So weit weg von der 50 …

Die Zahlen im Inzidenzwert sind heute wieder gestiegen - Drei weitere Corona-Tote über Nacht im Landkreis

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Wer gestern vielleicht noch gehofft hatte, ja – jetzt geht die Inzidenzzahl im Landkreis nach unten – der sieht sich am heutigen Donnerstagmorgen erneut enttäuscht: Wieder sind die Fallzahlen gestiegen. Auf 164,9. Und auch wieder gibt es drei Todesfälle in Verbindung mit Corona zu beklagen. 370 Menschen sind bislang im Kreisgebiet durch die Pandemie verstorben. Über der kritischen 200 bleibt auch heute die Stadt Rosenheim: 226,6 Fälle im Inzidenzwert mit allen verschärften Regeln als Schutzmaßnahmen zur Folge. Auch im Stadtgebiet ist zudem ein weiterer Corona-Todesfall heute zu beklagen – 46 nun insgesamt laut RKI. Der Landkreis Ebersberg ist ebenso weiter auf steigendem Fallzahlen-Niveau: 228,3 lautet heute die Inzidenz.

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17 Kommentare zu “So weit weg von der 50 …

  1. Die zahl 50 werden wir auch in diesem jahr nicht mehr erreichen, vielleicht kurzzeitig im sommer, aber auch nur dann, wenn der nutzlose lockdown weg ist.

    So lange dieser besteht, sehe ich keine hoffnung auf die 50. Weil sich die menschen heimlich treffen – ohne schutzmassnahmen

    wenn ich ins restaurant z.b. gehe, dann geschieht das unter strengen hygienemassmahmen und im falle des falls einer ansteckung kann man alles zurückverfolgen.

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    1. Mit Verlaub, so manche Gasthäuser / Restaurants in unserer Gegend haben die Hygienekonzepte eher stiefmütterlich behandelt…

      Viele haben diese gewiss vorbildlich umgesetzt, jedoch trugen auch im Sommer einige Bedienungen ihre Masken als “Kinnschutz / Kinnrinne” und haben die Abstandsregeln nicht befolgt.
      Grundsätzlich ist es ein gesellschaftliches Problem, wenn sich die vielen Ausreißer nicht an die gesetzlichen Regeln halten – egal wo – und ihr gefährliches / toxisches Halbwissen lautstark kommunizieren …

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      1. Kennnen sie die wisenschaftliche Arbeit von Prof. Ioannidis der Stanford University zum Nutzen von “Lockdowns”?
        Vielleicht überlegen sie dann Ihren Kommentar zum “gefährlichen Halbwissen” nochmal.
        Und der I-Wert von 50 ist völlig unbestritten eine rein politischer Wert, ab dem der Bürokrtie wohl die Möglichkeit gegeben wäre, “Infektionsketten” zu identifizeiern und mit Maßnahmen (zB Quarantäne) die Verbreitung der Viren verhindern könnte.
        Ob das je funktioniert hat (zB im Sommer) und ob das noch die das richtig Ziel ist, darüber soll sich gerne jeder selbst seine Meinung bilden.

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      2. Nachdem die Gastronomie seit gut zwei Monaten geschlossen hat und die Zahlen weiterhin steigen, kann es daran vermutlich nicht gelegen haben…?

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    2. Bitte erklären Sie uns was genau an dem Lockdown nutzlos ist. Ich komm nicht drauf. Die Leute rotten sich nicht mehr so massiv vor den Läden zum Ratschen zusammen, stehen nicht im Pulk in der Hofstatt – und sollte es ihnen entgangen sein, es gibt deutlich weniger andere Infektionskrankheiten. Die Situation wird im Sommer wieder leichter, aber es wäre mir schon sehr recht, wenn es auch vorher keine Triage geben würde. Die Spanische Grippe wütete ohne Lockdown, und wissen sie was, die wirtschaftlichen Folgen waren um ein vielfaches härter. Und das ohne staatliche Hilfen.

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  2. Was passiert wenn man die Fälle in KH und AH und Pflegeheimen raus rechnet? (…) Ich glaub die meisten sind dort infiziert.

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    1. Ach so machen wir dass! Die Kranken- und Altenpfleger stecken sich in der Gesellschaft an und tragen den Virus unbemerkt in das Krankenhaus und das Alten- oder Pflegeheim. Klar, rechnen wir raus. Ist doch wurscht, sind doch eh nur die Alten. Ne, oder, dass wollen Sie doch sicher auch nicht.

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  3. Sehr gewagte These, die hier aufgestellt wird. Bedauerlicherweise hätte ein Feldversuch zwecks Überprüfung katastrophale Folgen. Soviel müsste doch aus dem bisherigen Pandemieverlauf eigentlich klar geworden sein.

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  4. Man möchte doch denken, dass die Menschen endlich begreifen, dass so heimliche Treffen und ausnutzen von Schlupflöchern nicht zum gewünschten Erfolg führt.

    Solange es nicht alle begreifen, wird die magische 50 nicht erreicht werden.

    Sie wissen doch nicht, wie hoch die Zahlen ohne Lockdown wären. Oder wissen Sie das?

    Wie können Sie behaupten, dass der sinnlos ist?
    Leider hielten sich viele Gastronomen nur spärlich an die Regeln.
    Und leider müssen es die mitausbaden, die sich durchaus an die Regeln strikt gehalten haben.

    Zurückverfolgen – davon hat im Falle eines Falles keiner mehr was, weil viele im Lokal nur Pseudonamen angaben und einige Lokale schon gar nicht mehr nach Namen usw. gefragt haben.

    Schwierig.
    Die Frage ist, treffen sich immer noch so viele heimlich? Haben es wirklich so viele immer noch nicht verstanden?

    Fakt ist, ein Virus kann sich nur da ausbreiten, wo Menschen zusammenkommen.
    Interessant wäre, ob man sich wirklich nicht über Einkaufswagen usw. auch anstecken kann?
    Aber wenn der Herr Söder das Tragen von Einmalhandschuhen einführen würde, dann gäbe es in der Bevölkerung wieder einen Aufschrei.

    Es ist doch egal, was jemand beschließt oder nicht. Es wird immer Gegner geben.

    Und die Regierung hat mit so was auch keine Erfahrung und die lieben Forscher? Sind doch auch überfordert.
    Ja, es geht jetzt alle an die Substanz.

    Aber am meisten geht es denen an die Substanz, die sich seit langem nicht mehr heimlich mit diversen Freunden getroffen haben – die Geschäftsleute, die sich an die Regeln gehalten haben. Auch die kleinen Geschäfte vor Ort.

    Nur was nützt es, wenn es die Riesen-Einkaufspassagen in den großen Geschäften nicht geschafft haben, dass sich die Kunden an die Regeln halten.
    Das war Chaos pur. Darum müssen das jetzt alle ausbaden. Und das macht mürbe. Ja!

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    1. Hallo Petra,
      genau das wäre interessant, was ohne Lockdown wäre!

      Man hatte jetzt 2 Monate nahezu alles geschlossen, im Falle BGL sogar fast 3 Monate.
      Man hat jetzt eigentlich ganz gute Vergleichszahlen als Referenz, ich schätze Mal im Schnitt um die 200…

      Meiner Meinung nach sollte man sich Überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, gewisse Geschäfte nach und nach zu öffnen und dann zu schauen, ob die Zahlen stabil bleiben.

      Vielleicht ist der Schnitt nicht weiter nach unten zu bekommen, solange die Büros und Arbeitsstätten besucht werden, denn genau da treffen sich doch die Menschen am längsten und häufigsten!

      Wir wissen doch, dass im Winter die Zahlen, egal, bei welchem Virus, nach oben gehen und im Sommer nach unten, weil sich die Leute vermutlich mehr an der frischen Luft aufhalten als in stickigen, warmen Räumen.
      Wir müssen endlich wieder ein wenig Normalität zurück gewinnen.
      Und NEIN – ich bin sicher kein Querdenker – aber ich kanns einfach nicht mehr hören…

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  5. Die schaffen wir auch in nächster Zeit nicht ,deshalb müssen wir lernen damit zu leben und wieder alle wichtigen Dinge öffnen

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    1. Richtig. Denn je schärfer und länger der Lockdown dauert, desto weniger wird aufgepasst (…)

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  6. wenn man die Zahlen aus den Altenheimen raus rechnet ist ganz Deutschland unter 50, bin ich ziemlich sicher, nur erfahren werden wir das nie.

    Und hört auf mit diesen heimlich treffen Blödsinn.

    Auch wenn sich Leute treffen usw. nicht jeder ist sofort Krank und hat den Virus. So tot wie die Strassen sind und das solzialie Leben, daran liegt es bestimmt nicht.Das treibt das ganze gewiss nicht in die Höhe.

    Fabriken jeglicher Art, Büros … und vorallem Krankenhäuser, Alten und Pflegeheime, da sollte angesetzt werden.

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  7. Servus

    @Nachbar:
    es sind aber immer die Leute von außerhalb, welche die Infektion in diese Einrichtungen tragen.
    Das – trotz aller Vorsichtsmaßnahmen.
    Je größer das Infektionsgeschehen insgesamt, um so wahrscheinlicher ein Ausbruch im Krankenhaus oder Altenheim.

    Ein Herausrechnen würde lediglich schön anzuschauende, falsche Zahlen hervorbringen, welche eine kleine, aber laute Minderheit für Forderungen nach Lockerung dienen.

    Es ist leider so, das Infektionsfälle im Krankenhaus oder Altenheim das Gesundheitssystem besonders belasten. Somit sind die Zahlen eigentlich sogar wichtiger als die anderen.

    Bleibt gesund
    Grüße Benjamin

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  8. Immer mit dem Finger auf die Anderen zu zeigen, ist einfach.

    Ich bin keim Corona-Leugner – es ist auch um jeden Menschen, egal, wie alt er ist traurig, wenn er stirbt.
    Aber die Zahlen gehen mir schon aufs Gemüt (…)

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  9. Die meisten Menschen sind egozentrische Lemminge, die die Gefährlichkeit unser aller Situation nicht begreifen, und die werden sich nur durch noch härtere Maßnahmen und Kontrollen bändigen lassen, da kein Hirn vom Himmel regnen wird (wobei: So viel Hirn gäbe es gar nicht). Ein totaler Lockdown ist ja schon im Gespräch, evtl. bis Ostern. Das wird wieder ein Geschrei + Gejammer geben. Es müsste wesentlich mehr Polizei gebeb, die kontrollieren können.

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  10. Wenn ich gerade lese “Schon wieder Coroan-Ausbruch in Schlachterei” dann weiß ich wo die wahren Herde der Pandemie sind.

    Durch die bisherigen Lockdown-Maßnahmen hat sich an den Zahlen praktisch nichts geändert. Wie soll das auch gehen, wenn weiterhin dort gearbeitet wird, wo viele Menschen zusammen kommen:

    In der Industrie, auf Baustellen (8 Mann in einem Bauwagen) in den Verteilerzentren der großen Online-Händler, in Großraumbüros, auf den Ämtern.

    Diese Menschen treffen sich auf der Arbeit und bringen das Virus nach Hause.

    Da bedarf es keiner Schlupflöcher oder geheimer Treffen mehr. Was aber ärgerlich ist, der Friseur, der Buchhändler oder der kleine Modeladen muaa schließen und erhält auch im Gegensatz zur Hotellerie oder Gastronomie keine umfassenden finanziellen Hilfen.

    Und weil die Zahlen nicht runter gehen bleiben diese Geschäft – die sich an die Hygienmaßnahmen gehalten haben (…) – auch weiterhin geschlossen, bis sie pleite sind.
    Fairer wäre ein 4 wöchiger Lockdown für alle. Vor allem für die Fleischindustrie. Dann würde man auch wieder unter die Zahl 50 kommen. Da bin ich mir sicher.

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