Schonstett: Sorry, Herr Kurzinger!

A-Klasse: SVS gewinnt gegen Kienberg und seinen Ex-Coach - Platz zwei mit Abstand

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Den Ball unterm Arm zum Wegpacken: Mit einem komfortablen Vorsprung von acht Punkten bei sogar einem Spiel weniger absolviert – so überwintert Schonstett in der Fußball-A-Klasse auf dem zweiten Tabellenplatz! Vier Punkte hinter den Eiselfingern. In Kienberg gab es am Wochenende nämlich einen erneuten Sieg und ein Wiedersehen mit dem Schonstetter Ex-Coach Thomas Kurzinger …

Foto: Renate Drax

Bei der Ankunft am Kienberger Sportgelände konnte man zuerst viele freudige Gesichter der Gäste erkennen, sah der Platz doch aus der Entfernung sehr gut aus und versprach einiges. Doch leider konnte dieser das nicht halten. Schon beim Warmschießen wurde allen klar, das wird heute ein holpriges Spiel. Und genau so kam es auch. Wenige Kombinationen, harte Zweikämpfe und lange Bälle zeichneten das Spiel.

Als sich Kienberg dann das erste Mal nennenswert im Mittelfeld durchsetzte, gab es für die Heimelf gleich ein Freistoß-Tor aus etwa 23 Metern Entfernung durch Nico Ernst (24.). Der Schonstetter Schlussmann Ludwig Betzl konnte dem Ball nur machtlos hinterhersehen.

Sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang Schonstett der ersehnte Ausgleich: Einmal mehr was es Neuzugang Goran Divkovic, der nicht zu halten war und zum 1:1 traf.

Auf den Ausgleich folgten viele Nicklichkeiten und Angriffe von beiden Seiten, die spätestens am Strafraum endeten.

Als sich beide Fanlager schon mit einem Unentschieden angefreundet hatten, war es wieder Goran Divkovic, der Schonstett in der 85. Minute noch zum Sieg schoss: Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld, getreten von Hubert Betzl, konnte der Stürmer den Ball im Strafraum unter Kontrolle bringen, und anschließend auf engstem Raum fünf Verteidiger der Heimmannschaft ausspielen – samt krönendem Abschluss.

Die letzten Minuten folgten noch wütende Angriffe vom TuS Kienberg. Die einzige klare Torchance, die noch herausgespielt werden konnte, fand ihren Meister in Schonstetts Goalie Ludwig Betzl, der aus dem Tor gelaufen kam und den Schuss der Kienberger in überragender Manier parierte.

Nach der Winterpause geht es erst am 31. März 2019 weiter – also in knapp fünf Monaten – zuhause gegen den Tabellenletzten, die Reserve vom DJK SV Edling.

So haben sie gespielt (rechts Schonstett):

keeper Patrick Berndlmaier 1 1 Ludwig Betzl keeper
player yellow card Michael Stadler 2 2 Simon Osterloher player
player Thomas Maier 3 3 Marcus Rieger player
player Maximilian Muck 4 4 Stefan Hinterstocker player
player substitution home Moritz Leitner 5 5 Dragisa Topic substition guest player
player yellow card Sebastian Erber 6 6 Simon Dirnecker player
captain Michael Leitner 7 7 Benno Maier player
player substitution home Maximilian Nachreiner 8 8 Christoph Obermaier yellow card captain
player Fabian Karl 9 9 Tobias Angerer player
player goal Nico Ernst 10 10 Goran Divkovic goalgoal player
player Armin Parstorfer 11 11 Sebastian Bufler player
Ersatzbank
keeper Martin Goth 22 15 Sergej Aselbor keeper
substitute substitution home Vincent Schmidhuber 12 12 Hubert Betzl substitute
substitute substitution home Robin Schmidt 13 13 Balthasar Elpelt substitute
substitute Thomas Kurzinger 14 14 Josef Bichler substition guest substitute
substitute Julian Cuperus 15
substitute Alexander Erber 16
substitute Christoph Maier 17
Trainer
Kurzinger, Thomas Jokic, Petar

 

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Ein Gedanke zu „Schonstett: Sorry, Herr Kurzinger!

  1. In Schonstett heißt’s seit dieser Saison wohl eher: Oprosti, gospodine Kurzinger!

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