Räumlichkeiten für deren Belange und Aktivitäten
geschaffen bzw. zur Verfügung gestellt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für ihn die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, insbesondere für junge Leute, sowie von altersgerechten Wohnungen. Dass eine funktionierende, gut ausgebaute Infrastruktur Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen ist und Abwanderung verhindert, sollte sich von selbst verstehen. Ärzte, Apotheke, Dorfladen, Bäcker, Metzger, Friseur und Gasthof: Das alles gibt es in Soyen.

Optimierungsbedarf besteht hingegen bei der Zuganbindung, weshalb sich Martin
Krieg für einen stündlichen Stopp der Bahn im Ort einsetzen möchte. Weitere Themen, derer Martin Krieg sich annehmen will, sind die jährliche Sanierung von Gemeindestraßen, eine freundlichere Gestaltung der Ortseingänge sowie die
Ausweisung ortsnaher Gewerbeflächen für das produzierende Gewerbe.

Auch für den Ausbau eines gemeindeübergreifenden Wassernahverbunds mit Soyen, Schlicht und Wasserburg möchte sich Martin Krieg im Fall seiner Wahl zum Bürgermeister engagieren, zumal damit eine gegenseitige Absicherung der Wasserversorgung gewährleistet wäre. Der Mann weiß, wovon er spricht, schließlich ist er seit fünf Jahren Zweiter Vorstand im Verbandsrat der Wasserversorgung der Schlicht-Gruppe, einem der größten Wasserversorger Bayerns hinsichtlich Flächen- und Leitungsnetz.

Durch seine elfjährige Erfahrung im Rechnungsprüfungsausschuss und in Folge von
Fortbildungen konnte sich Martin Krieg ein differenziertes Wissen im Bereich
Gemeindefinanzen und Aufbau der Kameralistik erwerben. Fachkompetenz beweist
er dank seiner ebenfalls elfjährigen Zugehörigkeit zum Bauausschuss mit
Fortbildung „Spezialwissen zum besseren Bauen und Wohnen in der Kommune“
sowie seiner langjährigen Selbständigkeit. Seine gute Vernetzung mit Behörden,
Ämtern und Unternehmen erweist sich als zusätzlicher Pluspunkt bei den
verschiedensten Fragestellungen.

In seiner Vorstellungsrede benannte Martin Krieg wichtige Stationen seines Lebens:
Ausbildung und Arbeit bei einer ortsansässigen Fahrzeugbaufirma, anschließend
Leitung einer Schlosserei mit zehn Angestellten, Übernahme des elterlichen Hofes und
Selbständigkeit mit Werkstatt, Meisterschule in Abendkursen zum Karosseriebau und
Fahrzeugbaumeister, Zulassung der HWK zum Führen eines Metallbaubetriebes, 2005 Umbau und Gründung eines Friseurbetriebs in Soyen mit Personal- und Geschäftsverantwortung, 2005 Gründung und Verwaltung der Maschinengemeinschaft für Wald- und Reinigungsmaschinen mit 19 Mitgliedern, über 35 Jahre aktives Mitglied der Feuerwehr Schlicht, 20 Jahre Zweiter Vorstand der Jagdgenossenschaft.

Martin Krieg verbringt viel Zeit in der Natur und bei seinen Tieren – kein Wunder also,
dass ihm ein respektvoller, behutsamer Umgang mit allem, was lebt und gedeiht,
wichtig ist. Für ihn zählt jeder noch so kleine Beitrag, der die Chance erhöht, unseren
Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

In einem Dorf zu leben, wo andere Urlaub machen, empfindet Martin Krieg als
Privileg. An Ideen, wie man das Dorfleben gemeinsam noch lebendiger und schöner
gestalten könnte, fehlt es ihm nicht. Authentisch soll sein Soyen bleiben, doch es darf
ruhig noch ein bisschen attraktiver werden.

Margit Uber

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