Sieben Minuten sind der Stadt zu laut

Eisspeedway-Absage: Beim Wasserburger Verein „Inn-Isar-Racing" herrscht Unverständnis

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Nick, Anika, Julian, Leon (Foto), Janina und Philipp verstehen die Welt nicht mehr. Die Sechs sind leidenschaftliche Nachwuchs-Rennfahrer beim Wasserburger „Inn-Isar-Racing-Team”. Seit Wochen freuen sie sich auf einen einzigen Termin: Den 27. Dezember. An diesem Tag sollte ihre Sportart, das Eisspeedway, auf der Wasserburger Eisbahn präsentiert werden. Am Freitag nach Weihnachten, nachmittags gegen 14 Uhr, ganze sieben Minuten lang! Doch das wird dem Hauptausschuss der Stadt zu laut. Hinter verschlossenen Türen wurde beraten und die Veranstaltung dann einstimmig untersagt.

In einem Schreiben an den Veranstalter der Eislaufbahn, dem WFV, nimmt Bürgermeister Michael Kölbl zu der Absage Stellung. Demnach habe die Stadt eine solche Veranstaltung nie genehmigt. Laut Genehmigungsbescheid für die Eisbahn dürften zum einen keine „eisbahnfremden” Fahrzeuge auf der Bahn betrieben werden – zum anderen wolle man die Anwohner schützen, denen nicht zugemutet werden könne, durch den Lärm einer Eisspeedway-Bahn belästigt zu werden.

Der Bürgermeister schlägt den Sportlern vor, die Fahrzeuge auf der Eisbahn abzustellen. Ein Befahren sei unzulässig. Man begrüße ausdrücklich eine Präsentation der Fahrer und der Sportart Eisspeedway. Diese Präsentation sei aber sicherlich auch möglich, ohne die Motoren laufen zu lassen, heißt es in dem Schreiben.

Dazu nahm auf Anfrage der Wasserburger Stimme jetzt der Vereinsvorsitzende vom „Inn-Isar-Racing-Team”, Christian Platzer, Stellung: „Leider mussten wir gestern zur Kenntnis nehmen, dass die Vereins-Präsentation für unseren in Wasserburg ansässigen gemeinnützigen Verein abgesagt ist. Für den Präsentationstag haben wir viel Geld und Zeit in die Werbung investiert und sogar international geworben. Werbung für die Region und vor allem für Wasserburg . Die längst geladenen Sponsoren und Unterstützer – sie alle stehen jetzt vor einem auf der Eisfläche parkenden Motorrad.”

Bei der geplanten Aktion habe man vor allem das Team, den Verein und die Jugend fördern und vorstellen wollen. „Hierzu braucht es nicht nur Engagement, sondern auch viele Sponsoren und Menschen, die sich für den Sport und unsere Jugend einsetzt. Auf der aufgestellten Eisbahn könnten wir unseren Deutschen Meister Markus Jell vorstellen, der übrigens wegen seiner hervorragenden Jugendarbeit vor zirka drei Wochen zum DMV-Sportler des Jahres 2019 gewählt wurde. Dieser hätte ein paar wenige Runden im Standgas auf dem Eis hingelegt – nicht länger als sieben Minuten, wir haben das geprobt.”

Zudem sei der holländische Jugend-Fahrer Bart Schaap geladen gewesen. Und nicht zuletzt die heimische Vize-Weltmeisterin aus Kalteneck bei Albaching im Speedway, Celina Liebmann, die mit ihren 18 Jahren auch im Vorstand als Jugendleiterin des Inn-Isar-Racing-Teams tätig ist.

Platzer: „Und natürlich wäre unsere Kart-Jugend dabei gewesen. Wir hätten weder Rennen, noch irgendwelche gefährlichen Aktionen gestartet. Die Fahrzeit hätte insgesamt sieben Minuten nicht überschritten. Wir hätten live in den sozialen Netzwerken aus Wasserburg berichtet und einige regionale und überregionale Berichte in ganz Deutschland veröffentlicht.”

Zum Vorwurf, Eisspeedway passe nicht in die Altstadt, sagt Platzer: „Es handelt sich hierbei um kein Rennen oder der gleichen, sondern vielmehr um die Präsentation der Maschinen und deren Fahrer. Klar würden die Motoren hier kurzzeitig gestartet. Unsere Planung war es, dass einzeln unsere Fahrer hier ein paar Runden mit geringem Tempo auf der Eisfläche drehen. Diesen Termin haben wir aus mehreren Gründen gewählt. Der wichtigste Punkt war uns aber, hier nicht in der vorweihnachtlichen Stimmung Lärm zu machen, deswegen nach den Festtagen. Das war uns sehr wichtig.”

Platzer abschließend: „Wir hoffen jetzt noch auf ein Wunder. Wir stellen uns allen Fragen. Wir haben eigens für die Veranstaltung die – vom Weltverband für Motorräder FIM – Umweltschutzbeauftragte Katrin Jäger engagiert, die auf ehrenamtlicher Basis für den ordnungsgemäßen Ablauf sorgen würde. Uns ist es bewusst, dass nicht alle Parteien dafür sein werden, jedoch appellieren wir an dieser Stelle an alle Kritiker zu bedenken, dass wir hier hauptsächlich den Sport in der Region und die Jugendförderung in den Fokus stellen wollen.”

 

 

 

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47 Kommentare zu “Sieben Minuten sind der Stadt zu laut

  1. Unfassbar ! Die jungen Sportler haben sich sicher schon tierisch auf den Tag gefreut.
    Bürokratie vs. Lebensfreude – *kopfschüttel*

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  2. Da gibt’s ganz anderen Lärm in der Altstadt durch poser so ein Event würde mich nicht stören aber auf der kleinen Eisfläche kann man ja eh nicht viel machen.

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  3. 5 Wochen Eislaufarena und keine 7!!!!!! Minuten für die Speedwaykids am Freitag Nachmittag? Sehr, sehr schade😥. Jugendarbeit ist enorm wichtig und hier können sie einmal einer breiten Öffentlichkeit zeigen, wieviel Arbeit sie in ihrer Freizeit in ihren Sport investieren.

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  4. Wenn es E-Motorräder wären, wär es sicher kein problem gewesen 🤣

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  5. Aiso diese Entscheidung versteh i jetz a need – jetz stehts ja schon die Bahn, endlich is a Rua wegen Umweltbelastung eingekehrt und die Freude steht im Vordergrund und jetz sowos.

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  6. Unfassbar und absolut nicht nachvollziehbar!!! Da fehlen einem mal wieder die Worte…

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  7. Des muass doch ‚versteckte Kamera‘ oder ein großer Aprilscherz sei was in Wasserburg seit Monaten passiert.

    Lachen, leben, lustig sei is scho verboten… bitte nehmt’s uns as schnaufa ned aa no weg😢

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  8. Ist halt nicht Fußball oder Blasmusik. Dann wäre es sicherlich egal wenn´s mal kurz etwas lauter wird

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  9. Bin ich froh das ich vor vielen Jahren von Wasserburg nach Haag gezogen bin. Wasserburg hat sich wirklich nicht gut entwickelt. Nur noch Motzer, Besserwisser und Umweltapostel. Aber nur nach außen! Mir tun die jungen Menschen sehr leid. Bauarbeiten in der Straße müsste man länger als 7 Minuten aushalten. Einfach nur lächerlich.

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  10. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Menschen im Rathaus nicht wussten, was wirklich geplant ist. Eisspeedway ist eine Randsportart und hat auf internationaler Ebene dem Raum Wasserburg schon einiges an Ruhm verliehen. Fast keiner kennt die Akteure, da es keine Rennbahn in der Nähe gibt. Die kurze Präsentation auf der Eisfläche in der Stadt wäre eine tolle Chance für die Stadt gewesen, diesem Sport ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem haben sich die jungen Leute sicher schon Mega auf den Event gefreut. Was meiner Sicht ist es schwer nachvollziehbar, warum 7 Minuten geringer Lärm nicht gehen würden. Die Social Media Aktivitäten rund um diese besondere Sache hätte der Stadt Wasserburg sicher gut getan. Vielleicht ist noch nicht aller Tage Abend, ich würde es begrüßen

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  11. Wahrscheinlich passt s halt nicht zum Klimanotstand….wenn Stundenlang frisierte autos durch die Stadt posen sagt keiner was
    Armes Wasserburg…

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    1. Zudem sind es Biokraftstoffe, die Verwendung finden….

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  12. Sehr sehr schade. Zumal es auch nicht zu nachtschlafender Zeit stattfinden soll.

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  13. Des is a Trauespui vo de Wasserburger als ich 2003 hier Heimisch wurde war es eine schöne und Lebenswerte Stadt aber mitlerweile ist es leider nicht mehr der Fall, schade.

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  14. Die Herren Stadträte und vor allem, Herr Bürgermeister, sollten ihre Sitzungen demnächst im Altenheim abhalten, dann können Sie schon mal
    für ihre Zukunft Probesitzen 🙂
    Aber halt!! Da sind Ihnen bestimmt die Beatmungsgeräte einiger Bewohner
    zu Laut!
    Fazit:Denkt schon mal über eine Lösung für Umweltgerechte Beatmungsgeräte nach 😉

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  15. I verstehs ned. Freitag Nachmittag ist es zu laut, aber am Samstag abends Vorsilvesterparty über Stunden. Schaun ma moi, schade für die Sportler.

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    1. Ich lhene micih jetzt einmal ganz weit aus dem Fenster und bin anscheinend der einzige Kommentar, welcher Verständnis für die Entscheidung zeigt. Wie es scheint, glaubt der WFV, der Alleinentscheider für alle Feste in Wasserburg sein zu können. Dem ist (Gott sei Dank) nicht so. Dieser rein auf den Kommerz ausgerichtete “Weihnachtsmarkt”, der so rein gar nichts mehr Weihnachtliches vermittelt und jetzt noch dazu ein (wenn auch 7 Minuten) Eisspeedway. Auch eine Vorsilvesterparty ist, mit Verlaub gesagt, in meinen Augen der größte Quatsch. Warum braucht´s das? Feiern wir doch ganz einfach alle Geburtstage, Ostern, Pfingsten und was es sonst noch alles gibt vor, dann hat man Ruhe für´s nächste Jahr. Hier geht es nicht darum, die Stadt attraktiver zu machen, sondern Geld in die Taschen zu bekommen. In diesem Falle spreche ich Hernn Bürgermeister Kölbl und seinen Stadträtinnen und Stadträten einmal ein großes Lob für die Entscheidung aus. Hätte Es hat auch den Anschein, dass der WFV die Karten nicht offen auf den Tisch gelegt hat und nicht klar war, was genau geplant ist. Und ich will jetzt gar nicht in die Klimanotstandskerbe reinschlagen, aber …..? Im Übrigen sollte man einmal darüber nachdenken, ob man den Weihnachtsmarkt mit allen seinen “Attraktionen” nicht lieber auf den Parkplatz am Gries verlegt. Wenn er soooo toll ist, werden die Besucher bestimmt auch diese Lokalität aufsuchen.

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      1. Sehr richtig Mike,
        hier geht es nur noch um Umsatzsteigerung und Profilierungssucht gewisser Leute im Vorstand.
        Mit Weihnachten hat das ganze nichts mehr zu tun. Warum wurde eigentlich der Coca Cola Weihnachtstrack damals abgelehnt?

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        1. Coca Cola Weihnachtstruck wäre eine Konkurrenz zu einem Geschäft eines WFV Vorstandsmitgliedes gewesen.

          Bin echt froh, dass das mal jemand so klar ausspricht wie Mike.

          Die ganzen Samstagskonzerte sind auch nicht gerade leise und auch nicht im Sinne der in der Altstadt lebenden Wasserburger, aber bringen halt Geld in die Kasse.

          Man kann das beim WFV so deutlich sehen:
          Was die Kassen füllt wird für gut befunden und mit aller Macht, auch unehrlichen Unterschriftslisten durchgesetzt und was den eigenen Umsatz drückt wird verhindert.

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          1. Nun Andreas, der Name WFV sagt es doch….Wirtschaftsföderungs-Verein……..
            Jeder will seine Daseinsberechtigung. Die Stadt verdient scheinbar gut an der Pacht der Stände und die Standbetreiber wollen was verdienen. Alles Verkommerzialisiert….Vorsylvesterparty……vielleicht in Zukunft Vor-Heilig-Abend Party, After Heilig-Abend Party, usw…..
            Leute…Leute….Macht was Ihr gerne tut, ich bin raus aus der Nummer und wünsche ein “besinnliches Weihnachtsfest”…
            Ach ja, verbraucht nicht so viel Geschenkpapier und liebe Klima – Aktivisten… Wird dieses Jahr kein neues Handy, Spielekonsolen oder dergleichen geben…Paar Bücher, Schal und Wollsocken sind doch auch tolle Geschenke….Zwinker….Zwinker

  16. So wirklich versteh duad ma de Entscheidung jetzt ehrlich gsogt ned!

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    1. Was hier bei den vielen Kommentaren aber noch nicht erwähnt worden ist, wenn ein Ps starkes Motorrad mit seinen Spikes nur einmal auf dem Eis
      Gas gibt ist die Eisfläche für den Rest des Tages zerstört. In Inzell wird deshalb beim Eisspeedway die Eisdicke etwa um das fünffache erhöht.

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  17. Wenn es um Lärmschutz der Anwohner gehen würde, müsste man aber schon konsequent sein und den ganzen Christkindlmarkt, Weinfest, Nachtflohmarkt und alle anderen Veranstaltungen komplett streichen, alle Umbauten und Baumaßnahmen stoppen, den Nachtschwärmern Pflaster auf den Mund kleben usw. …

    Für die jungen Leute und das gesamte Team tut es mir sehr leid… Aber vielleicht prüft der Ausschuss ja seine Entscheidung noch einmal und kommt zu einem sinnvolleren Ergebnis!

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  18. Dürfen jetzt Veranstaltungen , die nur mit einer höheren Lautstärke
    durchzuführen sind, keine 7 Minuten dauern ????

    Da wird Wasserburg in Zukunft auf vieles verzichten müssen !!!
    Sehr schade …..es scheint hier einiges schief zu laufen.

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  19. nur wundern!!!

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  20. Die Veranstalter hätte sich allerdings auch schon bevor man in Vorleistung geht wegen einer Genehmigung erkundigen können.

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  21. Wahrscheinlich irgendein grüner Spinner. Absolut lächerlich. Das hätte sogar ich mir angesehen, obwohl ich als Wasserburger lieber in Rosenheim bin. Da ist es nicht ganz so provinziell … schämen sollten sich die Herren im Rathaus.

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  22. ‚ …einstimmig untersagt‘

    oafach nur traurig. 😢😢😢

    In anderen Ländern und Städten wäre man dankbar für ein so buntes Vereinsleben und so kulturell vielseitige Veranstaltungen.
    Eigentlich bräuchten die Aktiven Lob, Förderung und Rückhalt.

    Ihr macht’s OIS kaputt mit Euren Verboten!!

    Wenn dann mal jeder Wirt, jeder Verein, jedes Engagement und jedes Fest mürbe von Euren Verboten ist, kommt das große Gejammer und der Staat verschleudert Steuermillionen für PseudoKultur, die keiner will.

    Wir sind ein freies Land!
    Und solange die Vereine und Veranstalter niemanden wirklich (!) stören, behindert sie bitte nicht.

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  23. Wünsche meinen Freunden von Oberbayern eine schöne friedliche Zeit und für 2020 viel Erfolg

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  24. Also das ist ja wirklich mehr als lächerlich!
    Als die Feuerwehr mit Mords-Sirenengeheule und Feuerwehrfahrzeug-Konvoi (meine Kinder sind dermaßen erschrocken, sie haben gemeint, dass etwas Schlimmes passiert ist) die neue Drehleiter eingeweiht hat, hat es die Herrschaften im Rathaus auch nicht interessiert!

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  25. Bei den Motorradfreunden Niederelbe e.V. im ADAC Weser-Ems e.V. haben zwar keine Eisbahn, aber vor drei Jahren eine Kinder- und Jugendgruppe ins Leben gerufen, die binnen weniger Monate auf ca. 40 Mitglieder angewachsen ist. Diese Mädchen und Jungs lungern nicht irgendwo rum. Sie kümmern sich um ihre Maschinen.

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    1. Schade! Dabei wäre Rumlungern deutlich umweltverträglicher als die Luft zu verpesten.

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      1. Als Treibstoff dient Methanol, das fast rückstandsfrei zu Wasserdampf und Kohlendioxid verbrennt

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  26. Herbert Hunglinger

    Schade für so ne tolle Aktion Werbung für so ne tolle Sportart. Vorbildlich auch die Nachwuchsarbeit des Teams. Aber in Zeiten von Greta und übertriebenen Klimaschutz hat Motorsport keinen Platz mehr. Vielen Dank liebe Stadt Wasserburg für Nichts. Vermutlich wissen die Herrn vom Stadtrat nicht einmal ,das Bahnsport die sauberste Motorsportart überhaupt ist. Das einzige ist der Lärm.
    Aber der wäre erträglich für paar Minuten gewesen.
    Mit sportlichen Grüßen Herbert
    Ps.:In Pfaffenhofen wird ein komplettes Rennen ink. Nachwuchs und Quart in der Eishalle ausgetragen. Drift on ice nennt man sowas liebe Wasserburger

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  27. Ist wie die sperrstunde ein Zeichen dafür dass die Stadt kaputt gelangweilt wird! #Rentnerstadt #selbstdenrentnernwirdszulangweilighier

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  28. Ich sehe das positiv. Endlich mal eine Entscheidung mit Linientreue. Die politischen Verantwortlichen in Wasserburg sind gegen jeden Spaß seit Jahren und das ist nur eine konsequente Entscheidung. Endlich mal wieder. Es ist ja unerträglich, wenn man einmal den Klimanotstand ausruft, dann eine Eisfläche genehmigt und hinterher den Heizpilz verbietet. Da weiß ja keiner mehr, was eigentlich los ist. Hier weiß man es wenigsten. Es ist eine Rentnerstadt gewünscht und so fallen die Entscheidungen auch… Vielleicht gibts jetzt wieder etwas mehr Normalität. Dieses heute so, morgen so hält man doch nicht aus…

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  29. Nachbarort Betrachter

    Der ein oder andere Stadtrat (Partei) gewinnt bestimmt keine Stimmen mehr, mit den Entscheidungen.
    Kein Wunder, dass Protest-Parteien ohne Inhalt und wirkliche Ideen Wahlerfolge haben.
    Auch auf kommunaler Ebene…

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  30. Was ist da nur los??

    Nein, tut mir Leid, ich verstehe nicht mehr, was in Wasserburg so los ist und wie die Stadträte so zocken. Manchmal gleicht das Ganze schon einer Komödie.
    Der plakativ ausgerufene Klimanotstand war dabei die vermeintliche Spitze… jetzt weiß scheinbar Keiner mehr so recht wohin…. Attraktivität der Stadt steigern? Einzelhandel stärken? Verkehrsberuhigung? Anwohner befriedigen? Lärmschutz? Klimanotstand? Was tun für Familien? Junge Leute verankern?? 🤔…. Alles gleichzeitig wird nie gehen, aber irgendwie eine Linie sollte man schon haben. Und etwas Augenmaß und Fingerspitzengefühl. Aber das scheint den Herrschaften nun abhanden gekommen zu sein.

    Wie sonst lässt sich erklären, dass ausgerechnet diese Veranstaltung nun im ganzen Gesamtkomplex Christkindlmarkt, Eisbahn, Vorsilvesterparty nicht mehr rein passt. Ist hier jetzt der Lärmschutz die echte Begründung? Ernsthaft??

    Dass diese Entscheidung hinter “verschlossenen Türen” getroffen wurde, spricht Bände.

    Die Wasserburger Oberen sollten sich ganz dringend mal überlegen, welche Ziele und Visionen sie künftig für Wasserburg haben und sich da mal ein gescheites Konzept machen.

    Aktuell kann man das alles nicht mehr ernst nehmen und wankt als Außenstehender zwischen herzhaft Lachen und ungläubig den Kopf schütteln….

    Was man aber trotzdem noch anmerken muss: Lieber Veranstalter, normal holt man ERST die Genehmigung und beginnt DANN zu planen und zu werben. Sorry, ist aber so….!

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  31. Die Stadt der Gebote und Verbote….

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  32. Ich kann schon nachvollziehen, dass die Stadt eine nicht genehmigte Eisspeedway-Fahrt mit lautem Motorgeheul auf der Wintertraum-Eislaufbahn mitten in der Stadt auch nicht nachträglich genehmigen möchte. Selbst am 27.12 passen jaulende Motoren nicht zu dem, was man da ursprünglich beantragt hat als vermeintllich nostalgische Reminiszenz an alte Zeiten und als romantischen “Wintertraum” rund um den Christkindlmarkt. Jetzt wird auf die Stadt geschimpft, die wohl schon von vornherein den Betrieb von Fahrzeugen auf der Bahn im Genehmigungsbescheid ausdrücklich ausgeschlossen hat! Da frag ich mich, haben jetzt Bürgermeister und Stadträte zu verantworten, wenn Motorsport betreibende Kinder enttäuscht sind oder die Veranstalter, die Anträge unvollständig stellen und Genehmigungsbescheide nicht lesen?

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    1. Danke Rob. Wenigstens einer hat verstanden worum es hier eigentlich geht! Oder die andern interessiert es einfach nicht. Hauptsache man kann auf Stadt und Stadtrat schimpfen.

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  33. Wasserburg, eine Stadt des Klimanotstands, hätte diese Eisfläche gar nicht erst genehmigen dürfen.

    CO2 intensiv erstellt ist dieser grundsätzlich ein Unding.

    Und dann sollte Wasserburg auch besser sein Wasser sparen, damit für Reitmehring Süd noch was übrig bleibt.
    Anstatt für jux und dollerei energieintensiv auf die Wasserburger Straßen zu eisen…

    In Wasserburg herrscht demnächst nämlich auch Wassernotstand

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  34. Wenn man hier so die ganzen “Contra-Kommentare” liest, dann könnt ma nur noch den Kopf schütteln.
    Mancher Kommentar ist wirklich realitätsbezogen, da gibt’s die Auto-Poser die stundenlang durch die Altstadt kriechen mit ihren Dezibel-Kübeln, da gibt’s alle zwei Jahre den Fasching in der Altstadt (hoffentlich stirbt der nicht aus in Wasserburg wegen dem nichtkonformen CO2-Gedöns !!!), da gibt’s das Weinfest und noch so vieles mehr – und niemand regt sich auf oder redet alles schlecht !!!
    Da spricht man immer davon und liest in den Medien – Wasserburg soll attraktiv sein und werden – und jetzt? Jetzt wird immer alles auf den Wasserburger Klimanotstand geschoben, weil alles ja soooooo klimaschädlich ist !!!
    Gebt doch den jungen Leuten die Chance, sich vorzustellen mit deren Sportart !!!
    Wenn die dann groß rauskommen, Titel für Titel einheimsen, Wasserburg hierdurch noch bekannter wird – dann sind doch die im Rathaus wieder die, die sich dann damit brüsten, es den jungen Leuten ermöglicht zu haben.
    Man siehts ja bei den Wasserburger Fußballern oder Basketballerinnen, kaum höherklassig spielend oder in der Bundesliga spielend – da heißt´s dann im Rathaus “JoJoJo – wir waren dabei !!!”
    Also liebe Leute, ob zugewanderte Anwohner, Schlechtredner, Rathausbesatzung, etc., etc. ; springt doch einmal über euren Schatten und gebt den jungen Leuten in dem Verein eine Chance !!!!
    Hallo !!!!!!!!!!
    Es geht hier NUR um läppische 7 MINUTEN !!!

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  35. Ganz ehrlich, es wird nur gschimpft, aber es gibt auch einige die die Eisfläche gar nicht gebraucht hätten. Die Eisfläche ist einfach ein Unding.
    Der Klimawandel ist Realität, nur bei uns halt nicht. Die ersten Atoll Bewohner müssen bereits umziehen und ihre Heimat verlassen, verursacht durch die Industriestaaten, aber egal uns betriffts ja nicht.
    Wahrscheinlich kann man den Klimawandel nicht mehr stoppen aber hinauszögern ist möglich.
    Zum Christkindlmarkt: ich habe bei meinen Freunden und Bekannten immer geschwärmt welchen schönen, kleinen und gemütlichen Christkindlmarkt wir hätten, aber jetzt kann ich das leider nicht mehr sagen.

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  36. Gut dass bald Komunalwahlen sind…, fehlen noch die Alternativen , die man wählen kann, wird bestimmt …….gut

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  37. Der Klimawandel findet seit Anbeginn der Erdentstehung statt.

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  38. Perchten-Auftritte sind sicher leiser und dauern nicht mal annähernd 7 Minuten. Aber sie sind halt Tradition…

    Was soll man da nur machen?

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