Schritt für Schritt zur 50

Am heutigen Montagmorgen meldet das RKI für den Landkreis 67,3 Corona-Fälle im Inzidenzwert

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Am heutigen Montagmorgen meldet das RKI für den Landkreis 67,3 Fälle im Inzidenzwert. Zum Glück wird über Nacht zudem seit Tagen erstmals kein weiterer Corona-Todesfall im Kreisgebiet registriert. 410 Verstorbene werden im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung beklagt – eine der höchsten Zahlen in ganz Deutschland für ein Kreisgebiet. Schritt für Schritt zur erhofften 50: Die Stadt Rosenheim liegt heute bei 51,8 Fällen Neuinfizierter in der Inzidenz. Nur noch wenige Tage, dann gilt der strenge Lockdown im Land bereits zwei Monate lang. Am kommenden Mittwoch wird entschieden, wie es in einer Woche – ab Montag, 15. Februar – weitergehen wird …

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19 Kommentare zu “Schritt für Schritt zur 50

  1. Verlängert wird hoffentlich dann bundesweit einheitlich.
    Dann muss ja die nächtliche Ausgangssperre und die FFP2-Maskenpflicht für uns Bayern endlich wieder fallen. Oder redet unser Herr Söder nur von einheitlichen Maßnahmen und macht dann doch wieder, was er will?

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  2. Der Kaiser tut, wonach ihm ist, egal, welchen namen dieser hat – Otto, Friedrich oder Markus.

    Ludwig von Frankreich sagte ja treffend: Der Staat bin ich,
    das müsste Markus der Erste noch hinzufügen.

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    1. Ich denke nicht, dass gedankenlos getan, angeordnet wird, wonach demjenigen gerade der Sinn steht.
      Ich möchte jetzt nicht in Markus Söders Haut stecken, so viel Verantwortung tragen müssen und mir von allen Seiten Gemeckre und Aggressionen anhören müssen.
      Niemand kann die Pandemie wegzaubern und Ignoranz, das hat sich gezeigt, lässt noch mehr unzählige Menschen unnötig erkranken oder sterben.
      Es geht nun mal nicht anders: Wir müssen alle zurückstecken.
      Das Geschrei nach den Grundrechten oder z.B. die Empörung darüber, dass (fast erwachsene) Mädels daran gehindert werden, mitten in der Nacht auf fremden Dächern zu lauter Musik rumspringen dürfen u.ä.m. sind momentan Luxus-Probleme!

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      1. Ganz im Ernst – ich halte mich auch an die Auflagen, habe einen Respekt vor diesem Virus. Ich gebe allerdings Aiwanger Recht. Was für einen Sinn hat es zB wenn ein Supermarkt geöffnet hat wo sich zeitgleich mehr als 100 Leute aufhalten – eine kleine Buchhandlung oder Schuhgeschäft wo sich evtl. 3-4 aufhalten schließen muss?
        Es ist doch keine Relation mehr gegeben.

        Und ganz im Ernst liebe Sonnia – die Leute haben zurecht die Faxen dicke (…)

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        1. Vermutlich meinen wir, wie immer, dass Deutschland der Nabel der Welt ist. Wenn man sich mal ein wenig umschaut auf der Welt, dann sieht man, dass es durchaus Länder gibt (und damit meine ich nicht Schweden), in denen das Leben ohne allzu große Einschränkungen weiterläuft. Gestern hat ein Journalist aus Shanghai auf B5 das Leben dort beschrieben. Kann jeder im Podcast nachhören. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es wesentlich weniger Maßnahmen als in Deutschland. Warum dem so ist, darüber kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.
          Es wäre auch mal gut, wenn sich die Menschen und unsere Regierung über andere Behandlungsmethoden informieren und sie einsetzen würden. Warum wird das Medikament Itolizumab nicht eingesetzt? Nachweislich verringern sich schwere Verläufe und Todesfälle erheblich. Bei uns wird alles auf die eine Karte der Impfung gesetzt…

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          1. Silmondo, Sie haben recht, es wäre tatsächlich lohnenswert mal einen Blick in andere Länder zu werfen, um zu sehen, wie es dort mit der Eindämmung der Pandemie läuft. Wenngleich ich, anders als Sie, nicht unbedingt China als Beispiel wählen würde. Australien, Neuseeland oder Finnland wären Länder auf die man schauen könnte. Das in Pandemien angezeigte Motto „Hit hard and hit early“ wurde dort zum Teil konsequenter durchgezogen als bei uns. Australien und Neuseeland hatten mit „NoCovid“ zudem eine positiv ausgerichtete Strategie, bei der die Bevölkerung mitgezogen hat und immer noch mitzieht. Wenn jetzt dort wegen einem Coronafall eine 2 Millionen Metropole für 5 Tage in den Lockdown geht, schreit keiner „DIKTATUR!!1!1“ Finnland ist ein hoch digitalisiertes Land. Homeoffice und Homeschooling funktionieren dort ohne Probleme. Jeder zweite Finne hat die Corona-App und nutzt sie auch, in Deutschland gilt das nur für jeden Vierten. Querdenker gibts in Finnland eher nicht, auch dort zieht die Bevölkerung mit.
            Bei dem von Ihnen angesprochenen Medikament handelt es sich um Monoklonale Antikörper. Wenn Sie die Nachrichten verfolgt haben, dürften Sie mitbekommen haben, dass Herr Spahn unlängst 200.000 Dosen Monoklonaler Antikörper käuflich erworben hat. Für 400 Millionen €. Kostenpunkt einer Dosis also 2000 €. Das ist ein Teil des Problems. Für diese Therapie gibt es – Problem Nr. 2 – bei uns nur eine Notfallzulassung. Die Studienlage ist bislang nicht ganz eindeutig. Positive Ergebnisse erzielt man wohl nur, wenn die Therapie möglichst früh im Verlauf der Krankheit angewendet wird. Ähnlich ist es, glaube ich bei Remdesivir. Das führt zu Problem Nr. 3: zu diesem Zeitpunkt sind die Patienten oftmals noch gar nicht im Krankenhaus. Letztlich ist das halt alles nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick wirkt…

          2. China anzuführen, wo es “besser läuft” ohne solch harte Gangart? Oha…. Sie wissen schon, dass China bei einem Ausbruch eine 11 Mio Stadt abriegelt (dagegen sind unsere Auflagen Pipifax) und von jedem einen Analabstrich erzwingt. Wer glaubt Nasen und Rachen sei unangenehm, sollte das mal machen.
            Ok, und dann Australien und Neuseeland, deren Lockdown von Metropolen nicht etwa 5 Tage sondern über 3 Monate dauert (siehe Melbourne, echter Lockdown bis Inzidenz = 0 – und echt heißt: Kein Pipifax wie hier), riegelt eben seine Grenzen ab und da kommt es zu Gute, dass es sich um Inseln handelt. Die wenigen Ballungszentren dort, werden über wenige “Wege” versorgt. Wie kann man das nur mit einem dicht besiedelten, engmaschigen Europa vergleichen? Da fehlen mir die Worte.
            Aber ja, ein bisschen Recht haben Sie dann schon. Das Grenzen dicht machen kommt bei uns immer dann, wenn alles viel zu spät ist. Grenzen dicht machen hilft nur vorsorglich. Aber doch nicht, wenn es schon grassiert.

        2. Ganz einfach, der Aiwanger hat nicht recht. Der Supermarkt muss auf haben, denn die alternative dazu wäre ja dann, ein Lebensmittelbringdienst für alle. Ein jedes weitere geöffnete Geschäft trägt dazu bei, dass mehr Menschen unterwegs sind und genau das soll ja verhindert werden. Es geht eben nicht um die Relation ob 100 im Supermarkt sind oder nur drei im Schuhgeschäfft. Es geht darum, so gut es geht zu Hause zu bleiben und um nichts anderes. Aiwanger aber wäre in der Opposition besser aufgehoben, denn der Job in der Landesregierung scheint ihm nicht sonderlich zu gefallen.

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          1. Lieber Christian, das wäre in der Theorie vielleicht richtig – die Praxis sieht aber anders aus. Weder ein Herrr Söder bleibt zu Hause noch irgendein Fabrikarbeiter. Auch die Handwerker nicht und die Bauarbeiter nicht. Selbst auf vielen Ämtern wird noch gearbeitet. Und bei schönem Wetter sind auch Renter, Mütter und Kinder in der Stadt unterwegs. Warum sollen die bei ihren Spazierängen, in ihrer Mittagspause oder auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg dann nicht auch einen Schuh- oder Modeladen besuchen? Zum Kosmetiker, in den Bioladen, ins Kaufhaus, zum Schreibwarenhändler oder zur Eisdiele dürfen sie doch auch gehen. Ich bleibe dabei – die Maßnahmen sind total einseitig, treffen immer nur die selbe Gruppe (Einzelhändler, Künstler, Soloselbständige und die Gastronomie). Kirchen, Schlachthöfe und große Industriebetrieben machen dagegen genauso weiter wie bisher – und ob hier alle AHA-Regeln eingehalten werden wird auch nicht kontrolliert.

        3. Ganz zu schweigen von Baumärkten , denn Basteln ist jetzt angesagt

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      2. Liebe Sonnia, ich weiß nicht inwieweit Sie gerade zurückstecken müssen und womit. Ich für meinen Teil leide auf jeden Fall unter dem Berufsverbot. Die Kosten laufen weiter, finanzielle Unterstützung fließt nicht. Eine Perspektive auf Wiedereröffnung gibt es auch nicht. Was, wenn ich bald keine Miete mehr zahlen kann? Muß ich dann auf der Straße leben? Oder kann ich bei Ihnen einziehen, Sie stecken ja gerne ein wenig zurück, sagen Sie. Herr Söder hat meines Wissens keine finanziellen Einbußen. Ich sehe auch keine Nachteile, die er aus dieser Krise erfährt. Also Mitleid habe ich wirklich nicht mit ihm. Und ehrlich gesagt, würde ich jetzt lieber in seiner Haut stecken als in meiner.

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  3. Servus,
    solange die Grenze nach Tirol so offen bleibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die B1351 Mutation bei uns im LK. sprunghaft ausbreitet.
    Ich hoffe, das auch nach erreichen der 50 die FFP2 Maskenpflicht bestehen bleibt.
    Ich finde Außerdem, dass diese auch für Verkäufer:innen in kritischen Bereichen, wie z.B. hinter der Fleischtheke, gelten soll.
    Aber das wichtigste ist jetzt die Ausbreitung der Mutationen einzudämmen.
    Grüße Benjamin

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    1. Markus der Erste

      Komisch nur, dass zB die EU-Gesundh.behörde und viele andere Institutionen und Experten dem tragen von FFP2-Masken keinen besonderen Mehrwert zugestehen.
      PS: Warum ist es hinter der Fleischtheke kritisch?

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  4. Ohne Lockdown kann der Kini nicht Kanzlerkandidat werden, also muß er den Lockdown mindestens noch bis Ostern verlängern. Deswegen wehrt er sich ja so gegen nach Inzidenwerten gestaffelte Maßnahmen. Denn würden automatisch bei 50 die Friseure, bei 40 der Einzelhandel und bei 20 die Restaurant aufmachen, dann hätte Markus der Erste plötzlich gar nix mehr zu sagen. Und das geht ja nicht. Aber mal im Ernst, die Willkür mit der in Deutschland die Coronakrise bearbeitet wird nervt nur noch. Natürlich ist die Maskenpflicht sinnvoll. Und man könnte die von mir aus gerne auch ausweiten. Aber es nicht natürlich völliger blödsinn, das man dem kleinen Laden den Verkauf verbietet, die großen Kaufhäuser und Supermärkte dagegen inzwischen von Kleidung bis hin zu Spielwaren alles verkaufen dürfen. Das versteht niemand und macht auch keinen Sinn. Dann sollte man wenigstens auch die Verteilerzentren von Amazon schließen – dort gab es schon mehrfach Superspreading-Events. Im Buchladen, Mode- oder Schuhgeschäft dagegen noch nie.

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  5. @kini: superspreading events bei Amazon, so so, wos bei Dene oisse erlaubt is.
    Wer die letzten Wochen aufmerksam zugeschaut hat, weiss wo (Lebens) gefährlich der Virus verbreitet wurde. Aber darüber reden wir besser nicht und hoffen, dass auch diese “Unternehmen” ihre Lage in den Griff kriegen.
    @Benjamin
    Übrigens darf man mW nicht mehr nach AT rein, und ungehindert aus Austria kommend, hier frei bewegen, geht schon länger nicht mehr. Registrierung, Meldung ans GAmt, Quarantäne, Test

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    1. Macht doch jeder täglich , arbeitsbedingt , nervt auch , wenn man Covid hatte

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  6. Klar müssen wir zurückstecken und das tun wir ja eh schon paar Monate! Aber warum wurden dann die Grenzen nicht dicht gemacht, damit die Mutation nicht eingeschleppt wird! Da können wir im Inland noch so aufpassen und hinterrücks wird die Mutation eingeschleppt!

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  7. Finde auch, dass die Grenzen dicht gemacht werden müssten!
    Da ist es viel wahrscheinlicher, dass die Virusmutation eingeschleust wird zu uns, als dass man sich im Supermarkt oder in den Läden oder beim Friseur ansteckt!

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    1. Und auch in der Luft sollte man Grenzen sperren !

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