Sonne, 20 Grad und keine Gastro

Die bayerischen Wirte fordern die Öffnung von Gärten und Freischankflächen, Söder fordert Geduld

Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern und der Frühling scheint fast da: Die bayerischen Wirte fordern die Öffnung von Gärten und Freischankflächen. Es ziehe die Menschen nach draußen. Mit einem Öffnen der Außengastronomie würden unkontrollierte Ansammlungen im öffentlichen wie privaten Raum vermieden und Begegnungspunkte entzerrt werden, hieß es gestern in der Stellungnahme an die Regierung vom Hotel- und Gaststättenverband Dehoga. Die Signale aus der Politik stehen aber angesichts der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen nicht in Richtung schneller Öffnungen für die Gastronomie. Am gestrigen Montag warnte Ministerpräsident Markus Söder erneut vor der wachsenden Gefahr einer dritten Welle.

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9 Kommentare zu “Sonne, 20 Grad und keine Gastro

  1. Es ist mittlerweile untragbar geworden – die Wirte bangen um ihre Existenz.
    Man könnte sich draußen ohne Risiko aufhalten und die Politik pennt.
    Ebenso können die Ferienwohnungen geöffnet werden (…)

    Aber schicken wir die Leute lieber in den Ruin – nervlich wie finanziell.
    Hauptsache, die Politik ergötzt sich an einem mittlerweile totalitären System.

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    1. Punkt 1: die Wirte bieten “to go” an.
      Punkt 2: Keiner verbietet einen Aufenthalt im Freien
      Punkt 3: Meine Ferienwohnung bleibt zu, nachdem ich Anmeldungen aus Hochrisikogebieten erhalten habe. Hat auch sein Gutes: Man kann in Ruhe renovieren, umgestalten etc.
      Punkt 4: Immer nur meckern, bringt uns alle keinen Millimeter weiter. Wer meint, sie/er könne es besser machen, dann mit den entsprechenden Konzepten, die allen Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden, antreten. Wer das schafft, dass alle zu 100% zufrieden sind (bevor das geschieht, eher bauen wir noch ab nächster Woche Einfamilienhäuser auf dem Mars), der/die hat realistische Chancen Bundeskanzler/in zu werden.

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  2. Die Stimmung kippt (…) dieser Zustand seit einem Jahr ist unerträglich geworden.
    Macht die Gastronomie endlich auf!

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  3. Vielmehr sollte sich die Politik darum kümmern, dass die Coronahilfen schnell und unbürokratisch ausbezahlt werden und dass weite Teile der Bevölkerung geimpft werden.
    Dann kann man die Gastro auch wieder guten Gewissens aufsperren.
    Schönes Wetter ist keine ausreichende Begründung für eine Öffnung der Wirtschaften.

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  4. Ja die Stimmung kippt gewaltig.
    In persönlichen Gesprächen finde ich keinen mehr, der das Verhalten unserer politisch Verantwortlichen noch nachvollziehen kann.

    Weder den einseitigen Lockdown, der seit Monaten nur einen Teilbereich unserer Wirtschaft bestraft.
    Noch das bräsige Agieren bei den Alternativen. Ob Schnelltests, Impfen, Masken oder Apps – überall das gleiche Versagen der gleichen Personen.

    Und gleichzeitig wird immer behauptet, wir Deutschen hätten das im Vergleich zu anderen Ländern so toll hinbekommen.

    Gerade Bayern ist doch das bestes Beispiel dafür, wie schlecht alles gelaufen ist. Würden wir nur die Zahlen von Bayern nehmen – ob Todeszahlen oder Infektionen – und hochrechnen aufs ganze Land, dann würden wir schlechter abschneiden als Schweden (ja wir stehen nur wegen der norddeutschen Bundesländer noch relativ gut da).
    Und trotzdem läßt sich ausgerechnet der bayereische Ministerpräsident als Corona-Held feiern. Dabei sind die wahren Helden Männer wie der Bürgermeister von Rostock oder der viel kritisierte Boris Palmer in Tübingen. Warum nimmt man die nicht als Vorbilder? Die beweisen doch wie es besser geht und fordern deshalb endlich wieder mehr zu öffnen. Kann ein bayerischer Wirt der das beobachtet wirklich noch mit gutem Gewissen CSU wählen?

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    1. Hat man das vorher schon können?

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      1. ja, die Tests gibt es schon seit April letzten Jahres. In Rostock und Tübingen wurde von Anfang an mehr getestet. Und vor allem hat man dort von Anfang an ein besonders Augenmerk auf die Alten und die Pflegeheime gelegt. Deshalb gab es dort kaum Tote. Alte mussten in Tübingen z.B. keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Dort wurden die Taxies bezahlt. Der Lockdown wurde früher und intensiver durchgeführt, Masken waren früher verpflichtend als in Restdeutschland. Geschäfte hätten sie dort gerne schon früher wieder geöffnet, durfte man aber nicht.

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      2. sehr gut! do drauf dring I jetzt a Hoibe, leider no immer dahoam und aloa…..
        Und de wean trotzdem wieder de CSU woin, manche moanan, des war gfährlicher ois Corona,
        amoi woanders a greizerl macha

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  5. @ Maggus, ich habe vierzig Jahre nur CSU gewählt. Jetzt nie wieder, versprochen! Corona hat mich geheilt.
    I dring heid a no a Hoibe und vielleicht sogar no an Schnaps, bis unser Regierung endlich den Impfstoff bsteid.

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