Sensation in Berlin: „Eishans” im Finale

Erstmals seit 15 Jahren wieder ein Deutscher unter der Weltelite im Eisspeedway

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Für das Wasserburger „Inn-Isar-Iceracingteam” könnte das Rennwochenende in Berlin nicht besser laufen. Nach dem Doppelerfolg bei der Deutschen Meisterschaft, Markus Jell holte den Titel, „Eishans” Weber wurde Vizemeister (wir berichteten), schaffte Letzterer gestern eine echte Sensation. Der „Eishans” rauschte als erster Deutscher seit 15 Jahren bei einem WM-Rennen ins Finale. Dort sind sonst meist nur Russen und Skandinavier zu finden. Riesig war der Jubel bei den zahlreichen mitgereisten Wasserburger Fans.

Im Finale gab dann der WM-Führende Dmitry Koltakov, der in Berlin in den letzten beiden Jahren jeweils einen Doppelsieg feierte, von Beginn an den Ton an. Auch die Plätze zwei und drei waren schnell von Valeev und Khomitsevich belegt. Dahinter fuhr Weber den vom Publikum vielumjubelten vierten Platz nach Hause. Seine Finalteilnahme an sich war schon eine Sensation, war es doch die erste eines deutschen Piloten seit ewigen Zeiten.

Weber gegenüber speedweek.com: „Das war ein ziemlich geiler Tag. Ich bin stolz, dass ich ins Finale gekommen und dort im Prinzip auf dem Niveau der Russen mitgefahren bin.”

Die beiden Fahrer des gleichnamigen Teams der gastgebenden Eisspeedwayunion Berlin, Max Niedermaier aus Edling und Tobias Busch, konnten kaum Akzente setzen, selbiges gilt für Stefan Pletschacher sowie die beiden Österreicher Franz Zorn und Charly Ebner. Niedermaier errang immerhin einen Laufsieg.

Foto: DF

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