Söder will der Kunst und Kultur helfen

Bis zu 1180 Euro im Monat als Lohn-Ersatz - Weitere Hilfe auch für die Kinos - 5000 Stipendien für junge Künstler

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Die bayerische Staatsregierung hat heute neue Corona-Hilfen für Künstler auf den Weg gebracht. Man gebe künftig Zuschüsse für Solo-Selbständige in Kunst und Kultur aus. Das sagte am Mittag Ministerpräsident Markus Söder nach der Sitzung des Kabinetts (wir berichteten bereits). Bis zu 1180 Euro im Monat gebe der Staat als Ersatz des entfallenen Unternehmerlohns – zusätzlich zur Überbrückungshilfe des Bundes. Beantragen können dies nicht nur Künstler, sondern etwa auch Bühnentechniker.

Das bereits bestehende Spielstättenprogramm soll zudem auf Veranstalter ohne eigene Spielstätte ausgeweitet und bis vorerst Ende Juni 2021 verlängert werden. Das betrifft etwa Unternehmer, die Säle oder Stadthallen für Konzerte oder Aufführungen anmieten.

Auch die Hilfen des Freistaats für Kinos werden über das Jahresende hinaus bis zum Juni verlängert und um zwölf Millionen Euro aufgestockt.

Und für 5000 junge Künstler soll es von Januar an ein Stipendium von je 5000 Euro geben.

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2 Kommentare zu “Söder will der Kunst und Kultur helfen

  1. Es bleibt abzuwarten, ob und wie diese “Hilfe” umgesetzt wird.

    Welche Hürden werden wieder aufgebaut werden, damit professionelle künstlerisch tätige Menschen an ausreichende finanzielle Unterstützung kommen.
    Mit einem Taschengeld kann man weder genug Essen kaufen noch Miete etc. bezahlen.

    Und die privat zurückgelegte Altersvorsorge aufzubrauchen, dürfte langfristig niemandem dienen.

    Es klingt jetzt sehr negativ, doch habe ich in meinem Umfeld haarsträubende Erzählungen über die letzten staatlichen Hilfen gehört – ohne jetzt Anspruch auf Richtigkeit zu erheben. Auf jeden Fall wünsche ich mir, dass ausführlich in der Presse über die tatsächliche Umsetzung berichtet wird, mit belegten Fällen. Hoffentlich dann positiv.

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  2. Liebe Annette…ähnliches habe auch ich gehört…..
    Ein guter Freund (Heilpraktiker!!….da gibt es jemanden,dem dieser Berufsstand ein Dorn im Auge ist), der hat 3 Monate auf die Coronahilfe warten müssen….
    Hürden ohne Ende…..
    Es aber dann so zu machen wie Berlin, die dann um einen Mrd Bezrag geprellt wurden, weil gar keine Hürden vorhanden waren, zeigt doch das “Chaos”……

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