Sechs Moldauer mit reichlich Diebesgut

Raublinger Grenzpolizei nimmt Tatverdächtige am Irschenberg fest

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Beamte der Grenzpolizeiinspektion Raubling konnten am frühen Morgen auf der BAB A 8 sechs Moldauer mit Diebesgut im Wert von mehreren tausend Euro festnehmen. Zwei Tatverdächtige hatten zudem gefälschte rumänische Personaldokumente bei sich. Die Kripo Rosenheim hat die weiteren Ermittlungen übernommen.  

Gegen 4.30 Uhr kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Raubling einen Mercedes Sprinter mit moldauischer Zulassung, welcher auf dem Anhänger einen VW Crafter geladen hatte, an der Tank- und Rastanlage Irschenberg.

Bei der genaueren Betrachtung der sechs Insassen im Alter von 23 bis 44 Jahren  und der dazugehörigen Dokumente konnten die geschulten Augen der Fahnder schnell erkennen, dass ein Dokument gefälscht war. Zudem stellte sich heraus, dass die beiden Fahrzeuge „randvoll“ mit vermeintlichen Diebesgut waren.

Daraufhin wurden die sechs Männer aus der Republik Moldau vorläufig festgenommen. Die Fahrzeuge samt „heißer Ware“ wurden sichergestellt. Bei dem Diebesgut handelte es sich um diverse neue und noch verpackte Elektro- sowie Sportartikel, Fahrräder, Mobiltelefone und vieles mehr.

Im Zuge der ersten intensiven Ermittlungsmaßnahmen konnte zudem ein weiteres gefälschtes rumänisches Personaldokument bei einem der Tatverdächtigen aufgefunden und sichergestellt werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde eine Wohnung in Neu-Ulm durchsucht. Dort konnten vier weitere Moldauer mit jeweils falschen rumänischen Personaldokumenten angetroffen und ebenfalls vorläufig festgenommen werden.

Das Fachkommissariat für grenzbezogene Kriminalität (K 10) der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim übernahm die weiteren umfangreichen Ermittlungen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftanträge gegen die sechs Tatverdächtigen. Diese wurden am gestrigen Tag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher Haftbefehle erließ.

Gegen die vier in Neu-Ulm festgenommenen Moldauer wurden von Seiten der hier zuständigen Staatsanwaltschaft Memmingen ebenfalls Anträge auf Erlass eines Haftbefehls gestellt. Nach erfolgter Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter erließ auch dieser Haftbefehle gegen die vier Verdächtigen.

Alle zehn Tatverdächtigen wurden in Justizvollzugsanstalten verbracht.

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