Sechs weitere Corona-Todesopfer

Die Tagesmeldung des Landratsamtes mit der Verteilung der Gesamtzahl der Fälle auf die einzelnen Gemeinden

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Wieder eine traurige Nachricht: Sechs weitere Todesopfer in den vergangenen 24 Stunden in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung – das muss das Landratsamt Rosenheim am heutigen Freitagmittag melden. 192 Personen sind nun verstorben. 33 Personen liegen weiterhin aktuell mit schweren Verläufen auf Intensivstationen in Stadt und Landkreis Rosenheim. Zum Stand gestern, 24 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt …

… aber zum Glück nur sieben neue Fälle offiziell registrierter Infizierter gemeldet. Bisher sind somit insgesamt 2700 positiv getestete Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten.

Hier wieder am Freitag die Verteilung der Gesamtzahl der Fälle und der Genesenen auf die einzelnen Gemeinden …

Stand Donnerstag, 14. Mai, 24 Uhr:

Die Sieben-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100.000 Einwohner während der letzten sieben Tage) liegt laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Stand gestern, 10 Uh, für die Stadt Rosenheim bei 53,69 (wir berichteten – erneut über der bundesweiten Obergrenze) und für den Landkreis Rosenheim bei 29,50.

In der Pressemitteilung des Landratsamtes heißt es:

Bei der hier berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche in Pflegeeinrichtung oder Asylbewerber-Unterkünften zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden.

Im Rahmen von Reihenuntersuchungen werden hier Fälle entdeckt, die in anderen Gebieten nicht entdeckt wurden, so dass die Fallzahlen kein Abbild der Erkrankungen in der Bevölkerung darstellen. Hierbei werden auch Personen positiv getestet, die einen Verlauf ohne Symptome zeigen.

Zusätzlich kann das Testverhalten zu regionalen Unterschieden führen. Deshalb kann man im Moment keine Rückschlüsse auf eine höhere oder niedrigere Gefahr in den unterschiedlichen Gemeinden ziehen. Die Differenz der Meldezahlen auf Gemeindeebene zur Gesamtzahl der Fälle beruht auf Meldungen von Erkrankten aus dem Ausland bzw. zwischenzeitlich Verzogenen.

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6 Kommentare zu “Sechs weitere Corona-Todesopfer

  1. Verständnisfragen: Sind in den Gemeindezahlen die gemeldeten Fälle aus Alten- und Pflegeheimen sowie die Zahlen aus Gemeinschaftsunterkünften enthalten oder nicht? Vielen Dank!

    Anm. d. Red.:
    Wir gehen davon aus – in der Pressemeldung des Landratsamte steht wie veröffentlicht:
    bei der hier berichteten Verteilung der Fälle auf die Gemeinden kann es durch festgestellte Ausbrüche in Pflegeeinrichtung oder Asylbewerber-Unterkünften zu einer deutlich höheren Fallzahl kommen als in umliegenden Gemeinden …

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  2. Im Landkreis Rosenheim sterben seit Monaten unverhältnismäßig viele Menschen an Covid-19.

    Wir haben pro 100000 Einwohner heute 18-mal mehr Tote als unser Nachbarlandkreis Ebersberg (LGL Bayern) …

    Der anfangs ebenfalls schwer betroffene Landkreis Miesbach hat die Pandemie schon vor Wochen unter Kontrolle gebracht, Rosenheim dagegen nicht.
    Was ist da los und wer sieht sich in der Verantwortung? Landrat Lederer, Ministerpräsident Söder, das LGL…?
    Braucht das Gesundheitsamt Rosenheim fachliche Unterstützung?
    Aktuell sterben im Landkreis Rosenheim an einem Tag mehr Menschen an Covid-19 als in Ebersberg oder Miesbach in einem Monat.

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    1. Wenn ich den Artikel „Rosenheim sieht‘s gelassen“ lese, wird mir klar, warum der LK Rosenheim nach wie vor so stark betroffen ist.
      Und auch ich frage: Wer genau übernimmt hier die Verantwortung? Wer greift wann hier endlich sinnvoll ein?
      Kann man sich als BürgerIn hier gut aufgehoben fühlen?

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  3. Hofstatt, langsam werden auch hier die richtigen Fragen gestellt. Die Behörden und die Politik feiern sich noch immer fuer ihr unermüdliches, aufopferungsvolles Tun fuer die Buerger.
    Es ist höchste Zeit fuer unabhängige Sonder Ermittler, wie in Tirol.
    Aber auch in diesem Forum kann man sich ja emotional lieber ueber Demos und mehr Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum in Wasserburg abarbeiten.
    Das Virus ist da und wird ab Herbst auch wieder intensiver zuschlagen koennen.
    Wenn bis dahin keine knallharte Analyse durchgrfuehrt wurde, Schwachstellen und Inkompetenz eliminiert wurden, dann wird der Lkr Ro wieder hell leuchten.
    Und Soeder und andere Weltfremde meinen, dass die Buerger doch hier Urlaub machen sollen.

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  4. Ganz ehrlich wir werden mit diesem Virus leben müssen und lernen damit zu überleben! Aber deshalb alles auf Dauer aufzugeben ist sicherlich nicht der richtige Weg! Jeder der jetzt gegen die Öffnung der Regeln ist wird sicher in zwei Monaten gegen den Preisanstieg demonstrieren! Weil das wird sicherlich nicht ausbleiben! Jeder Betrieb hat wegen der Hygienevorschriften Ausgaben aber nur wenige Einnahmen! Und dann kommt leider entweder die Verbraucher ziehen mit oder der wir müssen aufgeben was wahrscheinlich eher der Fall sein wird! Und noch meine persönliche Meinung falls ihr wirklich Angst habt dann bleibt bitte zu Hause aber regt euch bitte nicht auf über Leute die vielleicht mal raus wollen und trotzdem die Regeln einhalten!

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    1. Zum letzten Satz möchte ich nur eines hinzufügen. Jeder konnte (auch bei bestehender Ausgangsbeschränkung) raus gehen an die frische Luft. Und dass es leider genügend Mitmenschen gibt, denen Abstandsregeln schlichtweg fremd sind, sieht man sowohl beim Einkaufen, als auch in den Städten. Je länger hier die Unvernunft das Unwesen treibt, desto länger werden eben auch die Maßnehmen gelten müssen, welche derzeit getroffen worden sind. Also sollte sich ein jeder an die eigene Nase fassen und kritisch hinterfragen, ob und welchem Maße man sich an die derzeit bestehenden Regeln hält, bevor man wieder auf die Politik losgeht. Sich angesichts der Zahlen dann aber Gedanken über volksfestähnliche Projekte zu machen zeigt doch, dass es vielen total egal ist, wie die Opferzahlen letzten Endes ausschauen. Und dafür braucht es meines Erachtens keine Analysen, sondern den gesunden Menschenverstand

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