Soll es am 1. Juli losgehen?

Restaurant, Café, Bar: Mehrwertsteuer wird ab da auf sieben Prozent gesenkt - Befristet bis Juni 2021

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Die Sorgen in der heimischen Gastronomie sind groß, seit Wochen brechen die Einnahmen weg. Deswegen sollen Gastronomie-Betriebe nun steuerlich entlastet werden. Die Mehrwertsteuer für Speisen wird laut eines gestrigen Beschlusses der Bundesregierung ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent gesenkt. Ob das gleichzeitig bedeutet, es ist angedacht, die Gastronomie öffnet wieder am 1. Juli – also in über zwei Monaten …

… wurde nicht gesagt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder aber betonte, er hätte sich eine längere Dauer für die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für die Gastronomie gewünscht.

Bisher gilt für Speisen, die in einem Restaurant, einem Café oder einer Bar verzehrt werden, ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent. Für Gerichte, die der Gast mitnimmt oder nach Hause bestellt, fallen in der Regel nur sieben Prozent an.

 

 

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6 Kommentare zu “Soll es am 1. Juli losgehen?

  1. Also ich bin schon für Schutz der Menschen vor dem Virus. Aber ich denk auch, dass – wenn die Gäste mitspielen und die Regeln der Gastronomie einhalten und die Gastronomen auch die Regeln einhalten – das doch funktioniert.
    Oder ist ein Bekleidungsgeschäft hygienischer? Wenn ich mir vorstelle, jeder zieht sich das T-SHIRT über’s Gesicht, das sich vorher jemand anders über’s Gesicht gezogen hat….. Da hat bestimmt keiner Mundschutz dran.
    Tische können desinfektiert werden. Oberbekleidung nicht.

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    1. Ja.. wenne hätte würd i….
      Wenn man auf die vernunft der leute zählen könnte.
      Leider zeigt sich, das dem vielmals nicht so ist..
      ich würde auch gerne wieder im kaffee oder biergarten sitzen
      alleine ich gehe schon nur noch im notfall einkaufen, weil man sich auf die vernunft der leute nicht verlassen kann

      vermutlich hätten zuviele sich nach der ersten mass oder dem 2ten proseccerl nicht mehr im griff und wärem auch keinem vernünftigen argument mehr zugänglich.
      das mein ich nicht nur so,
      das belegt leider meine 30 jährige erfahrung im service in der gastronomie in unserem schönen oberbayern.

      Wie stellt ihr euch das überhaupt vor?
      14 Stunden in der gastronomie als kellner mit mundschutz!
      Da bräuchte man ja spätestens im Gartenservice alle 15 Minuten einen frischen, weil durchgeschwitzt. Ganz davon abgesehen, dass man bei dem Lärm der Feierwütigen, wohl kaum mehr der Kellner den Gast versteht!

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  2. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, den Gaststätten/Wirten jetzt Hoffnungen zu machen, die man evtl (oder sogar wahrscheinlich) nicht einhalten kann. Viele Gaststätten bieten eh schon Essen auf Rä…äähh zum mitnehmen an.
    Ich pers. glaube eher, dass durch die jetzigen/kommenden Lockerungen in drei Wochen mindestens der Zustand von vor einer Woche (geschlossene Geschäfte, Ausgangsbeschränkung ohne Kontaktperson) wieder eingeführt wird, wenns nicht noch strenger wird.

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  3. Grundler Christine

    Ich sehe das wie so viele. Bei noch mehr Lockerungen stehen wir spätestens in 2 Wochen da wo wir vor Wochen angefangen haben. Evtl. sogar noch mit Ausgangsverbot und nicht nur mit Ausgangsbeschränkung. Leider ist vielen der Ernst der Lage überhaupt nicht klar (siehe private Feiern, Partys). Für die Gastronomie ist es ein herber Schlag aber ich glaube nicht dass man hier alle Regeln einhalten kann. Wie Kris sehe ich das auch für das Personal nicht umsetzbar.
    Hoffen wir auf schnelle Besserung der Lage. Wenn jeder sich an die Regeln hält stellt sich bestimmt der Erfolg schneller ein.
    Herzlich Christine Bad Aibling

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  4. Ich sehe das auch so, wie viele. Wenn noch mehr Lockerungen kommen, dann sind wir wieder am Anfang. In manchen Bundesländern hält man sich überhaupt nicht daran. Wollen wir mal hoffen, das der Verstand der Leute siegt. Für die Gastronomie ist es trotzdem Schade.

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  5. Ich bin selber seit 37 Jahre Gastronom
    der jenige der mir jetzt erzählt ist seit Schließung wenn jetzt nicht bald gelockert wird in der Gastronomie hat die letzten Jahre zuviel missgewirtschaftet, selbst nicht Hand angelegt, auf großen Fuss gelebt wenn erfolgreiche Jahresabschlüsse waren investiert in Immobilien oder teure Autos, macht ja ein besseres Bild
    Mein Rat um diese leidige Diskussion endlich mal einzugrenzen:
    Die Maßnahmen hinnehmen auch wenn es schwer fällt und dann Vollgas geben und nicht auf die Uhr sehen und auch selber Überstunden leisten und etwas weniger auf den Dienstplan sehen bzw. ein Jahr voraus schon den nächsten Urlaub und verlängertes Wochenende planen
    Das hilft der heimischen Wirtschaft und Gesellschaft bzw Gastronomie viel mehr
    denn die schönere Zeit haben wir gehabt, kein ist geholfen wenn nach 2 bis 3 Monaten verstärkt Maßnahmen ergriffen werden wegen Rückfall von Corona
    Und sagt endlich die Wiesen 2020 in Rosenheim ab wir machen uns nur lächerlich

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