Schluss mit lustig

Liegengelassener Abfall oder Reste von offenen Feuerstellen sorgen bereits für Ärger

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Grillen ist nur an den dafür vorgesehenen und ausgewiesenen Grillplätzen zulässig – Verstöße hiergegen werden ebenfalls geahndet: Die ersten warmen Frühlingstage haben in den letzten Tage bereits viele Erholungssuchende an die Seen im Landkreis sowie ans Mangfallufer gelockt. Insbesondere das Mangfallufer im Bereich zwischen Oberwöhr und der Kufsteiner Straße hat sich als beliebter Aufenthaltsort entwickelt, heißt es heute aus dem Rosenheimer Rathaus. Einfach liegengelassener Abfall oder Reste von offenen Feuerstellen sorgen dort jetzt schon für Ärger. Deshalb gibt es folgende Hinweise …

Lärmbelästigungen der Anwohner, Müllablagerungen und ein beschädigter Baumbestand seien oftmals die Folge. Die Stadt Rosenheim fordert die Bevölkerung auf der Grundlage der bestehenden Landschaftsschutz-Gebietsverordnung nachdrücklich dazu auf, das Grillen und Entzünden von offenem Feuer dort zu unterlassen!

Wegen der angrenzenden Baumflächen besteht hier – gerade auch angesichts der derzeitigen Trockenheit – eine zu große Gefahr für den Waldbestand und ökologisch wichtige Naturräume. Verstöße werden mit entsprechenden Bußgeldern geahndet. Die Stadt wird die gefährdeten Bereiche in dieser Saison verstärkt durch die Naturschutzwächter, den Ordnungsdienst und die Polizei bestreifen lassen und Verstöße konsequent zur Anzeige bringen.

Im Bereich des Happinger-Au-Sees und Happinger-Sees wird wie in den Vorjahren regelmäßig ein Sicherheitsdienst vor Ort sein, um die Einhaltung der dort geltenden Ge- und Verbote (wie Anleinpflicht der Hunde) zu überwachen. Die Stadt erhofft sich dadurch deutlich weniger Sicherheits- und Ruhestörungen, Verunreinigungen und Vandalismusschäden.

„Grundsätzlich ist es schade, dass es derartiger behördlichen Maßnahmen bedarf. Aber die Erfahrungen haben gezeigt, dass der Einsatz von Sicherheitspersonal angesichts nicht weniger unbelehrbarer Mitbürger scheinbar unverzichtbar ist. Das ist umso bedauerlicher, als die Belastung der Naturräume speziell durch Plastikabfälle heute in aller Munde ist und niemand mehr sagen kann, er habe über die schädlichen Folgewirkungen dieser Vermüllung nichts gewusst“, weist Donat Steindlmüller, der zuständige Sachgebietsleiter im städtischen Ordnungsamt auf einen erkennbaren Widerspruch zwischen öffentlicher Wahrnehmung und privatem Fehlverhalten hin.

„Die Stadt Rosenheim appelliert umso eindringlicher an alle Naherholungssuchenden und ihr Verantwortungsbewusstsein, sich an die geltenden und ausgeschilderten Ge- und Verbote zu halten und die der Allgemeinheit zugänglichen Naturflächen in dem Zustand zu erhalten, den man bei einem Besuch selber gerne vorfinden möchte“, so Steindlmüller.


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