Schnaitsee mit viel Glück zum Dreier

TSV besiegt im ersten A-Klassen-Spiel SC 66 Rechtmehring - Verabschiedung des „Haislwirts“

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Etwas ersatzgeschwächt startete der TSV Schnaitsee in sein erstes Heimspiel der Saison gegen den SC 66 Rechtmehring. Der Ball lief gut durch die Reihen und man hatte die Spielkontrolle. Nach sieben Spielminuten ging man nach einer Ecke in Führung. Severin Schlucks lange Flanke wuchtete Patrick Konhäuser über die Linie.

Was dann  geschah, kann man getrost als heilloses Chaos bezeichnen, den Rechtmehringern sollten sich beste Chancen bieten, doch selbst das (halb) leere Tor wurde nicht getroffen. Zunächst wurde das vermeidliche 1:1 zurückgenommen da Gästecapo Bachmaier den Ball direkt in das Heimgehäuse per Einwurf befördert hatte. Sturmtank Brandls Hackenversuch wurde von der Linie geklärt und der Freistoß des Stoßstürmers war zu zentral. Kurz vor der Halbzeit hatten die TSV-Kicker zwei dicke Chancen zum Ausbau der Führung, doch Severin Schluck und Max Herbst scheiterten.

Durchgang zwei wurde ein Abbild der ersten Halbzeit. Auf Schnaitseer Seite war man vor allem mit Defensivarbeit beschäftigt. Die Gäste hatten den Großteil an Ballbesitz ohne wirklich nennenswerte Abschlüsse zu verzeichnen. Dennoch war die Heimelf alles andere als souverän und so half meist das Pech und das Unvermögen der Gäste. Trotz der ordentlichen Auftritte in der Vorbereitung zeigte man einen äußerst nervösen Ligastart. Doch Brandl, Bachmaier & Co. konnten aus ihrer offensichtlichen Überlegenheit kein Kapital schlagen. In der 95. Spielminute dann die Entscheidung: Dominik Schederecker verlängerte einen weiten Abschlag und Thomas Hopf vollendete mit dem Schlusspfiff zum 2:0.

Zwischen den beiden Spielen wurde der langjährige „Haislwirt“ gebührend durch Vorstand Manfred Heistracher verabschiedet. Josef Unterforsthuber, auch liebevoll genannt „Ufo“, verköstigte über 20 Jahre die Zuschauer bei den Heimspielen des TSV und schließt mit den Abbruchmaßnahmen nun seine Sportheimwirtschaft. Der gesamte TSV Schnaitsee dankte ihm für sein Engagement.

DH

Foto: Manfred Heistracher (rechts) überreicht Josef Unterforsthuber ein kleines Abschiedsgeschenk.

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