Schon 3000 Unterschriften in zwei Tagen

Edling: Bürger fordern vehement Beschrankung für Bahnübergang Viehhausen

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Die Unterschriften-Aktion – eine Online-Petition – nach dem erneut tödlichen Bahn-Unfall am vergangenen Samstag (wir berichteten) in Viehhausen bei Edling haben bereits 3000 Bürger in nur zwei Tagen namentlich unterstützt! Zum zweiten Mal ist dort eine junge Frau ums Leben gekommen. Hans-Peter Bubb, Lehrer aus Viehhausen, hat die Petition ins Rollen gebracht: „Wir fordern eine Beschrankung für den Bahnübergang Viehhausen auf der Ortsverbindungsstraße Edling – Reitmehring!“ Eine Forderung mit Nachdruck …

… 5000 Unterschriften will Hans-Peter Bubb erreichen, dann geht der Weg der Petition weiter (siehe Graphik – Quorum ist die notwendige Zahl der Unterstützer).

Quelle: onlinepetition

Hier kann man unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/wir-fordern-einen-beschrankten-bahnuebergang-in-viehhausen-verbindungsstrasse-edling-reitmehring

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8 Gedanken zu „Schon 3000 Unterschriften in zwei Tagen

  1. Nicht böse gemeint: Wird nichts bringen, siehe Soyen, der ist dafür seit wie vielen Jahren gesperrt? Reichen 10 Jahre? Da passiert trotz Bürgermeister-Einsatz auch nichts.

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    1. Ich bin da anderer Meinung. Nur so kann man den Verantwortlichen bei der Bahn zeigen, dass es endlich Zeit ist, das – was schon lange geplant ist – umzusetzen. Viel Erfolg!

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    2. Wolfgang Schmid

      Es ist oft mehr als seltsam, wie die Bahn ihre Prioritäten setzt.

      In der Gemeinde Soyen, genauer in der Schlicht, gibt es zwischen Schweigstätt und Edmühle schon lange einen Bahnübergang in der von der Petition geforderten Ausführung. An einer Stelle, Entschuldigung der Vergleich, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen.

      Wieviele Querungen pro Tag waren hier wohl die Voraussetzung für eine derart hohe Investition? Für mich eine schwer nachvollziehbare Entscheidung.

      Genauso, wie die unverhältnismäßig langen Schließzeiten am B304-Übergang in Reitmehring, die aus finanziellen Gründen nicht zu verkürzen sind, so die mir bekannte Begründung der Bahn. Schaumamoi, ob die Petition was wird. Ich würds mir wünschen!

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      1. Den Bahnübergang Edmühle kenne ich, und ich teile die Verwunderung (wenn sogar hier eine Beschrankung finanziert werden kann, dann müsste das auch an jedem anderen BÜ möglich sein, falls es nach der Anzahl der Querungen geht).
        Meines Erachtens wäre es schon gut, wenn man zumindest als Übergangslösung die Lichtanlagen auffälliger gestalten würde, z. B. Blitzlichter, Lauflichter o. Ä. Jede Baustelle ist besser beleuchtet als so ein unbeschrankter BÜ mit seinen zwei roten Funzeln…

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  2. Nur ein Gedanke

    Sollte man nicht auch eine Petition für die Beachtung von Andreaskreuzen starten?
    Der Tod der jungen Frau ist tragisch und die Angehörigen haben mein aufrichtiges Beileid und tiefstes Mitgefühl.
    Aber ganz nüchtern … Rot bleibt Rot und Andreaskreuz bleibt Vorrang für Züge …

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  3. Hast du dir die Petition mal durchgelesen? Die begründen das Anliegen sehr gut, find ich.
    Und kennst du den Bahnübergang?

    Wenn es ein übersichtlicher Übergang wäre, würden dort nicht immer wieder solch tragischen Unfälle passieren.

    Und bei unübersichtlichen Übergängen sehe ich die Bahn in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass durch ihr Schienennetz die Verkehrsteilnehmer nicht unnötig gefährdet werden.

    Oder warst du dabei und weißt, dass die junge Frau einfach unachtsam war und ohne zu schauen rübergefahren ist???

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    1. Nur ein Gedanke

      @ Maria
      Ja, ich habe mir die Petition durchgelesen. Die Begründung des Anliegens ist schlüssig und ich bin auch nicht gegen die Beschrankung des Übergangs.
      Und ja ich kenne den Bahnübergang, sogar ziemlich gut.
      Und nein ich war nicht dabei. Deshalb will ich – und das sollte niemand tuen – in keinster weise über ihr Handeln oder Nicht-handeln schreiben oder gar Urteilen.
      Aber hier den Schuldigen bei der Bahn zu sehen, weil der Übergang zu unübersichtlich ist, finde ich falsch.

      Dies gilt Allgemein und hat keinen Bezug zu dem Unfall:
      Deine Behauptung „Wenn es ein übersichtlicher Übergang wäre, würden dort nicht immer wieder solch tragischen Unfälle passieren.“ finde ich nicht nachvollziehbar.
      Haben alle anderen Verkehrsteilnehmer die einen unübersichtlichen Übergang queren in deinen Augen einfach nur Glück? Jeder Bahnübergang ist einsehbar, manche eben erst bei Schrittgeschwindigkeit oder Stillstand.
      Bei allen Bahnübergängen, nicht nur bei unübersichtlichen sehe ich in erster Linie die Verkehrsteilnehmer in der Verantwortung achtsam und vorsichtig den Übergang zu queren. Klar der Schienennetzbetreiber hat ebenso eine Verantwortung für die Sicherheit. Diese Sicherheit ist durch eine Ampelanlage und dem Andreaskreuz im aktuellen Fall schon doppelt vorhanden. Wer fährt denn trotzdem an Bahnübergängen, wenn die Ampel aus ist, so langsam dass er nach Links und Rechts schauen kann ob ein Zug sich nähert bevor er die Gleise überquert? Oder macht das zB. in Reitmehring wenn die Schranke offen ist? Auch dort hängt ein Andreaskreuz das immer zu beachten ist. Wir verlassen uns zu sehr auf Technik als auf uns selbst.

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  4. Bei soyen wars genauso und da hst die bahn den übergang einfach komplett gesperrt trotz bürgerpetition bürgermeistereinsatz und warum? Weils billiger ist und der zug fährt ja so oder so, was due autos machen ist denen scheißegal.

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