Sondereinsatzkommando in Edling

Handgreiflichkeiten bei Familienstreit: Mann bedroht seine Frau - Keine Schüsse

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Am Sonntag kam es gegen 18 Uhr zu einem Familienstreit in Edling. Dabei soll es nach Angaben der Frau zu Handgreiflichkeiten und Drohungen ihres Mannes gekommen sein, der kurz darauf das Haus verließ. Eine konkrete Gefahreneinschätzung durch die Polizei war zunächst nicht möglich. Mit einem größeren Aufgebot von Einsatzkräften, unter anderem durch Kräfte eines Sondereinsatzkommandos, konnte der Beschuldigte …

… in seiner Wohnung widerstandslos in Gewahrsam genommen werden, so die Polizei. Verletzt wurde niemand.

Gegen den Mann wird wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Nachbarn wollten übrigens bei dem Einsatz Schüsse gehört haben. Dies verneinte aber die Polizeiinspektion Wasserburg auf Anfrage der Wasserburger Stimme. „Die Geräusche stammten von sogenannten Einsatzmitteln des Spezialkommandos.”

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6 Kommentare zu “Sondereinsatzkommando in Edling

  1. Also ich weiß ja nicht… In Edling war überall SEK unterwegs. Der Einsatz hat mehrere Stunden gedauert und zum Schluss sind auch zwei Schüsse gefallen.
    Niemand in der Nachbarschaft wusste, was los ist. Wir waren alle sehr besorgt und jetzt muss man lesen, dass es sich um einen Familienstreit gehandelt hat?
    Muss deswegen das SEK kommen? I find’s Wahnsinn….

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  2. Die Handgreiflichkeiten des „Herrn“, dem es offenbar nicht möglich ist, Konflikte verbal zu klären, werden entsprechend ausgefallen sein.
    Ich hoffe, er muss den Einsatz bezahlen!

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  3. Ein mehrstündiger SEK Einsatz wegen Drohungen und der Mann ließ sich aber Widerstandslos festnehmen??

    Basst irgendwie ned zam 🤔

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  4. Es ist ja auch nicht wichtig, dass die Nachbarschaft von den SEK Einsatzkräften in erster Linie informiert wird.
    Wären durch den Mann Menschen zu schaden gekommen und das SEK hätte nicht unternommen, wäre es noch schlimmer.
    Denkt bitte daran, was in Rott am Inn vor ein paar Jahren aus einer Handgreifligkeit wurde.
    Es ist richtig, dass die Einsatzkräfte vor Ort waren.

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  5. Schon irgendwie lustig, dass auf dem Dorf immer alle direkt wissen wollen, was passiert ist. Was soll das SEK denn machen, mit Lautsprechern durch die Gegend fahren?
    In einer Stadt würde man wahrscheinlich nie erfahren, was passiert ist.

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  6. Edlinger Mitbürger

    Es ist erschreckend, wie wir als Menschen durch einen neutralen Bericht den Blick auf die Neutralität verlieren.

    Zunächst, wer den Bericht lesen kann, ist eindeutig im Vorteil. Der Bericht spricht von Angaben der Frau und das durch die Polizei eine konkrete Gefahreneinschätzung zunächst nicht möglich war.
    Auch wird vom Beschuldigten gesprochen, was also einen davon ausgehen lässt, dass der Polizeieinsatz eine Präventivmaßnahme war, ohne Beweise! In Deutschland gilt jeder trotz eines solchen Einsatzes immer noch als unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist. Und hier steht lediglich eine Aussage der Frau im Raum, welche auch nicht von der Polizei konkret eingeschätzt werden konnte.

    Also wurde die Maßnahme vorsorglich durchgeführt. Auch sollten wir nicht davon ausgehen, dass die Gründe stimmen können – event. Aussage gegen Aussage.

    Für den Mann spricht auch eine widerstandslose in Gewahrsamnahme. Ich selbst hatte beruflich auch schon wiederholt mit dem SEK zu tun und dieses schreitet auch bei Verdacht ein. Nachdem weder die Polizei und das SEK eine Aussage, eine Beschuldigung oder Anklage seitens einer Person abschätzen können, ob diese richtig oder falsch ist, je nachdem wie dramatisch eine derartige Anklage ausfällt, wird eben eingeschritten.

    Ich selbst habe es schon erlebt wie andere bei der Polizei denunziert wurden und unser Rechtssystem für deren Zwecke missbraucht wurde, obwohl die Aussagen der Polizei gegenüber konkret falsch waren. Letztendlich obliegt es anderen die Wahrheit herauszufinden.

    Die Öffentlichkeit und die besorgten Nachbarn haben leider keinen Anspruch auf Aufklärung, da dies ja eine Personensuche ggf. gefährden könnte.
    Konkret können alle Mitbewohner glaube ich davon ausgehen, dass bei einer tatsächlichen Gefahr die entsprechenden Maßnahmen auch zum Schutz der Nachbarn ergriffen werden.

    Keiner kennt die Hintergründe, keiner kann sagen, was einer solchen Beschuldigung, welche einen solchen Einsatz rechtfertigen würde als Hintergrund vorangeht. Event. ist ja auch der angebliche Täter das Opfer?

    Bitte somit Vorsicht mit pauschalen Anklagen, Verurteilungen und Spekulationen oder Forderungen.
    Hier ist seitens der Behörden alles korrekt abgelaufen. Fraglich bleibt, ob der Mann überhaupt etwas gesagt oder getan hat und es sich nicht um Liebe, Rachegedanken oder anderweitige Problematiken wie auch Alkohol, Krankheit, Medikamente und deren Nebenwirkungen in solchen Präventivfällen handelt.

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