Seit 20 Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit

Generalversammlung der Euregio Inntal zieht in Flintsbach rundum positive Bilanz

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Die  jährliche Generalversammlung der Euregio Inntal fand diese Woche in der der„Alten Post“ in Flintsbach statt. Vorstand und Geschäftsführung wurden von der Generalversammlung entlastet. IHK-Vizepräsident Georg Dettendorfer hielt einen hochinteressanten Vortrag über den Güterferntransport auf der Schiene und Straße. Er ließ keinen Zweifel daran, dass die Verlagerung der Güter im Fernverkehr von der Straße auf die Schiene unumgänglich ist.

Dettendorfer bezeichnete den Bau des Nordzulaufes zum Brenner Basistunnel als dringend, „wenn wir die Straße entlasten und die Klimaziele erreichen wollen”. Er betonte die Wichtigkeit, der derzeit auf Regierungsebene stattfindenden Gespräche, die zu einem Verkehrsgipfel in Berlin führten. Das Ergebnis war eine zehn Punkte umfassende Vereinbarung als Grundlage für weitere Gespräche. „Die Euregio Inntal kann dabei ein wichtiges, verbindendes Element sein”, so Georg Dettendorfer.

Seit über 20 Jahre setzt sich Euregio Inntal für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Tirol und Bayern ein. Dem NPO-Verein gehören über 80 Mitgliedern aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein, der kreisfreien Stadt Rosenheim und den Bezirken Kitzbühel und Kufstein an. Die Euregio Inntall ist Plattform und Drehscheibe für grenzüberschreitende Belange und interregionale Zusammenarbeit.

Vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern aus Bayern und Tirol präsentierte das Euregio Inntal Team die Projekte und Aktivitäten des letzten Jahres.

Präsident Walter J. Mayr zeigte anhand aktueller europäischer und regionaler Themen auf, wie wichtig die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist. Mit Unterstützung der Euregio Inntal seien in den letzten vier Jahren INTERREG-Projekte mit einem Gesamtvolumen von über sechs Millionen Euro gefördert worden.

Viele der geförderten Vorhaben, so Mayr, würden sich ergänzen und von den Synergieeffekten profitieren, nicht nur die ProjektträgerInnen, sondern auch die gemeinsame Grenzregion. Neben den Themen Mobilität, Klimaschutz und „Sanfter Tourismus“ wird sich die Euregio Inntal auch weiterhin für die Aus- und Weiterbildung einsetzen.

 

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