Schnelles Internet: Rott kommt voran

Weitere Ortsteile vor Ausbau - Überlastete Telekom kann sich aber drei Jahre Zeit lassen

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Bereits jetzt verfügen weite Teile der Gemeinde Rott über ein Breitband-Internet. Vor knapp eineinhalb Jahren hatte der Gemeinderat beschlossen, auch alle anderen bisher noch nicht mit Breiband­verkabelung versehenen Ortsteile ans schnelle Internet anzuschließen. Die Arbeiten wurden nach den vorgeschriebenen Förderverfahren im Mai 2018 in zwei Losen an die Deutsche Telekom und die ip-fabric GmbH vergeben. Der Vertrag mit der Telekom zum Ausbau des betreffenden Teils wurde jetzt un­terzeichnet …

Das betrifft hier die Bereiche Ferchen, Rottmoos, Rottmoser Str. 51, Wurzach, Leitenweg, Johannes-Held-Str., Ludwig-Thoma-Weg, Arbing, Sargau, Rabenbach, Frauenöd, Ritzmehring, Stöbersberg, Dobl, Feldkirchen, Ro­senheimer Straße 38, Unterwöhrn und Innstufe.

Auf den Zeitpunkt der Realisierung hat die Rotter Gemeinde aber keinen direkten Einfluss! Laut Vertrag kann sich die derzeit überlastete Telekom ab Ver­tragsschluss allerdings 36 Monate Zeit lassen, den Ausbau zu verwirklichen (früher waren es zwölf Mo­nate, bei zukünftigen Verträgen können es sogar 48 Monate sein).

Die Vertragsunterzeichnung mit der ip-fabric GmbH, die mit ihrer Schnelligkeit, Flexibilität und Termintreue wirbt, steht noch be­vor.

Unser Foto oben:

Sie blicken bei der Vertragsunterzeichnung optimistisch in die Zukunft:

 Frank Dentgen (Projektleiter Breitband der Telekom – links im Bild)) sowie Norbert Kreier (Kommunalberater Telekom) und der Rotter Bürgermeister Marinus Schaber (rechts).

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3 Kommentare zu “Schnelles Internet: Rott kommt voran

  1. Die Vertragsunterzeichnung mit der ip-fabric GmbH, die mit ihrer Schnelligkeit, Flexibilität und Termintreue wirbt, steht noch be­vor.
    Ob ip-fabrice wirklich die erste Wahl ist?
    Meine Erfahrung, funktioniert soweit so gut, nur wenn es Probleme gibt, dann ist diese Firma oft Tage lang nicht erreichbar. Wurde mir auch von anderen Betroffenen bestätigt.
    Anrufen, nur Anrufbeantworter, E-Mail keine Antwort.

    Technisches Problem trat im Januar 2019 auf, wurde erst nach 4 Tagen behoben. Schnelligkeit ist was anderes, noch dazu, wo die Kosten bei IP Fabrice fast doppelt so hoch sind wie bei anderen Anbietern.

    Noch ein Nachteil, mit einem Anschluss von IP Fabrice kann nicht zu einem anderen Anbieter wie z.B. 1und1 gewechselt werden.
    Wenn man mit IP Fabrice einen Vertrag eingeht, sollte man eine Frist vereinbaren, in welcher Zeit Störungen und technische Probleme beseitigt werden müssen.
    An Werktagen innerhalb 24 Stunden.
    Ob sich IP Fabrice auf so was einlässt?

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  2. Felix Neumüller

    Die Telekom kann sich 36 Monate Zeit lassen, um den Vertrag zu erfüllen – bei zukünftigen Verträgen bis zu 48 Monate, das ist hoffentlich nicht die Realität.
    Bis dahin brauchen wir das vielleicht auch nicht mehr, wenn das der Weg in die digitale Zukunft Deutschlands sein soll, dann gute Nacht.
    Kein Wunder, dass uns andere Länder davon ziehen.
    Selbst Rumänien liegt vor uns.

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  3. Geschickter Schachzug…
    Gebiete die teuer zu erschließen sind und nicht wirtschaftlich sind, macht die Telekom nicht. Da kommt der zunächst billiger erscheinende Konkurrent ins Spiel. Der holt sich die Mehrkosten aber danach von den Bürgern zurück, da dieser nicht zu 1&1, o2 oder vodafone wechseln darf. Der muss brav seine 40-45 Euro für den 50MBit/s Anschluss zahlen und kriegt vielleicht nichtmal einen Telefonanschluss bzw. Flat dazu.
    Für die Gemeinde super, da es schön billig ist. Für den Verbraucher schlicht unfair.

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