Shoppen am Sonntag?

Angesichts der Umsatzeinbrüche bei vielen Einzelhändlern fordert das nun auch der Städte- und Gemeindebund

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Angesichts der Umsatzeinbrüche bei vielen Einzelhändlern in der Corona-Krise fordert nun auch der Städte- und Gemeindebund, mehr verkaufsoffene Sonntage (wir berichteten bereits) zu gestatten. Die Geschäfte in den Innenstädten gerieten zunehmend in die Krise und könnten sich kaum gegen einen Online-Handel behaupten, der sieben Tage die Woche 24 Stunden offen sei, gibt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg zu bedenken, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. Zusätzliche verkaufsoffene Sonntage wären wichtig …

Vergangene Woche hatte bereits Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angeregt, im kommenden Jahr mehr verkaufsoffene Sonntage zu gestatten.

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6 Kommentare zu “Shoppen am Sonntag?

  1. Leute, schaut euch doch aktuell bitte mal in eurer jeweiligen Nachbarschaft um. Dauerverkehr der bekannten Logistikunternehmen und in den Hausgängen/vor den Türen da türmen sich Pakete der großen Internethändler. Das ist unsere Gesellschaft im Advent 2020 und gegen diesen Verbrauchertrend helfen auch ein paar zusätzliche verkaufsoffene Sonntage leider wenig bis gar nichts!

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  2. … kann nur für mich sprechen und da würde das nix bringen. Was ich in WS nicht bekomme bestell ich im Internet und einmal im Jahr fahr ich bei Bedarf nach M zum Klamotten kaufen – und gut ist.

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  3. Ich glaub auch, dass das nichts nützt. Die Einzelhändler müssen ja dann noch mehr Personal bezahlen, oder die Händler arbeiten selber. Ich denke, dass dadurch die Kunden nicht mehr als jetzt in Geschäften einkaufen. Wer die Wahl hat am Sonntag gemütlich vom Sofa aus, oder in die Stadt fährt und einkauft, wird sich immer für’s Sofa entscheiden. Außerdem wird der Einzelhandel leider immer mehr nicht mehr zum Einkaufen genutzt, sonder um anzuprobieren, sich beraten lassen was wirklich gebraucht wird. Der Kunde macht Fotos um im Netz nachzusehen, ob es da nicht billiger ist. Er bedenkt nicht, dass Geschäfte deutlich mehr Ausgaben haben als die Händler im Netz, die Billiglöhne bezahlen und keine Gewerbesteuer für die Stadt, keine Pacht zahlen müssen usw. Ich sehe wirklich sehr viele Leute die Fotos machen und gehen. Wenn man sie darauf anspricht bekommt man eine pampike Antwort was einem das angeht. Ich kenne Verkäuferinnen die da böse jammern. Ich finde das eine Frechheit. Da werden verkaufsoffene Sonntag gar nichts daran ändern. Die kleinen Geschäfte können sich das nicht leisten. Es werden nicht mehr Leute einkaufen, es wird sich die Zahl der wenigen Kunden mehr entzerren. Der Kunde der die Geschäfte vor Ort unterstützen will, wird das so und so, der Rest der im Netz kauft, wird da auch nichts ändern.

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  4. Das Problem ist, dass in die Geschäfte nur eine begrenzte Anzahl an Kunden, was natürlich durchaus richtig ist, dürfen. Habe es selbst am Samstag in Rosenheim erlebt! Der Rest steht in der Kälte und muss warten….. da ist es natürlich einfacher und verlockend die Geschenke im Internet zu bestellen. Die Leute würden vielleicht in die Stadt fahren und einkaufen, aber wer steht sich schon gerne in der Kälte und muss vor Geschäften warten. Es tut mir unwahrscheinlich leid für die Einzelhändler…….

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  5. Haben und tun wir nicht alle Internet fordern überall und in jedem Dorf. Jeder muss es beherrschen auch die alten . Das ist der Preis.

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  6. Das was ich jetzt brauche kaufe ich mir auch jetzt. Frau Merkel und in Bayern Herr Söder sagen “zu Hause bleiben; Teillockdown”. Was soll denn jetzt anderes erwartet werden vom “braven Bürger” als das er im Internet kauft. Das wurde doch mit dem permanenten propagieren der (wichtigen) Maßnahmen verstärkt.
    Auch ein Kontakt mit Maske ist ein Risikokontakt, das dürfte spätestens (fast jedem) klar sein nachdem sogar Herr Spahn und andere Politiker, denen unterstelle ich jetzt mal den richtigen Umgang mit der Maske, Corona hatte. Also, auch mit Maske stecke ich mich an, und das will keiner.
    Meine Schlussfolgerung daraus ist, das viele einfach den sicheren Weg des Internets gehen.
    Also, haben wir was anderes erwartet? -Vielleicht ja-
    Aber ist das realistisch? -Sicherleich Nein-
    Es wäre Dringender den je das die Regierung jetzt schaut das die Internetgiganten auch in Deutschland steuern zahlen. Ich höre jetzt schon wieder das geht nicht…..aber mal ehrlich. Wer hätte vor einem Jahr gedacht das wir nicht nach Österreich zum Skifahren dürfen? Also, erklärt mir mal einer “das geht nicht”.

    Mein Mitgefühl liegt voll und ganz bei den Einzelhändlern, ich wünsche Ihnen alles gute für die nächsten Wochen!
    Die Regierung sollt es einfach freistellen mit den Sonntagen.
    Wer von den Händlern dann noch kann (weil er noch nicht Insolvenz) ist und möchte kann dann aufsperren.

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