Schuhgeschäfte dürfen öffnen!

Ab sofort und in ganz Bayern - Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden

image_pdfimage_print

Das wird gerade die weibliche Bevölkerung gerne hören – und nein, es soll KEIN schlechter Aprilscherz sein: Bayerns Schuhgeschäfte dürfen ab sofort wieder öffnen! Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gestern entschieden, wie die Geschäftsstelle des zuständigen 20. Senats in Ansbach dem Bayerischen Rundfunk auf Anfrage heute Vormittag bestätigte. Schuhgeschäfte gehören nämlich nach Auffassung des Gerichts zur Grundversorgung. Passende Schuhe seien ein Grundbedürfnis der Bevölkerung und auch Voraussetzung für die Ausübung zahlreicher Berufe und auch für sportliche Betätigungen. Bei Kindern und Jugendlichen könne es auch einen kurzfristigen und dringenden Bedarf geben.

Dadurch hätten Schuhgeschäfte eine ähnliche Bedeutung wie zum Beispiel die Buchhandlungen, die Geschäfte für Babybedarf, die Bau- und Gartenmärkte oder die Blumenläden. Öffnen dürfen sie deshalb auch bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100, wie aktuell ja im Landkreis …

Die Entscheidung betreffe nur Läden in ganz Bayern.

Geklagt hatte eine Schuhhändlerkette aus dem Raum Schweinfurt.

Quelle BR

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

9 Kommentare zu “Schuhgeschäfte dürfen öffnen!

  1. Ich freue mich für die Schuhgeschäfte. Für Bekleidungs- oder Sportgeschäfte ist das aber ein Schlag ins Gesicht. Da kann man natürlich argumentieren, dass man bei der Arbeit oder zum Sport nicht nur Schuhe sondern auch eine Hose oder ein Kleid tragen sollte. (Stelle mir gerade vor, wenn alle jetzt nur noch in Schuhen zur Arbeit oder zum Sport gehen). Aber Witz beiseite. Buchläden, Gartencenter, Feinkost, Schreibwaren etc. auf, Mode und Spielewaren zu ? Das macht doch alles keinen Sinn, ist unfair und wird nur zu noch mehr Wut und Unverständnis führen. Sorry Herr Söder – so nicht! Die Inzidenzen bleiben ohnehin hoch, weil die Kindergärten immer noch offen haben und die Menschen sich jetzt mehr privat treffen.

    Antworten
    1. Voll der gleichen Meinug!
      Schuhe gehören zum täglichen Lebensbedarf, aber hosen und Röcke, etc. nicht!!??
      Wie oft gehen Schuhe kaputt?? Wie oft, Hosen und Jacken von Kindern???
      I kappiers nimma, schee langsam samma in Bayern bei de Schildbürger angelangt!
      Liebe Kleinladen Besitzer, Klagt was das Zeugs hält, denn auch Kleidung und Sonstiges gehört zum täglichen Lebensbedarf

      Antworten
      1. Um etwas zu verstehen, reicht es manchmal schon aus, nach der Überschrift weiterzulesen. Dass die Schuhgeschäfte öffnen dürfen, ist keine Laune der Politik, sondern das Ergebnis einer Klage eines Schuhhändlers. Das Schuhgeschäft hat halt etwas mehr Ideen als nur Mimimi.

        Antworten
        1. @ mimimi. Die Bekleidungsgeschäfte hatten im Februar auch geklagt. Damals wurde die Klage abgewiesen, weil Kleidung angeblich keine verderbliche Ware wäre. Das hat nichts mit mimimi zu tun. Ist nur alles nicht mehr nachvollziehbar. Es ist zudem traurig sich darüber lustig zu machen. Wer bei dem derzeitigen Shutdown noch irgendeine Logik erkennen kann, der soll mir die mal erklären. Ich nehme aber an, sie “mimimi” habe keine wirtschaftlichen Existenzprobleme wegen des Shutdowns. Sonst würden sie nicht so arrogant reagieren. Verzichten Sie doch einfach mal auf 5 Monatsgehälter. Und lassen Sie sich dann noch verhöhnen – mal sehen wie Sie dann reagieren.

          Antworten
      2. Einzelhändler

        Nicht so einfach als Kleinladler den Staat Bayern zu verklagen. Wer zahlt mir den Anwalt? Nicht jeder hat eine Rechtsschutzversicherung. Die Gerichte entscheiden ja mal so mal so. Und dann ändert der Staat schnell wieder seine Bestimmungen und schon müßte man wieder klagen. Auch die Überbrückungsgelder gehen zum Großteil für die Steuerberaterkosten drauf. Kein Wunder, wenn die bis zu 60seitige Formulare bearbeiten müssen. Und auch da ändern sich ständig die Bestimmungen. Wer das alles nicht glaubt, sollte vielleicht mal einen Laden aufmachen. Sie würden staunen.

        Antworten
  2. Heißt doch dann auch, dass z.B. Sportgeschäfte öffnen können, da diese auch Schuhe verkaufen. Oder?

    Antworten
  3. @Kopfschüttler

    was bringt es, ausser Stress für die berufstätigen Eltern, wennn die Kitas zumachen? Zusammen mit den Schulen machen die 2 % der Ansteckungen?
    sicher sind Sie nicht auf Kinderbetreuung angewiesen.

    Antworten
    1. @ Vorsichtig – habe nichts gegen Kinder (…)

      Es heißt nur immer, Schulen und Kitas wären gefährlich (…)
      Am Einzelhandel kann es auf jeden Fall nicht liegen. Der ist ja praktisch seit 5 Monaten mehr oder weniger geschlossen.

      Antworten
  4. Ja eben, im Kindergarten herrscht nur Notbetreuung! Es gibt auch noch ein Arbeitsleben!
    Wenn man sowieso eine FFP2 Maske trägt, dann kann man doch alle Geschäfte öffnen! Nicht zu verstehen!

    Antworten