Sieben neue Gesichter im Stadtrat

Wasserburger Grüne die Gewinner - SPD verliert zwei Mandate - CSU stabil

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Michael Kölbl als Bürgermeister ist eine Bank (wir berichteten) – seine Partei, die SPD, hingegen setzt jetzt auch auf kommunaler Ebene in Wasserburg ihre Talfahrt fort. Mit Marlene Hof-Hipke, Dr. Christine Mayerhofer und Peter Stenger verlieren die Sozialdemokraten drei bisherige Stadträte und sind (den Bürgermeister weggerechnet) nicht mehr stärkste Partei im Stadtrat. Die CSU kann ihre sechs Sitze halten, die Grünen gewinnen einen hinzu. Alles andere bleibt nahezu unverändert. Größte Überraschung:

Mit Christoph Klobeck (CSU) schaffte ein Kandidat den Sprung von Platz 22, dem drittletzten seiner Liste, in den Stadtrat.

Für die SPD rückt Dr. Martin Heindl neu nach – da Bürgermeister Michael Kölbl als alter und neuer Bürgermeister einen Platz freimacht.

Erstmals im Stadtrat vertreten ist die ÖDP.

 

Die neuen Stadträte (N = neu):

 

CSU
Maas Heike (N)
Bauer Markus
Schmid Wolfgang
Machl Georg
Klobeck Christoph (N)
Fischer Elisabeth

 

GRÜNE
Stadler Christian
Hausmann Katharina (N)
König Stefanie
Knopp Bettina (N)

 

FREIE WÄHLER/FWRW
Baumann Josef
Budenhofer Hermann

 

SPD
(Kölbl Michael) Bürgermeister
Gartner Werner
Langer Irene
Janeczka Wolfgang
Kayser-Büker Friederike
Heindl Martin (Nachrücker)

 

BÜRGERFORUM
Stürmlinger Edith
Huber Lorenz
Buortesch Norbert

 

WASSERBURGER BLOCK
Sinzinger Armin
Pöhmerer Markus

 

LINKE LISTE
Peiker Christian (N)

 

ÖDP
Flemisch Christian (N)

 

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3 Kommentare zu “Sieben neue Gesichter im Stadtrat

  1. Effektiv verliert die SPD ja nur zwei Mandate – und weil der Michael Kölbl sein Stadtratsmandat zugunsten des Bgm-Amtes nicht antreten wird, kommt wohl noch ein siebtes neues (wenn auch Stand jetzt nicht unbedingt junges) Gesicht dazu.
    Spannend wäre es, mal den Altersdurchschnitt auszurechnen, den dieser Stadtrat am Ende der anstehenden Amtszeit im Jahr 2016 haben wird. Soll jetzt keine Altersdiskriminierung sein, aber einen Querschnitt der Bevölkerung stellt das nicht unbedingt dar.

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  2. Wolfgang Schmid

    Bleibt zu hinterfragen, warum die Wählerinnen und Wähler so entschieden haben. Junge Kandidatinnen und Kandidaten gab‘s ausreichend und quer durch alle Listen. Vielleicht sind die Jüngeren nicht wählen gegangen. Die Wahlbeteiligung war zwar besser als bei der letzten Wahl, aber es ist immer noch viel Luft nach oben. Da stehen unsere Nachbarkommunen deutlich besser da.

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    1. Richard Ostermeier

      Zunächst auch Gratulation an alle gewählten Stadträte und Bürgermeister Michael Kölbl.
      Das Ehrenamt in diesen Zeiten ist gar nicht hoch genug zu bewerten.
      Die doch niedrige Wahlbeteiligung bei besten Frühlingswetter (im Gegensatz zu uns Nachbarkommunen) kann ich angesichts der wichtigen Themen unserer Welt nicht nachvollziehen und empfinde es auch als sehr schade, dass nicht mehr jüngere Kandidaten in den Stadtrat gewählt wurden. Dennoch gilt es in unserer Gesellschaft jetzt ganz besonders zusammenzustehen und gerechte Lösungen wie Hilfen für möglichst Viele Bürger zu finden.

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