Sieg in einem heißen Match

Volleyball-Bundesliga III: Eiselfinger Damen agierten clever

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Die Personal-Probleme der Eiselfinger Volleyball-Damen reißen nicht ab in dieser Bundesliga-Saison und so hieß es auch zum Heim-Auftakt 2018 erkämpfen, was der Volleyball hergab. Auch wenn mit dem TV/DJK Hammelburg das Schlusslicht der dritthöchsten deutschen Liga zu Gast war, es wurde das erwartet heiße Match. Aber Jubel am Ende: Mit 3:1 konnte sich der TSV Eiselfing durchsetzen und wichtige Punkte verbuchen. Unser Spielbericht …

Die Gäste aus Unterfranken bilden derzeit das Tabellenschlusslicht, mit einem Punkt und bislang keinem Sieg fällt deren Bilanz alles andere als positiv aus. Verletzungspech und Spielerausfälle begleiteten die Gegner über die Saison hinweg, offensichtlich gelang es ihnen nur schwer, sie zu kompensieren.

Mit den Gästen bot man sich in den vergangenen Saisonen schon die eine oder andere aufreibende Partie, die meistens Eiselfing für sich entscheiden konnte. Somit war dem TSV-Team klar, dass man mit einer dennoch motivierten Gastmannschaft rechnen darf, die es keinesfalls zu unterschätzen gilt.

Gerade weil das Team um Trainer Heidlinger ebenfalls nicht die besten Voraussetzungen hatte, um den ersten Heimspieltag in 2018 zu bestreiten.

Mavie Hasenöhrl steht bis zum Ende der Saison nicht mehr zur Verfügung, sie studiert im Ausland. Darüber hinaus ist Lisa Pauker noch nicht nach ihrer Daumenverletzung genesen und Krissi Aringer war aufgrund einer Erkältung außer Gefecht. Ohne Libera und auf der Annahme / Außen-Position dezimiert, hieß es für die Kleeblätter: „Alles geben!“.

Konnte Theresa Hainzlschmid erst vergangenes Wochenende ihr Comeback in Altdorf nach langer Verletzungspause feiern, durfte oder musste sie bereits erneut ran – sie übernahm die Position der Libera.

Das Spiel begann zunächst mit dem besseren Start für Hammelburg. Die Unterfranken konnten sich gleich zu Beginn des Satzes mit 4:1 absetzen. Doch Punkt für Punkt kämpfte sich die Heimmannschaft an die Gäste heran, so dass der Rückstand relativ schnell wieder ausgeglichen war.

Gute, eigene Aufschläge und eine hohe Fehlerquote bei den Gästen verhalf Eiselfing zu einem relativ deutlichen Satzergebnis mit 25:16.

Im zweiten Satz bot sich anfangs ein ähnliches Bild – Hammelburg zog mit einem 5:1 davon. Auch dieses Mal gelang es den Lokalmatadoren, sich an die Gegner heran zu kämpfen, doch absetzen konnte sich keine der beiden Mannschaften so richtig.

Eiselfing spielte den einen oder anderen Punkt nicht konsequent zu Ende und mit Fehlern in Aufschlag und Annahme machte man sich das Leben unnötig schwer. Knapp aber dennoch verdient ging die zweite Runde mit 23:25 an die Gäste-Damen.

Die entscheidende Phase

In Satz drei bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie im zweiten Satz. Beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gute Aufschläge und eine ebenso gute Annahme auf beiden Seiten machte es für das Publikum spannend, mit harten Angriffen und tollen Block-Abwehraktionen sah Eiselfing einen aufregenden dritten Satz, der Dank des großen Siegeswillens und der lautstarken Unterstützung der Fans mit 26:24 an Eiselfing ging.

Im vierten und letzten Satz war Eiselfing in den entscheidenden Spielelementen und Situationen abgeklärter. Aus guter Annahme heraus agierten die Kleeblätter mit variablem Angriffsspiel. Zudem positionierte sich der Block um Katrin Krieger und Nicole Sabathiel stabil.

Mit 25:20 machten die Eiselfingerinnen den Sack zu und holten sich das Spiel mit 3:1.

Aktuell befindet sich der TSV Eiselfing auf Rang acht der Tabelle, jedoch sind zwischen Dritt- und Achtplatzierten derzeit nur drei Punkte Unterschied. An den kommenden beiden Wochenenden kann Eiselfing nicht ins Spielgeschehen eingreifen, man ist spielfrei.

Weiter geht es am Faschingssamstag, 10. Februar, um 19 Uhr zuhause gegen den altbekannten Gegner aus Lohhof.  

dh

 

 

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